Das grüne Wunder. Unser Wald

Das grüne Wunder. Unser Wald

Das grüne Wunder. Unser Wald

Originaltitel: Das grüne Wunder. Unser Wald – Regie: Jan Haft – Drehbuch: Jan Haft – Kamera: Jan Haft, Kay Ziesenhenne – Schnitt: Carla Braun-Elwert – Musik: Jörg Magnus Pfeil, Siggi Mueller – Erzähler: Benno Fürmann – 2012; 90 Minuten

Inhaltsangabe

In seinem Naturfilm "Das grüne Wunder. Unser Wald" zeigt uns Jan Haft den mitteleuropäischen Wald im Wandel der Jahreszeiten, vom Ende des Winters bis zum Beginn des nächsten Winters. Dabei betont er die Querbeziehungen zwischen verschiedenen Tieren und Pflanzen, und es entsteht der Eindruck, sie alle würden einem Plan folgen (Entelechie) ...

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Kritik

Die Bilder, die wir in dem Naturfilm "Das grüne Wunder. Unser Wald" zu sehen bekommen, sind überwältigend, ästhetisch und stimmungsvoll.

In seinem Naturfilm „Das grüne Wunder. Unser Wald“ zeigt uns Jan Haft den mitteleuropäischen Wald im Wandel der Jahreszeiten, vom Ende des Winters bis zum Beginn des nächsten Winters. Dabei betont er die Querbeziehungen zwischen verschiedenen Tieren und Pflanzen, und es entsteht der Eindruck, sie alle würden innerhalb des Ganzen einem Plan folgen (Entelechie).

Wie in nahezu allen Naturfilmen ist auch in „Das grüne Wunder. Unser Wald“ der Text an manchen Stellen zu pathetisch und anthropomorph, in anderen Passagen hätte man sich mehr Erklärung gewünscht. Immerhin schweigt Benno Fürmann, wenn es gilt, in Bildern zu schwelgen. Allerdings drängt sich dann mitunter die Musik zu sehr in den Vordergrund.

Überzeugend ist dagegen die Optik von „Das grüne Wunder. Unser Wald“. Die Bilder sind überwältigend, ästhetisch und stimmungsvoll. Immer wieder geht Jan Haft ganz dicht an die Tiere und Pflanzen heran (Makro- und Endoskopaufnahmen). Auch durch Be- und Entschleunigung – Zeitraffer und Slow-Motion – zeigt er uns den Wald, wie wir ihn normalerweise nicht sehen können, etwa wenn Sporen aus dem Lebermoos quellen oder Fichtenzapfen sich öffnen.

Jan Haft filmte unter anderem aus dem Korb eines Heißluftballons (insgesamt 15 Flugstunden). Damit konnte er sich den Baumkronen bis auf eine Entfernung nähern, in der die Rotorblätter eines Hubschraubers einen Sturm in Zweigen und Blättern verursacht hätten.

100 Nächte verbrachte Jan Haft im Tarnzelt. Nach 600 Drehtagen in sechs Jahren (2005 – 2011) an 70 verschiedenen Orten in Deutschland, Österreich und Dänemark verfügte er über 250 Stunden Rohmaterial für „Das grüne Wunder. Unser Wald“.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2012

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