The Sentinel

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The Sentinel

Originaltitel: The Sentinel – Regie: Clark Johnson – Drehbuch: Georg Nolfi, nach dem Roman "The Sentinel" von Gerald Petievich – Kamera: Gabriel Beristain – Schnitt: Cindy Mollo – Musik: Christophe Beck – Darsteller: Michael Douglas, Kiefer Sutherland, Eva Longoria Parker, Kim Basinger, Martin Donovan, Blair Brown, Clark Johnson u.a. – 2006; 110 Minuten

Inhaltsangabe

Der erfahrene Bodyguard Pete Garrison, der für den Schutz der Präsidentengattin Sarah Ballentine verantwortlich ist, hat heimlich ein Verhältnis mit der First Lady. Ein Spitzel warnt ihn vor einem Anschlag auf den US-Präsidenten und einem Maulwurf beim Secret Service. Als David Breckinridge, der die Ermittlungen leitet, Pete verdächtigt, mit den Attentätern zusammenzuarbeiten, entzieht dieser sich der Verhaftung und versucht, den Fall aufzuklären ...
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Kritik

Die Verfilmung des Romans "The Sentinel" von Gerald Petievich fängt viel versprechend an, aber die Erwartungen werden am Ende enttäuscht. Die Handlung des temporeichen Thrillers ist unglaubwürdig, und es fehlt an Charakteren.
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Pete Garrison (Michael Douglas) arbeitet seit Jahrzehnten beim Secret Service in Washington, D. C. Als vor zwanzig Jahren ein Attentäter auf den US-Präsidenten schoss, warf Pete sich in die Schusslinie und rettete dem mächtigsten Mann der Welt das Leben. Glücklicherweise überlebte Pete die Schussverletzung.

Der erfahrene Agent ist inzwischen für den Schutz der Ehefrau des Präsidenten John Ballentine (David Rasche) zuständig. Obwohl Pete Garrison und Sarah Ballentine (Kim Basinger) alles tun, um ihr Liebesverhältnis zu verheimlichen, erhält der Agent eines Tages von dem Spitzel Walter Xavier (Raynor Scheine) Fotos, auf denen das Paar bei einer Umarmung zu sehen ist. Xavier warnt Pete zugleich vor einem bevorstehenden Attentat auf den Präsidenten und einem Maulwurf beim Secret Service. Mit der Andeutung, die Affäre der Präsidentengattin mit dem Personenschützer öffentlichkeitswirksam auffliegen zu lassen, verlangt er für weitere Informationen 1 Million Dollar. Bevor Pete ihm jedoch auch nur einen Teil des Geldes verschaffen kann, wird der Spitzel ermordet.

Kurz nachdem Charlie Merriweather (Clark Johnson) sich mit seinem Freund und Kollegen Pete Garrison verabredet hat, um ihm brisante Erkenntnisse mitzuteilen, wird er vor seiner Haustür erschossen.

Die Ermittlungen leitet David Breckinridge (Kiefer Sutherland), der früher mit Pete befreundet war, inzwischen aber mit ihm verfeindet ist, weil er annimmt, Pete habe mit seiner Ehefrau geschlafen. Die junge Agentin Jill Marin (Eva Longoria Parker) assistiert David bei seiner Arbeit.

Offenbar will tatsächlich jemand den Präsidenten ermorden, denn sein Hubschrauber wird abgeschossen. Allerdings änderten John und Sarah Ballentine im letzten Augenblick ihre Pläne und waren nicht an Bord.

Alle Mitarbeiter des Personenschutzes werden daraufhin mit einem Lügendetektor getestet. Weil Pete dabei auffällt und offenbar auch etwas zu verbergen hat (das Verhältnis mit der First Lady), verdächtigt David ihn, mit den Attentätern zusammenzuarbeiten. Der drohenden Verhaftung entzieht Pete sich durch Flucht.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Während er vom Secret Service gejagt wird, versucht er, mehr über das geplante Attentat und den Maulwurf herauszufinden.

In wenigen Tagen wird Präsident Ballentine beim G8-Gipfel in Toronto erwartet. Es sieht so aus, als solle er dort ermordet werden.

Aus Sorge um ihren Geliebten wendet sich Sarah Ballentine vor dem Flug nach Toronto an David Breckinridge und klärt ihn über ihr Verhältnis mit Pete Garrison auf. Als David den Gesuchten stellt, weiß er bereits, dass dieser unschuldig ist und versöhnt sich mit ihm. Sie arbeiten nun wieder zusammen und fliegen mit Jill Marin nach Toronto, um das Attentat zu vereiteln und den Maulwurf zu entlarven, bei dem es sich – wie sie bald feststellen – um ihren Vorgesetzten William Montrose (Martin Donovan) handelt.

Während einer Rede des Präsidenten fallen Schüsse. Unter dem Vorwand, ihn in Sicherheit bringen zu wollen, drängt Montrose ihn in einen menschenleeren Korridor. Im letzten Augenblick retten Pete, David und Jill dem Präsidenten das Leben, und Pete erschießt den Anführer der Attentäter, der die First Lady als Geisel nahm.

Ungeachtet des Erfolgs ist Pete Garrison aufgrund seiner Affäre mit Sarah Ballentine beim Secret Service nicht mehr tragbar und wird deshalb dazu überredet, in den Vorruhestand zu gehen.

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Georg Nolfi (Drehbuch) und Clark Johnson (Regie) adaptierten den 2003 von Gerald Petievich veröffentlichten Roman „The Sentinel“ (der Wächter) fürs Kino. Der Thriller fängt viel versprechend an, aber am Ende sackt die Handlung einfach zusammen. Die Rollen von Kim Basinger als Sarah Ballentine und Eva Longoria Parker als Jill Marin bleiben schemenhaft und unbedeutend; nicht einmal die beiden Hauptfiguren Pete Garrison (Michael Douglas) und David Breckinridge (Kiefer Sutherland) weisen erkennbare Charaktere auf. Dazu kommen unglaubwürdige Wendungen in der Handlung. Allerdings ist in „The Sentinel“ ständig etwas los; es gibt immer neue Verwicklungen, und Clark Johnson sorgt auch für Tempo.

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Inhaltsangabe und Filmkritik: © Dieter Wunderlich 2009

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