Happy End mit Hindernissen

Happy End mit Hindernissen

Happy End mit Hindernissen

Happy End mit Hindernissen – Originaltitel: Ils se marièrent et eurent beaucoup d'enfants – Regie: Yvan Attal – Drehbuch: Yvan Attal – Kamera: Rémy Chevrin – Schnitt: Jennifer Augé – Musik: Christian Chevallier, Brad Mehldau – Darsteller: Charlotte Gainsbourg, Yvan Attal, Alain Chabat, Alain Cohen, Emmanuelle Seigner, Angie David, Anouk Aimée, Claude Berri, Aurore Clément, Marie-Sophie Wilson, Stéphanie Murat, Ruben Marx, Kitu Gidwani, Sujay Sood, Keith Allen, Carolina Gynning, Chloé Combret, Johnny Depp, Ben Attal, Sarah Delorme u.a. – 2004; 100 Minuten

Inhaltsangabe

Die Freunde Vincent, Georges und Fred reden vor allem über Frauen. Fred und Georges beneiden Vincent, der mit seiner attraktiven Frau eine glückliche Ehe zu führen scheint. Georges hat zwar ebenfalls eine hübsche Frau, aber die ist auch sehr zänkisch. Einig sind die beiden verheirateten Männer sich, dass es der Single Fred am besten hat, weil die Zahl seiner Geliebten unüberschaubar ist, doch der Don Juan sehnt sich nach einer festen Beziehung ...
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Kritik

"Happy End mit Hindernissen" ist eine bewusst unspektakuläre Beziehungskomödie mit alltäglichen Situationen, die Yvan Attal gemächlich und in zum Teil langen Einstellungen entwickelt.
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Paris. Der Autoverkäufer Vincent (Yvan Attal), die Immobilienmaklerin Gabrielle (Charlotte Gainsbourg) und ihr kleiner Sohn Joseph (Ben Attal) werden für eine glückliche Familie gehalten. In Wirklichkeit lieben sie sich zwar, aber Vincent hat auch eine Geliebte (Angie David) und kann sich nicht zwischen ihr und Gabrielle entscheiden. Gabrielle wiederum ahnt, dass Vincent sie betrügt.

Wenn Vincent sich mit seinen beiden Freunden Georges (Alain Chabat) und Fred (Alain Cohen) trifft, reden sie vor allem über Frauen. Der Hotelmanager Georges beneidet Vincent um dessen vermeintlich glückliche Ehe, denn seine Frau Nathalie (Emmanuelle Seigner) ist zwar ebenfalls hübsch, aber im Gegensatz zu Gabrielle zänkisch, und sein Sohn Antoine (Ruben Marx) hört nicht auf ihn. Einig sind Vincent und Georges sich, dass Fred es am besten hat: Der ist nicht verheiratet und hat eine unübersehbare Zahl von Gespielinnen. Die beiden verheirateten Männer können sich nicht vorstellen, dass der Don Juan sich nach einer dauerhaften Beziehung sehnt und glücklich ist, als eine seiner Geliebten schwanger wird.

Zufällig sitzt Gabrielle einmal mit ihrer Freundin Géraldine (Stéphanie Murat) in einem italienischen Restaurant neben der Geliebten Vincents und deren Mutter (Aurore Clément). Dabei erhält sie Gewissheit über die Untreue ihres Mannes.

Einige Zeit zuvor fiel Gabrielle in einem Plattenladen ein Fremder (Johnny Depp) auf, dessen Nähe sie erregte. Als sie sich mit einem Interessenten zur Besichtigung einer Wohnung verabredet, ahnt sie nicht, dass es sich um diesen Mann handelt. Erst als sie sich vor dem Haus treffen, erkennen sie sich wieder. Sie fahren mit dem Aufzug hinauf, immer höher – bis in den Himmel.

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„Happy End mit Hindernissen“ handelt von jungen Eltern, die sich zwar lieben, aber auf Affären mit anderen Partnern einlassen und in der Suche nach dem individuellen Glück ihre Familie aufs Spiel setzen. Die beiden anderen Geschichten, die Yvan Attal in „Happy End mit Hindernissen“ erzählt, dienen eigentlich nur als Kontrast und Hintergrund. Offenbar geht es Yvan Attal um die Frage nach dem Wert einer stabilen Ehe im Vergleich zur Freiheit Alleinstehender.

Der deutsche Titel ist nicht besonders geglückt; gelungener sind der französische Originaltitel und der Titel der englischsprachigen Version, die beide ironisch gemeint sind: „Ils se marièrent et eurent beaucoup d’enfants“, „… And They Lived Happily Ever After“.

„Happy End mit Hindernissen“ ist eine bewusst unspektakuläre Komödie mit alltäglichen Situationen, die Yvan Attal gemächlich und in zum Teil langen Einstellungen entwickelt. Er schrieb nicht nur das Drehbuch und führte die Regie, sondern er spielt an der Seite seiner Ehefrau Charlotte Gainsbourg auch die Hauptrolle.

„Happy End mit Hindernissen“ wurde erstmals am 14. Mai 2004 auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes vorgeführt.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2007

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