Billy Elliot. I Will Dance

Billy Elliot. I Will Dance

Billy Elliot. I Will Dance

Billy Elliot. I Will Dance - Originaltitel: Billy Elliot - Regie: Stephen Daldry - Drehbuch: Lee Hall - Kamera: Brian Tufano - Schnitt: John Wilson - Musik: Stephen Warbeck - Choreographie: Peter Darling - Darsteller: Jamie Bell, Gary Lewis, Julie Walters, Stuart Wells, Jamie Draven, Jean Heywood, Janine Birkett, Nicola Blackwell u.a. - 2000; 110 Minuten

Inhaltsangabe

Der elfjährige Sohn eines von Arbeitslosigkeit bedrohten Bergmanns setzt sich sowohl gegen die Verbote des Vaters als auch gegen die Vorurteile und Rollenerwartungen in seiner Umgebung durch und beginnt eine viel versprechende Karriere als Balletttänzer.
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Kritik

Anders als sein Vater und sein älterer Bruder, die ihren Wohnort im nordenglischen Kohlenrevier nie verlassen haben, besucht Billy Elliot die Royal Ballet School in London und verwirklicht seinen Traum: "I Will Dance".
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Im nordenglischen Kohlenrevier Durham streiken die Kumpels 1984/85 gegen die geplante Schließung der unrentablen Zechen. Unter den Streikposten und Demonstranten, die täglich mit dem massiven Polizeiaufgebot aneinander geraten, sind auch der verwitwete Jackie Elliot (Gary Lewis) und sein älterer Sohn Tony (Jamie Draven). Wenn sie nicht zu Hause sind, passt Tonys elfjähriger Bruder Billy (Jamie Bell) auf seine verwirrte Großmutter (Jean Heywood) auf. In seiner Freizeit lernt er Boxen und trägt dabei die Boxhandschuhe, die bereits sein Großvater und sein Vater benützt haben. In der Sporthalle beobachtet er eines Tages den Ballettunterricht von Mrs Wilkinson (Julie Walters) und ihren Schülerinnen. Heimlich verwendet er von da an das Geld, das ihm sein Vater fürs Boxen gibt, um stattdessen bei den Ballettstunden mitzumachen. Und Mrs Wilkinson, die ihre Träume von einer erfolgreichen Karriere als Tänzerin aufgrund ihrer Körperfülle nicht verwirklichen konnte, entdeckt Billys Talent und fördert ihn.

Als Jackie und Tony Elliot herausfinden, dass Billy Ballettunterricht nimmt, kommt es zum Streit, denn sie halten männliche Balletttänzer für schwul. Aber Billy lässt sich von seinem Traum nicht abbringen, und Mrs Wilkinson erteilt ihm kostenlos Einzelunterricht, um ihn auf die Zulassungsprüfung zur Royal Ballet School in London vorzubereiten. Als Billy von seinem Vater beim Üben in der Sporthalle ertappt wird, tanzt er voller Zorn, Trotz und Leidenschaft. Das überzeugt Jackie Elliot. Er wird sogar zum Streikbrecher, um das Geld für Billys Vorhaben zusammenzukriegen.

Schließlich begleitet er seinen Sohn nach London zur Aufnahmeprüfung. Es dauert lang, bis ein Brief vom Royal Ballet in Durham eintrifft: Billy Elliot wird aufgenommen. Der Vater und der ältere Bruder bringen ihn zum Bus nach London.

Der Streik wird abgebrochen. Bis auf weiteres fördern die Zechen wieder Kohle.

Einige Jahre später fahren Jackie und Tony Elliot nach London, um Billy bei seinem ersten Bühnenauftritt in „Schwanensee“ tanzen zu sehen.

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Der elfjährige Sohn eines von Arbeitslosigkeit bedrohten Minenarbeiters setzt sich sowohl gegen die Verbote des Vaters als auch gegen die Vorurteile und Rollenerwartungen in seiner Umgebung durch und beginnt eine viel versprechende Karriere als Balletttänzer. Anders als sein Vater und sein älterer Bruder, die ihren Wohnort nie verlassen haben und sich eine Existenz außerhalb des Kohlereviers nicht vorstellen können, besucht er die Royal Ballet School in London. „Lebe deinen Traum!“, lautet Stephen Daldrys Botschaft in „Billy Elliot. I Will Dance“.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2003

Stephen Daldry (kurze Biografie / Filmografie)

Stephen Daldry: Der Vorleser
Stephen Daldry: The Hours

Terézia Mora - Seltsame Materie
Terézia Mora schreibt in bewusst einfachen, lakonischen Sätzen, die allerdings einen ganz individuellen Klang haben. Sie erzählt fragmentarisch, lässt vieles ungesagt und deutet anderes nur an.
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