Bruce Chatwin


Bruce Chatwin wurde 1940 in Sheffield geboren und starb im Alter von neunundvierzig Jahren in Nizza. Über sein Leben schuf er eine Art Privatmythologie: Derzufolge studierte er einige Semester Archäologie in Edinburgh und arbeitete sich im Auktionshaus Sotheby’s in London vom Portier zum Leiter der Impressionismus-Abteilung hoch. Als die Ärzte seine Erblindung befürchteten, gab er seine Stelle auf und begann zu reisen. Er durchquerte Afghanistan und Sibirien, hielt sich einige Zeit an der Elfenbeinküste auf – und landete am 19. Dezember 1982 in Sydney,

um auf Wanderungen in Australien etwas vom Leben der Aborigines zu erfahren.

1977 fing Bruce Chatwin mit dem Reisebericht „In Patagonien“ eine Schriftsteller-Karriere an. Sein Buch „Der Vizekönig von Quidah“ (1980) wurde 1987 von Werner Herzog unter dem Titel „Cobra Verde“ mit Klaus Kinski in der Hauptrolle verfilmt. Wirklich bekannt wurde Bruce Chatwin 1987 mit dem Roman „Traumpfade“.

Bereits als Student vertrat Bruce Chatwin die Überzeugung, in der Evolution sei der aufrechte Gang des Menschen mit dem Nomadentum einhergegangen, und die spätere, der menschlichen Natur widersprechende Sesshaftigkeit habe zu einer Reihe von Krankheiten geführt, unter denen wir auch heute leiden.

© Dieter Wunderlich 2005

Bruce Chatwin: Traumpfade

Karl-Heinz Ott - Und jeden Morgen das Meer
Karl-Heinz Ott lässt in seinem Roman "Und jeden Morgen das Meer" die Grenzen zwischen der Gegenwart und den Erinnerungen der Protagonistin im ständigen Wechsel elegant ineinander übergehen. Das Meer ist für Sonja Bräuning bedrohlich, aber auch ein Symbol von Freiheit und Grenzenlosigkeit.
Und jeden Morgen das Meer

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