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Martin Scorsese: Hexenkessel mit Harvey Keitel, Robert De Niro u.a. |
Martin Scorsese: Hexenkessel |
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Inhaltsangabe: Der Film spielt in Little Italy, einem Stadtviertel in Manhattan, in den Sechzigerjahren. Der Kleinganove Charlie (Harvey Keitel) soll von seinem reichen Onkel ein Restaurant übernehmen. Charlie ist katholisch und unschlüssig, wie er das Leben im Gangstermilieu mit seinem Glauben in Einklang bringen kann. Man müsse für seine Sünden nicht in der Kirche, sondern auf der Straße bezahlen, davon ist er überzeugt. Er liebt Teresa, eine junge Frau, die unter epileptischen Anfällen leidet. Und er kümmert sich um ihren etwas debilen Cousin Johnny Boy (Robert De Niro), der sich von allen Seiten unbekümmert Geld leiht, das er verspielt, mit Frauen ausgibt oder von dem er sich schicke Klamotten kauft. Zurückzahlen kann er es jedenfalls nie. Schließlich kann Charlie einen der Gläubiger Johnny Boys nicht länger beschwichtigen: Giovanni (Cesare Danova) will endlich sein Geld zurück.
Charlie gelingt es allerdings, die fällige Summe von 3000 auf 2000 Dollar herunterzuhandeln. Johnny Boy verspricht ihm hoch und heilig, zum vereinbarten Zeitpunkt da zu sein, aber er kommt dann doch nicht. Als Charlie ihn endlich gefunden hat und zum Treffpunkt bringt, beschwert sich Giovanni über die einstündige Verspätung. Richtig wütend wird er erst, als er merkt, dass Johnny Boy nicht mehr als 30 Dollar bei sich hat. Giovanni stürzt sich auf ihn. Da blickt er plötzlich in den Lauf einer Pistole. Johnny Boy zwingt ihn mit vorgehaltener Waffe, die Bar zu verlassen. Dann flieht er mit Charlie und Teresa im Auto. Unterwegs werden sie von Giovanni eingeholt und beschossen. Sie rasen in einen Hydranten. Blutend kriechen sie aus dem Wrack und werden von der Polizei verhaftet. |
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Filmkritik: |
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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002
Martin Scorsese (Kurzbiografie) |