Mord in der Mittsommernacht

Mord in der Mittsommernacht

Mord in der Mittsommernacht

Mord in der Mittsommernacht - Originaltitel: Midsommer - Regie: Carsten Myllerup - Drehbuch: Rasmus Heisterberg - Kamera: Rasmus Videbæk - Schnitt: Mogens Hangendorn Christiansen - Musik: Søren Hyldgaard - Darsteller: Kristian Leth, Laura Christensen, Tuva Novotny, Jon Lange, Nicolai Jandorf, Julie R. Ølgaard, Per Oscarsson u.a. - 2003; 90 Minuten

Inhaltsangabe

Der dänische Abiturient Christian kann nicht begreifen, warum seine siebzehnjährige Schwester Sofie sich unmittelbar vor den Schulferien das Leben genommen hat. Kurz darauf fährt er mit seinen Freunden nach Schweden, um die Mittsommernacht wie jedes Jahr in einem einsamen Waldhaus zu feiern. Dort macht er beunruhigende Beobachtungen ...
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Kritik

"Mord in der Mittsommernacht" ist gewiss kein Meisterwerk, doch immerhin gelang es, Spannung ohne die üblichen Horroreffekte aufzubauen, und die unverbrauchten jungen Schauspielerinnen und Schauspieler machen den Streifen durchaus sehenswert.
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Während einer Party in Kopenhagen unmittelbar vor dem Beginn der Schulferien schluckt die siebzehnjährige Sofie (Lykke Sand Olgaard) eine tödliche Menge Schlaftabletten und kann nicht mehr gerettet werden. Ihr älterer Bruder Christian (Kristian Leth) kann nicht begreifen, warum seine Schwester sich das Leben genommen hat. Um ein wenig Abstand zu gewinnen, fährt er mit seinen Freunden Trine (Laura Christensen), Mark (Jon Lange), Anja (Julie R. Ølgaard) und Jannick (Nicolai Jandorf) nach Schweden, wo sie die Mittsommernacht – wie jedes Jahr – in einem einsamen Waldhaus feiern wollen. Diesmal fehlt allerdings Sofie in der Runde.

Er glaubt Stimmen zu hören, die Scheinwerfer des vor dem Haus geparkten Autos schaltet er nachts aus, aber während er zum Haus zurückgeht, leuchten sie erneut auf, und immer wieder stolpert er über einen Schlüsselanhänger, von dem er annimmt, dass er Sofie gehörte. Sogar als er ihn weit hinaus in den See geworfen hat, liegt der an einem Stofftier hängende Schlüssel kurze Zeit später im Korridor auf dem Teppich. Auf der Suche nach einer Erklärung dringt Christian in das Haus eines einsamen alten Mannes namens Persson (Per Oscarsson) ein, den die Jugendlichen schon von ihren früheren Aufenthalten kannten. Dort findet Christian eine Mütze seiner toten Schwester und einen Zeitungsausschnitt über ein seit genau einem Jahr vermisstes achtjähriges Mädchen.

Von Linn (Tuvo Novotny), die vorübergehend im nächstgelegenen Dorfladen an der Kasse arbeitet, sich jedoch kürzlich um einen Studienplatz in Kopenhagen beworben hat, erfährt er, dass es sich bei der Vermissten um Malin, die Enkelin des alten Kauzes handelt. Von ihr fehlt nach wie vor jede Spur. Während Christian bei seinen Freunden kein Gehör für seine unerklärlichen Beobachtungen findet, ist Linn, die sich von ihm zur gemeinsamen Sonnwendfeier einladen lässt, nicht sonderlich verwundert und schlägt eine spiritistische Sitzung vor, um den möglicherweise Kontakt suchenden Geist zu beschwören. Mittels eines Glases, das auf einer Platte mit Buchstaben und Ziffern herumfährt, gibt der Geist sich als der Malins zu erkennen und schreibt dann noch ein „B25“. Als niemand versteht, was das bedeuten soll, zerschellt das Glas plötzlich, und danach steckt eine scharfkantige Scherbe im Planquadrat B25 der Wandkarte. Obwohl es Nacht ist, besteht Christian darauf, den angegebenen Ort sofort aufzusuchen.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Als Christian und Jannick dort ein wenig graben, stoßen sie auf ein Kinderfahrrad und Malins Leiche.

Entsetzt probiert Christian den geheimnisvollen Schlüssel aus: Er passt in das Fahrradschloss! Daraufhin reißt er das Stofftier, an dem der Schlüssel hängt, auseinander und findet einen Abschiedsbrief seiner Schwester, aus dem hervorgeht, warum sie nicht mehr weiterleben wollte: Während des letzten Aufenthalts in Schweden war sie mit Trine ein Stück im Auto gefahren. Sie hatten beide etwas getrunken, und als Sofie einen Augenblick nicht auf die Straße achtete, übersah sie das Mädchen auf dem Fahrrad und fuhr es tot. Um den tödlichen Unfall zu vertuschen, verscharrten Sofie und Trine die Tote und ihr Rad im Wald.

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„Mord in der Mittsommernacht“ ist Carsten Myllerups Debütfilm. Bei dem Horrorthriller handelt es sich gewiss nicht um ein Meisterwerk, doch immerhin gelang es, Spannung ohne die üblichen Horroreffekte aufzubauen, und die unverbrauchten jungen Schauspielerinnen und Schauspieler machen den Streifen durchaus sehenswert.

Sprecher der deutsch synchronisierte Version: Timmo Niesner (Christian), Tanja Geke (Trine), Marie Bierstedt (Linn), Marious Clarén (Mark), Julia Zöffer (Anja), Robin Kahnmeyer (Jannick), Jochen Schröder (Perrson) u. a.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2004

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"Geschichte von einer Geburt", das ist nicht das Werk eines Schriftstellers, der die Welt nur vom Schreibtisch aus beobachtet, sondern eine volkstümliche, deftige, expressionistische Erzählung aus dem prallen Leben.
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