Ein Mann und eine Frau

Ein Mann und eine Frau

Ein Mann und eine Frau

Ein Mann und eine Frau - Originaltitel: Un homme et une femme - Regie: Claude Lelouch - Drehbuch: Claude Lelouch und Pierre Uytterhoeven - Kamera: Claude Lelouch und Patrice Pouget - Schnitt: Claude Barrois - Musik: Vinicius De Moraes, Francis Lai und Baden Powell - Darsteller: Jean-Louis Trintignant, Anouk Aimée, Pierre Barouh, Valérie Lagrange, Antoine Sire, Souad Amidou u.a. - 1966; 105 Minuten

Inhaltsangabe

Als der Rennfahrer Jean-Louis Duroc seinen kleinen Sohn im Internat in Deauville besucht, bittet ihn die Schulleiterin, die Mutter einer Schülerin mit nach Paris zu nehmen: die Schauspielerin Anne Gauthier. Ihre beiden Kinder freunden sich an, und zwischen ihnen selbst entwickelt sich eine scheue Romanze ...
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Kritik

Claude Lelouch verzichtet auf alles Spektakuläre und lässt die Kamera auf Details verweilen. So entstand ein stiller, melancholischer Liebesfilm mit dichter Atmosphäre: "Ein Mann und eine Frau".
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Als der Rennfahrer Jean-Louis Duroc (Jean-Louis Trintignant) schwer verunglückt, stürzt sich seine Frau Valérie (Valérie Lagrange) aus dem Fenster und stirbt.

Später besucht er seinen kleinen Sohn Antoine (Antoine Sire) im Internat in Deauville. Die Schulleiterin bittet ihn, die Mutter der Schülerin Françoise Gauthier (Souad Amidou), die ihren Zug versäumt hat, im Auto mit nach Paris zu nehmen. Anne Gauthier (Anouk Aimée) ist Schauspielerin. Sie war mit dem Stuntman Pierre (Pierre Barouh) verheiratet, der bei Dreharbeiten tödlich verunglückte. Jean-Louis lässt sich beim Abschied ihre Telefonnummer geben und bietet ihr an, sie am nächsten Besuchstag ins Internat mitzunehmen.

Antoine und Françoise freunden sich an, und zwischen ihren Eltern entwickelt sich eine scheue Romanze. Als Jean-Louis und Anne sich schließlich in einem Hotelzimmer lieben, spürt er, dass sie an ihren toten Mann denkt. Ernüchtert begleicht er die Hotelrechnung. Anne zieht es vor, mit der Bahn nach Paris zurückzufahren. Jean-Louis, der mit dem Auto unterwegs ist, versucht vor ihr da zu sein. Es gelingt ihm, und er schließt sie auf dem Bahnsteig in die Arme. Werden sie sich von den Fesseln der Vergangenheit befreien?

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Claude Lelouch verzichtet in „Ein Mann und eine Frau“ auf alles Spektakuläre und lässt die Kamera auf belanglos erscheinenden Details verweilen. So entstand ein stiller, melancholischer Liebesfilm mit dichter Atmosphäre, in der es nicht um zwei bestimmte Charaktere geht, sondern um Archetypen: „einen Mann und eine Frau“.

In den Kategorien „Bester fremdsprachiger Film“ und „Bestes Drehbuch“ wurde „Ein Mann und eine Frau“ mit je einem „Oscar“ ausgezeichnet. Eine Oscar“-Nominierung hatte es auch für Anouk Aimée gegeben.

Claude Lelouch drehte auch das Sequel „Ein Mann und eine Frau. 20 Jahre später“.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

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