John Steinbeck: Von Mäusen und Menschen
(Erzählung)
      Kritik:
Bei "Von Mäusen und Menschen" handelt es sich um eine anrührende Erzählung von John Steinbeck in einfacher Sprache, die zu einem guten Teil wie ein Theaterstück aus Dialogen aufgebaut ist. Rezension, Buchkritik
 

John Steinbeck: Von Mäusen und Menschen

 
  Inhalt:
Die beiden Landarbeiter George und Lennie werden vom Hof gejagt, weil der bärenstarke, debile Lennie das Samtkleid der Farmerstochter streicheln wollte und sie damit erschreckte. George hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, für den gutmütigen Dummkopf zu sorgen ... Inhaltsangabe, Handlung



Originalausgabe: Of Mice and Men, 1937

Von Mäusen und Menschen
Übersetzung: Elisabeth Rotten
Humanitas Verlag, Zürich 1940
Neuübersetzung: Mirjam Pressler
   



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John Steinbeck: Von Mäusen und Menschen

Inhaltsangabe:

Kalifornien 1930. Die beiden Landarbeiter George und Lennie werden vom Hof gejagt, weil der bärenstarke, debile Lennie das Samtkleid der Farmerstochter streicheln wollte und sie damit erschreckte. "Wollte doch nix Schlechtes damit machen, George", beteuert Lennie immer wieder. "Bloß streicheln." George hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, für den gutmütigen Dummkopf zu sorgen.

Als Erntehelfer kommen sie auf einer anderen Farm unter.

Sie träumen davon, Geld für ein Grundstück zu sparen und sich dann selbst eine kleine Ranch aufzubauen. Lennie möchte sich dann um die Kaninchen kümmern. Jetzt bekommt er erst einmal einen Welpen geschenkt, dessen Fell er zärtlich streichelt – bis er wieder einmal versehentlich zupackt und den Hund erdrückt.

Während die Männer im Freien arbeiten, schlendert die Frau des schikanösen Farmersohnes Curley gelangweilt herum, bis sie in einer Scheune Lennie trifft. Bücher von Dieter Wunderlich Er würde ihr gern durchs Haar streichen, und sie lässt ihn gewähren, denn sie fühlt sich einsam und sehnt sich nach ein wenig Zärtlichkeit. Dann besinnt sie sich und versucht zu verhindern, dass er ihre Frisur durcheinander bringt, aber aufgrund ihrer Abwehr fürchtet Lennie, sie werde schreien, gerät in Panik und umklammert ihren Hals.

Er rennt davon, bevor die Männer die Leiche finden, ihre Waffen holen und ihre Pferde satteln. George findet ihn vor den anderen und redet beruhigend auf ihn ein, während er ihm von hinten in den Kopf schießt, damit er nicht von den wütenden Männern gelyncht wird.

Lennie fehlt ihm, denn die Verantwortung für ihn gab seinem Leben einen Sinn.

Buchbesprechung:

John Steinbeck konnte gerade noch verhindern, dass sein Hund Toby das einzige Exemplar des Manuskripts seiner "Schauspielnovelle" zerfledderte. "Der arme kleine Kerl hat möglicherweise wie ein Kritiker gehandelt", schrieb er am 27. Mai 1936 seiner Literaturagentin Elizabeth Otis. Obwohl John Steinbeck am Wert der anrührenden Geschichte zweifelte, wurde das Buch ein Weltbestseller – und zwar völlig zu Recht.

Es handelt sich bei "Von Mäusen und Menschen" um eine Erzählung in einfacher Sprache, die zu einem guten Teil wie ein Theaterstück aus Dialogen aufgebaut ist.

Gary Sinise hat die Erzählung des Nobelpreisträgers John Steinbeck kongenial verfilmt: "Von Mäusen und Menschen".

Inhaltsangabe

Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

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