Asterix & Obelix

Asterix & Obelix

Asterix & Obelix

Asterix & Obelix. Mission Kleopatra - Originaltitel: Astérix & Obélix. Mission Cléopâtre - Regie: Alain Chabat - Drehbuch: Alain Chabat, nach Comics von René Goscinny und Albert Uderzo - Kamera: Laurent Dailland - Schnitt: Pierre Grunstein - Musik: Philippe Chany - Darsteller: Gérard Depardieu, Christian Clavier, Jamel Debbouze, Monica Bellucci, Claude Rich, Gérard Darmon, Alain Chabat, Dieudonne, Isabelle Nanty, Edouard Baer u.a. - 2001; 105 Minuten

Inhaltsangabe

Königin Kleopatra, die sich darüber ärgert, dass der römische Imperator Julius Caesar die Ägypter für ein minderwertiges Volk hält, wettet mit ihm, dass es ihr gelingen wird, innerhalb von drei Monaten mitten in der Wüste einen Palast für ihn zu errichten. Der mit der Planung und Ausführung betraute Architekt Numerobis wäre überfordert, wenn ihm nicht Asterix, Obelix und Miraculix zu Hilfe kommen würden ...
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Kritik

Einige der Szenen sind ausgesprochen komisch, aber die Dialoge bleiben weit hinter dem intellligenten Witz der von René Goscinny getexteten Comics zurück. Deshalb ist "Asterix & Obelix. Mission Kleopatra" trotz des enormen Aufwands nicht mehr als ein harmloser Klamauk.
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Die ägyptische Königin Kleopatra (Monica Bellucci), die sich darüber ärgert, dass der römische Imperator Julius Caesar (Alain Chabat) die Ägypter für ein minderwertiges Volk hält, wettet mit ihm, dass es ihr gelingen wird, innerhalb von drei Monaten mitten in der Wüste einen Palast für ihn zu errichten.

Mit der Planung und Ausführung beauftragt Kleopatra den Architekten Numerobis (Jamel Debbouze). Gelingt es ihm, wird sie ihn mit Gold überschütten, andernfalls den heiligen Krokodilen zum Fraß vorwerfen. Weil man in drei Monaten allenfalls den Entwurf eines Palastes abliefern könnte, befürchtet Numerobis, bei den Krokodilen in Kleopatras Palast zu enden. Da fällt ihm ein, dass sein Vater ihm von einem Druiden und dessen Zaubertrank erzählte. Sein Schreiber (Edouard Baer) hält das für eine Kindergeschichte, aber Numerobis macht sich auf den Weg nach Gallien, um Miraculix (Claude Rich) zu suchen.

Miraculix wollte ohnehin in der berühmten Bibliothek von Alexandria etwas nachschlagen. Also reist er mit Numerobis nach Ägypten, und Obelix (Gérard Depardieu), Asterix (Christian Clavier) und Idefix begleiten die beiden.

Die Bauarbeiten kommen gut voran – sehr zum Missfallen des Architekten Pyradonis (Gérard Darmon), der Numerobis den Auftrag missgönnt. Pyradonis stiftet die Bauarbeiter zu einem Streik gegen die harten Arbeitsbedingungen an. Die Sprecherin Vodafonis (Isabelle Nanty) überbringt Numerobis und seinen gallischen Freunden die Forderung nach einer Verkürzung der täglichen Arbeitszeit und weniger Peitschenhieben. Da braut Miraculix einen Kessel Zaubertrank. Jeder Arbeiter auf der Baustelle kriegt einen Schluck davon und kann nun einen riesigen Steinquader mühelos allein tragen. Die enorme Produktivitätssteigerung ermöglicht es, die Forderungen der Bauarbeiter ohne weiteres zu erfüllen.

Durch Bestechung bringt Pyradonis einen Karawanenführer dazu, eine Ladung Steine für den Palast im Meer zu versenken und dann zu lügen, es gebe keine geeigneten Steine mehr. Obelix, Asterix und Miraculix lassen sich nicht täuschen und begeben sich selbst zu den Steinbrüchen. Während eine neue Ladung Steine zusammengestellt wird, sehen sich die Gallier ein wenig um. In seinem Übermut besteigt Obelix den Sphinx, doch als er über die Nase klettert, bricht sie unter seinem Gewicht ab. Da hebt Obelix den Sphinx ein wenig an und versteckt das abgebrochene Nasenstück darunter. Vor dem Eingang der Pyramide von Giseh sitzt ein Komplize von Pyradonis, der die drei Gallier ins Innere lockt und ihnen die Hieroglyphen an den Wänden zeigt, bis er sie in einer Kammer tief im Inneren einsperren kann. Um die gewaltige Steintür aufzubekommen, benötigt selbst Obelix, der als Kind in den Zaubertrank gefallen war und deshalb über außergewöhnliche Kräfte verfügt, ein paar Tropfen davon. Das größere Problem stellt jedoch der Weg aus dem Labyrinth der Gänge dar, in dem die drei Gallier nun herumirren – bis Idefix ihnen zeigt, wie man ins Freie kommt.

Als Nächstes versucht Pyradonis es mit einer perfiden Intrige: Im Namen von Miraculix, Asterix und Obelix lässt er Kleopatra eine Torte als Geschenk überbringen. Kurz nachdem die Vorkosterin davon probiert hat, läuft sie grün an: Die Torte ist vergiftet! Die Fremden planten einen Anschlag auf die ägyptische Königin! Sie werden sofort festgenommen und in einen Kerker geworfen. Bevor sie ausbrechen, nehmen sie noch ein Gegengift ein, essen im Beisein Kleopatras die Torte auf und demonstrieren, dass sie davon nicht krank werden. Auf diese Weise können sie Kleopatra von ihrer Unschuld überzeugen.

Caesar, der seine Wette nicht verlieren will, schickt seine Legionen gegen die Baustelle aus und lässt sie mit Steinschleudern beschießen. Bevor der beinahe fertige Palast völlig zertrümmert ist, überbringen Asterix und Idefix der Königin die Nachricht von dem römischen Angriff. Wütend lässt sie sich zur Baustelle eskortieren und verlangt von Caesar nicht nur, die Beschießung einzustellen, sondern auch den Schaden wieder gutzumachen. Er hat die Wette verloren.

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Vor spektakulären Kulissen inszenierte Alain Chabat den zweiten Realfilm über Asterix und Obelix. Dabei orientierte er sich an dem Zeichentrick-Klassiker „Asterix und Kleopatra“. Einige der Szenen sind ausgesprochen komisch, auch der Running Gag mit den Piraten ist lustig, aber die Dialoge bleiben weit hinter dem intellligenten Witz der Comics von René Goscinny (1928 – 1978) und Albert Uderzo (*1927) zurück. Deshalb ist „Asterix & Obelix. Mission Kleopatra“ trotz des enormen Aufwands nicht mehr als ein harmloser Klamauk.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2004

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