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Inhaltsangabe:
Von einem abgestellten Wohnmobil aus observieren die Polizisten Jürgen Docker (Jürgen Tarrach) und Oliver Dretzke (Oliver Korittke) nächtelang die Wohnung des mutmaßlichen niederländischen Drogendealers Rauters und seiner chinesischen Freundin Alexa in einem Mietshaus in Köln. Jeden Morgen werden sie von zwei arroganten Kollegen des Landeskriminalamtes Düsseldorf abgelöst: Kamphausen (Herbert Knaup) und Wempe (Gerald A. Held). Mit einer Videokamera filmen sie den Hauseingang, und an eine Wanze in der Wohnung ist ein Tonbandgerät im Wohnmobil angeschlossen, das sich bei Geräuschen automatisch einschaltet.
Weil die Toilette im Wohnmobil verschlossen und angeblich defekt ist, verrichtet Docker seine Notdurft in der benachbarten Kneipe "T-Rex". Dort verliebt er sich in die holländische Bardame Wanda (Ellen ten Damme) und macht ihr schöne Augen, bis es dem eifersüchtigen Kneipenbesitzer Leo (Wolfgang Maria Bauer) auffällt, der ihn daraufhin hinauswirft.
Zufällig begegnen Docker und Wanda sich in einem Elektrogeschäft und trinken einen Kaffee zusammen. Treuherzig verrät Docker der jungen Frau, dass er Polizist ist und womit er gerade jede Nacht beschäftigt ist. In der nächsten Nacht schaltet sich das Abhörgerät in der leeren Wohnung ein: Wanda hinterlässt auf dem Anrufbeantworter in der observierten Wohnung eine Nachricht für ihre Freundin Alexa und berichtet, was sie von dem "dicken Polizisten" erfahren hat.
Dretzke ist entsetzt darüber, dass sein Kollege ein Dienstgeheimnis verraten und damit die Polizeiaktion gefährdet hat. Er fürchtet die Konsequenzen und will nichts damit zu tun haben. Doch als Docker wild entschlossen zu der überwachten Haustür geht und willkürlich auf Klingelknöpfe drückt, damit jemand den Türöffner betätigt, läuft er ihm schimpfend nach. "Du weißt, dass wir jetzt mitten im Bild der Überwachungskamera herumspazieren!" Docker hat allerdings das Objektiv unscharf gestellt. Die beiden Polizisten brechen die Tür der observierten Wohnung auf und löschen die Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Auf dem Rückweg stellen sie fest, dass der Aufzug auch in die Tiefgarage führt, von deren Existenz ihnen Kamphausen und Wempe nichts verraten haben. Während Docker und Dretzke die Haustür bewachten, konnte Rauters also unbemerkt durch die Tiefgarage ein- und ausfahren. Stecken die Düsseldorfer Kriminalbeamten mit den Drogenhändlern unter einer Decke?
Dretzke hält den Verdacht für absurd, aber Docker fährt nach der Ablösung am nächsten Morgen nicht nach Hause, sondern beobachtet von einer Pizzeria aus, wie Kamphausen das Mietshaus durch die Tiefgarage betritt. Wempe folgt kurz darauf. Docker schlägt eine Seitenscheibe des Wohnmobils ein und hört über die Überwachungsanlage, wie die beiden Düsseldorfer Kriminalbeamten in der Wohnung mit Rauters streiten.
Bei der nächsten Übergabe fragen Kamphausen und Wempe ihre beiden Kölner Kollegen, wieso 20 Minuten auf dem Überwachungsvideo unscharf sind. Docker behauptet, versehentlich an die Schärfeneinstellung gekommen zu sein. Kamphausen, der die Lüge natürlich durchschaut, tut so, als seien er und Wempe verdeckte Ermittler, die mit Rauters Kontakt aufgenommen haben, um ihn und seine Geschäftspartner zu überführen. Rauters habe sie in die Wohnung gerufen, um ihnen die Nachricht Wandas vorzuspielen und sei jetzt sehr irritiert durch den Einbruch und den gelöschten Anrufbeantworter. Dadurch sei die verdeckte Ermittlung gefährdet. Als Kamphausen sich auch noch verwundert darüber äußert, dass der Anruf nicht von dem Tonband der Überwachungsanlage aufgezeichnet worden war, gibt Docker zu, die Aufnahme gelöscht zu haben. Kamphausen hört sich das Geständnis an und spielt den verständnisvollen Kollegen. Auf die Tiefgarage angesprochen, behauptet er, dort eine zweite Videokamera installiert zu haben.
Sobald Kamphausen weg ist, sieht Docker sich am Eingang der Tiefgarage um und stellt fest, dass es dort keine Überwachungsanlage gibt: Kamphausen hat also gelogen.
Währenddessen übernehmen Rauters und ein Chinese auf einem Autobahnrastplatz einige Säcke holländischer Blumenerde, in denen offenbar Kokain versteckt ist. Kurz darauf beobachten Docker und Dretzke in der Tiefgarage Rauters, den Chinesen, einen Bodyguard und einen Mann, bei dem es sich offenbar um einen Großkunden handelt. In Rauters Wohnung soll im Beisein Kamphausens und Wempes, die mit dem Drogenhändlern zusammenarbeiten, die Übergabe der als Blumenerde getarnten Drogen gegen einen Geldkoffer stattfinden. Da kommt es zu Missverständnissen. Wempe verliert die Nerven und wird von Kamphausen erschossen. In dem Chaos erschießt Kamphausen auch alle anderen Männer. Nur Rauters entkommt verletzt. In diesem Augenblick dringen Docker und Dretzke in die Wohnung ein.
Bei der polizeilichen Untersuchung behauptet Kamphausen, er habe die Dealer überführen wollen, Docker und Dretzke hätten das Vorhaben durch ihr unüberlegtes Eingreifen vereitelt und das Blutbad zu verantworten. Wempe sei von ihnen erschossen worden. Die beiden werden fürs Erste vom Dienst suspendiert.
Wanda sucht Docker mit ihrer Freundin Alexa in seiner Wohnung auf. Alexa macht sich Sorgen um Rauters und fürchtet um sein Leben, solange Kamphausen nicht entlarvt ist. Docker trifft sich mit Rauters konspirativ in einem Elektrogeschäft und erfährt, dass dieser die Auseinandersetzung in seiner Wohnung mit dem Anrufbeantworter aufgezeichnet hat. Als er Kamphausen mit anderen Kriminalbeamten kommen sieht, verhaftet er Rauters und behauptet, den polizeilich gesuchten Drogenhändler zufällig entdeckt zu haben. Beim anschließenden Versuch, das Band aus dem Anrufbeantworter sicherzustellen, wird Docker von Kamphausen überrascht. Zum Glück hat er Dretzke telefonisch alarmiert. Der kommt gerade noch rechtzeitig, um seinem Kollegen das Leben zu retten und Kamphausen zu überwältigen.
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