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Ridley Scott: 1492. Die Eroberung des Paradieses mit Gérard Depardieu u.a. |
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Inhaltsangabe: Der Genuese Christoph Kolumbus (1451 - 1506) war überzeugt, dass die Erde keine Scheibe, sondern eine Kugel ist. Deshalb müsse ein Seeweg in westlicher Richtung zu den Küsten Asiens führen. Dass ein weiterer Kontinent den Weg versperrte, konnte Kolumbus nicht ahnen. Im Auftrag der Katholischen Könige segelte er viermal von Spanien in die Karibik, und bis zu seinem Tod glaubte er, Indien erreicht zu haben. Am 12. Oktober 1492 landete er zum ersten Mal in Amerika. Eine großer Moment auch in diesem Film: Durch die Nebelschwaden entdecken die Seeleute Land. Kolumbus (Gérard Depardieu) in Großaufnahme. Nach all den Qualen und Zweifeln während der Überfahrt glaubt er, es geschafft und recht behalten zu haben. Welchem Ansturm von Gefühlen muss er jetzt ausgesetzt sein! Aber er zeigt es kaum. In seinen hohen Stiefeln watet er durch das seichte Wasser an Land und fällt auf die Knie. "Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit." Kolumbus hält die "Neue Welt" für ein Paradies. Während in Spanien Ketzer verbrannt werden, herrschen hier Frieden und Toleranz.
Kolumbus übernimmt sogleich die Herrscherrolle und beginnt, eine Zivilisation aus dem Boden stampfen, in der spanische Aristokraten und Einheimische einträchtig leben sollen. Aber weder seine Geldgeber in Spanien noch die Abenteurer, die sich ihm angeschlossen haben, sind an einem prosperierenden Staat in der Neuen Welt interessiert. Ihnen geht es nur darum, die entdeckten Schätze auszubeuten. Trotz seiner guten Absichten kann Kolumbus nicht verhindern, dass seine Bauwerke niedergebrannt und seine Untertanen umgebracht werden.
Der Visonionär hat doch nur den Weg bereitet für raffgierige und skrupellose Beutemacher. |
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Filmkritik: |
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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002
Christoph Kolumbus |