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Der 70-jährige Schriftsteller Jean Bosmans erinnert sich an Ereignisse um 1964/65. Er war 20, lebte in Paris und wurde von einer Gruppe Krimineller angegangen, die glaubten, er könne 15 Jahre zuvor etwas beobachtet haben, das ihnen helfen würde, eine damals in einem Haus in der Chevreuse versteckte Beute zu finden. In diesem Zusammenhang erinnert sich der 20-Jährige bruchstückhaft an Kindheitserlebnisse.
Virtuos lässt Patrick Modiano in seinem feinsinnigen Roman "Unterwegs nach Chevreuse" nicht nur die Gedanken seines Protagonisten zwischen verschiedenen Lebensabschnitten hin und her gleiten, sondern verschachtelt dieses elegante Spiel auch noch, indem sich der 70-Jährige Ich-Erzähler Jean Bosmans daran erinnert, wie er sich als 20-Jähriger bruchstückhaft an damals 15 Jahre zurückliegende Ereignisse erinnerte.
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