Sliver

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Sliver

Sliver - Originaltitel: Sliver - Regie: Phillip Noyce - Drehbuch: Joe Eszterhas, nach dem Roman "Sliver" von Ira Levin - Kamera: Vilmos Zsigmond - Schnitt: Richard Francis-Bruce und William Hoy - Musik: Michael Cretu und Howard Shore - Darsteller: Sharon Stone, William Baldwin, Tom Berenger, Polly Walker, Colleen Camp, Amanda Foreman, Martin Landau, CCH Pounder u.a. - 1993; 125 Minuten

Inhaltsangabe

Die Lektorin Carly Norris zieht in ein Hochhaus in Manhattan, das manche ein "Horrorhaus" nennen, weil dort in den letzten drei Jahren vier Menschen unter ungeklärten Umständen starben, darunter ihre Vormieterin, die ihr verblüffend ähnlich sah. Bald sterben in dem Haus weitere zwei Menschen ...
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Kritik

Phillip Noyce hat aus Ira Levins Roman "Sliver" einen nicht ganz überzeugenden Hochglanz-Erotikthriller über das Thema Voyeurismus gemacht.
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Carly Norris (Sharon Stone), eine attraktive neununddreißigjährige Lektorin, zieht in ein erst drei Jahre altes Hochhaus an der Madison Avenue in Manhattan, das manche ein „Horrorhaus“ nennen, weil dort bereits vier Menschen unter ungeklärten Umständen starben. Carlys Vormieterin, die ihr verblüffend ähnelte, stürzte beispielsweise vom Balkon. Die Polizei ging zwar von einem Selbstmord aus, aber vielleicht wurde die Frau doch gestoßen.

Allmählich lernt Carly einige ihrer Nachbarn kennen, darunter den ehemaligen Regisseur Alex Parsons (Martin Landau), den ständig betrunkenen Schundromanautor Jack Lansford (Tom Berenger), der ihr den Hof macht – und Zeke Hawkins (William Baldwin), der ihr ein Teleskop in die Wohnung stellt, mit dem sie andere beobachten kann, und der ihr verrät, dass ihm das Hochhaus gehört. Das soll sie aber nicht weitererzählen, denn die anderen Mieter ahnen nichts davon. Carly verliebt sich in den gut aussehenden, steinreichen Mann.

Alex wird tot in seiner Dusche aufgefunden. Vermutlich erlag er einem Herzinfarkt. Einige Wochen später wird eine Mieterin während eines Stromausfalls im Treppenhaus erstochen. Bei weiteren Ermittlungen stellt sich heraus, dass Alex nicht an einem Herzinfarkt, sondern an einer Vergiftung starb. Aufgrund von Carlys Aussage verdächtigt die Polizei Jack als Mörder und verhaftet ihn. Weil er jedoch leugnet und keine Beweise gegen ihn vorliegen, muss er wieder freigelassen werden.

Zeke lädt Carly in seine Wohnung ein und zeigt ihr ein Zimmer mit Monitoren, auf denen er die Hausbewohner – auch Carly – in jedem Zimmer beobachten kann. Carly ist entsetzt über den Voyeurismus und zugleich fasziniert davon.

Wütend über seine Verhaftung, verfolgt Jack die Frau, die ihn in diese Situation gebracht hatte. Eines Abends taucht er in ihrem Apartment auf und versucht ihr klarzumachen, nicht er, sondern Zeke habe die drei Menschen ermordet. Verunsichert dringt sie in dessen Wohnung ein und findet dort Videoaufzeichnungen von seinen Schäferstündchen mit den beiden ermordeten Frauen. Als Zeke Carly ertappt, schließt sie sich in dem Videoraum ein, aber er schießt die Tür auf. Sie behauptet, nur aus Eifersucht herumgeschnüffelt zu haben, und es gelingt ihr, seiner Pistole habhaft zu werden. Währenddessen läuft die Aufzeichnung von der Ermordung ihrer Vormieterin …

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Phillip Noyce hat aus Ira Levins 1991 veröffentlichtem Roman „Sliver“ einen nicht ganz überzeugenden Hochglanz-Erotikthriller über das Thema Voyeurismus gemacht.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2004

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