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Jerzy Kawalerowicz: Mutter Johanna von den Engeln mit Mieczyslaw Voit, Lucyna Winnicka u.a. |
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Inhaltsangabe: Als sich Mutter Johanna von den Engeln (Lucyna Winnicka) und die ihr anvertrauten Nonnen wie besessen gebärdeten, hielten die Exorzisten den Pfarrer Garniec für einen Hexer und verurteilten ihn zum Tod. Während er auf dem Scheiterhaufen brannte, hüpften die Nonnen nackt im Klostergarten herum und schrien nach ihm. Jetzt treiben sie es nicht weniger wild. Vier Priester bemühen sich, ihnen die Teufel auszutreiben. Zu ihnen stößt Pater Suryn (Mieczyslaw Voit), der eigens gerufen wurde, um Mutter Johanna von den Engeln beizustehen. Suryn ist ein frommer Kirchenmann, der nicht viel von der Welt kennt. In der Wirtsstube der Herberge fordert einer der Gäste die Frau des Wirts auf, dem Neuankömmling die Zukunft vorauszusagen. Awdosia erschrickt! Bei seiner ersten Begegnung mit Mutter Johanna beobachtet Suryn entsetzt, wie diese plötzlich einen anderen Gesichtsausdruck annimmt, ihn beschimpft und beim Hinausgehen den Abdruck einer Kralle an der Wand hinterlässt. (Er ahnt nicht, dass sie die Türklinke vorher mit Ruß beschmutzt hat.)
Um nicht der Sünde zu verfallen, geißelt sich Pater Suryn. Als Mutter Johanna ihn und die vier anderen Geistlichen während eines Exorzismus verhöhnt und sich das Habit über der Brust aufreißt, geißelt er auch sie. Der Rabbi, den Suryn in seiner Verzweiflung aufsucht und fragt, was er über die Dämonen wisse, rät ihm: "Willst du etwas über den Dämon erfahren? Lass ihn in deine Seele ein." Nur noch durch ein eigens angefertigtes Holzgitter wagt Suryn mit Mutter Johanna zu sprechen. Sie gesteht, dass sie ihre Seele freiwillig für die Dämonen geöffnet hat, weil sie nicht so sein will wie die anderen. Er verspricht ihr, sie zu erlösen, doch sie weist ihn zurück: "Ich will eine solche Erlösung nicht. Wenn man nicht heilig sein kann, dann ist es besser, verdammt zu sein."Im Stall der Herberge erschlägt Suryn zwei Knechte mit dem Beil. "Geh und sag Johanna, dass das alles für sie geschehen ist", bittet er Schwester Margarete vom Kreuz. "Verstehst du? Für ihr Wohlergehen, um sie zu retten – um die Satane bei mir zu behalten. Sag ihr, sag ihr – vergiss es nicht –, sag ihr, dass es aus Liebe ..." |
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Filmkritik: |
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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002
Exorzismus |