Jamón, Jamón

Jamón, Jamón

Jamón, Jamón

Kinotitel (auch in Deutschland): Jamón, Jamón - im deutschen Fernsehen: Lust auf Fleisch - Regie: Bigis Luna - Drehbuch: Cuca Canals, Bigas Luna und Quim Monzo - Kamera: José Luis Alcaine - Schnitt: Pablo Del Amo und Teresa Font - Musik: Nicola Piovani - Darsteller: Jordi Molla, Stefania Sandrelli, Penélope Cruz, Anna Galiena, Javier Bardem, Juan Diego, Tomas Penco, Armando Del Rio, Chema Mazo, Diana Sassen u.a. - 1992; 95 Minuten

Inhaltsangabe

José Louis, der Sohn des Unterhosenfabrikanten Manuel in einem spanischen Provinznest, hat Silvia, die schöne Tochter der Bordellbesitzerin Carmen geschwängert. Er will das Mädchen heiraten, aber seine hochnäsige Mutter Conchita will die Messaliance verhindern. ...
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Kritik

"Jamón, Jamón" ist ein grotesker Reigen um spanische Machos, Weicheicher, mütterliche Huren und hurende Mütter.
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José Louis (Jordi Molla), der Sohn des Unterhosenfabrikanten Manuel (Juan Diego) in einem spanischen Provinznest, hat Silvia (Penélope Cruz), die schöne Tochter der Bordellbesitzerin Carmen (Anna Galiena) geschwängert. Er will das Mädchen heiraten, aber seine hochnäsige Mutter Conchita (Stefania Sandrelli) will die Messaliance verhindern und bezahlt den Schinkenausfahrer Raúl (Javier Bardem) dafür, Silvia zu verführen.

Während sich Silvia allmählich in Raúl verliebt, entflammt auch Conchita für den Macho. Sie will jetzt, dass er nur ihr gehört und Silvia in Ruhe lässt. Währenddessen erbettelt José Louis von Carmen ein weiteres Schäferstündchen. Verzweifelt über die Allgewalt der Sexualität reißt er einer mächtigen Reklame-Stiersilhouette die Hoden ab. Als Conchita erfährt, dass Raúl Silvia genommen hat, macht sie sich auf den Weg zu ihm. José Louis schwört, seinen Nebenbuhler umzubringen. Er ertappt ihn mit seiner halbnackten Mutter, prügelt auf ihn ein, wird aber von Raúl mit einer Schinkenkeule erschlagen.

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Für diesen grotesken Reigen um spanische Machos, Weicheicher, mütterliche Huren und hurende Mütter wurde José Juan Bigas Luna 1992 bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem „Silbernen Löwen“ ausgezeichnet. Wer die Filme von Pedro Almodovar mag, wird sich auch in der schrill-originellen Komödie „Jamón, Jamón“ gut amüsieren.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

Max Frisch - Der Mensch erscheint im Holozän
Die Erzählung "Der Mensch erscheint im Holozän" ist resignativ, aber in keiner Weise larmoyant. Max Frisch schildert das Geschehen aus der Perspektive des Protagonisten, ähnlich wie bei einem inneren Monolog. Das ist sowohl inhaltlich als auch formal und sprachlich Literatur auf höchstem, jedoch nicht abgehobenem Niveau.
Der Mensch erscheint im Holozän

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