Für immer Shrek

Für immer Shrek

Für immer Shrek

Für immer Shrek – Originaltitel: Shrek Forever After – Regie: Mike Mitchell – Drehbuch: Josh Klausner, Darren Lemke, nach dem Kinderbuch "Shrek" von William Steig – Kamera: Yong Duk Jhun – Schnitt: Nick Fletcher – Musik: Harry Gregson-Williams – 2010; 90 Minuten

Inhaltsangabe

Shrek ist seines Familienlebens überdrüssig und wäre gern wieder einmal ein gefürchteter, sich im Schlamm suhlender Oger. Rumpelstilzchen verspricht ihm die Erfüllung des Wunsches, verlangt dafür aber einen Tag aus Shreks Leben. Der verschlagene Advokat wählt den Tag von Shreks Geburt und tilgt damit dessen Existenz. Dann macht Rumpelstilzchen sich mit Hilfe einer Hexenschar zum tyrannischen Herrscher im Königreich Weit Weit Weg ...
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Kritik

Dem vierten computergenerierten Animationsfilm über Shrek fehlt der Reiz der Neuheit, aber Situationskomik, Ironie und Wortwitz sorgen in "Für immer Shrek" von Mike Mitchell für gute Unterhaltung.
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Was bisher geschah:
Shrek. Der tollkühne Held
Shrek 2. Der tollkühne Held kehrt zurück
Shrek der Dritte

Der früher gefürchtete Oger Shrek ist zum braven Ehemann der Prinzessin Fiona und Vater ihrer drei Kinder geworden. Die Eintönigkeit seines neuen Lebens macht ihm ebenso zu schaffen wie die Respektlosigkeit frecher Gören. Bei einem Kindergeburtstag gerät er deshalb in Zorn, und nach einem Streit mit Fiona verlässt er die Feier.

Darauf hat Rumpelstilzchen nur gewartet. Der verschlagene Advokat täuscht einen Unfall mit der Kutsche vor, und als Shrek ihm hilft, kommen sie ins Gespräch. Shrek erzählt, dass er gern einen Tag lang wieder ein schrecklicher, sich im Schlamm suhlender Oger wäre, und Rumpelstilzchen bietet ihm einen Vertrag an: Für einen Tag als richtiger Oger soll er Rumpelstilzchen einen Tag aus seinem Leben überlassen. Shrek unterschreibt – und findet sich im nächsten Augenblick in einer Parallelwelt des Königreichs Weit Weit Weg wieder.

Zuerst einmal freut es ihn, dass Dorfbewohner und Touristen gleichermaßen entsetzt davonrennen, wenn sie ihn sehen, aber dann bemerkt er, dass überall Fahndungsplakate aufgehängt sind: Oger werden offenbar verfolgt. Auch auf Fiona ist ein Kopfgeld ausgesetzt. Bevor Shrek begreift, was da los ist, wird er von einer auf Besen reitenden Hexenschar entdeckt, in Ketten gelegt und in einen vergitterten Karren gezerrt. Shreks Freund, der Esel, zieht den Karren, aber er scheint Shrek nicht zu kennen. Die Hexen bringen Shrek zum Schloss des Königreiches Weit Weit Weg. Dort herrscht jetzt Rumpelstilzchen!

Der von Hexen umschwärmte Mephisto, der inzwischen die meisten Oger gefangen nehmen ließ, erklärt Shrek höhnisch, er habe sich aus seinem Leben den Tag seiner Geburt genommen, Shrek sei also nie geboren worden und existiere gar nicht.

Shrek gelingt es, sich zu befreien, und er nimmt auch den Esel mit, der sich jedoch zunächst vor ihm fürchtet und ihm erst allmählich vertraut. Der Esel weist Shrek schließlich darauf hin, dass es in dem Vertrag eine Ausstiegsklausel gibt: Wenn Shrek bis zum Ablauf des Tages einen liebevollen Kuss bekommt, verliert der Vertrag seine Gültigkeit.

Einen Kuss der Liebe erhofft Shrek sich von Fiona. Aber wo soll er nach ihr suchen? In dem Drachenturm, aus dem er sie im anderen Leben befreite, findet er sie nicht. Er weiß nicht, dass Prinzessin Fiona sich selbst befreite und nun eine Untergrundarmee der Oger anführt, die einen Aufstand gegen den Tyrannen Rumpelstilzchen vorbereitet.

Durch Zufall geraten Shrek und der Esel in das Versteck der Rebellen. Aber Fiona lässt den ihr unbekannten Shrek nicht in ihre Nähe und hält seine Behauptung, sie seien verheiratet, für ein Hirngespinst.

Shrek sieht auch den gestiefelten Kater wieder, der allerdings als Haustier Fionas faul und fett geworden ist.

Fiona fällt den Anhängern Rumpelstilzchens in die Hände und wird als Gefangene ins Schloss gebracht.

Für die Wiederergreifung Shreks verspricht Rumpelstilzchen die Erfüllung eines beliebigen Wunsches. Als Shrek davon erfährt, marschiert er von sich aus ins Schloss und verlangt die Belohnung. Er wünscht sich, dass alle gefangenen Oger außer ihm freigelassen werden. Aber seine Erwartung, dass er Fiona auf diese Weise helfen kann, erfüllt sich nicht, denn Rumpelstilzchen zählt die Prinzessin nicht zu den richtigen Oger.


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Im Morgengrauen kämpfen die freigelassenen Oger gegen die Hexen, und es gelingt ihnen, Rumpelstilzchen zu überwältigen. Aber für Shrek scheint der Sieg der Oger zu spät zu kommen: Er liegt am Boden und beginnt sich aufzulösen. Im letzten Augenblick wird er von Fiona geküsst.

Damit ist der Spuk vorbei. Shrek befindet sich wieder auf dem Kindergeburtstag. Doch anders als zuvor freut er sich darüber, mit seiner Frau, den Kindern und Freunden zusammen zu sein.

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Dem vierten computergenerierten Animationsfilm über Shrek fehlt der Reiz der Neuheit, und gegenüber „Shrek. Der tollkühne Held“ und „Shrek 2. Der tollkühne Held kehrt zurück“ fällt „Für immer Shrek“ ab, aber dieser letzte Teil der Filmreihe ist deutlich besser als „„Shrek der Dritte“. Situationskomik, Ironie und Wortwitz sorgen in „Für immer Shrek“ für gute Unterhaltung.

Englische und deutsche Synchronstimmen in „Für immer Shrek“ von Mike Mitchell:

  • Shrek: Mike Myers / Sascha Hehn
  • Fiona: Cameron Diaz / Esther Schweins
  • Esel: Eddie Murphy / Dennis Schmidt-Foß
  • Gestiefelter Kater: Antonio Banderas / Benno Fürmann
  • Rumpelstilzchen: Walt Dohm / Bernhard Hoëcker
  • König Harold: John Cleese / Thomas Danneberg
  • Königin Lillian: Julie Andrews / Marie-Luise Marjan
  • u. a.

Mit geschätzten Produktionskosten von 165 Millionen ist „Für immer Shrek“ der teuerste der Tetralogie.

Entsprechend ausgerüstete Kinos zeigen „Für immer Shrek“ in 3D.

Über den gestiefelten Kater gibt es einen eigenen Film, gewissermaßen einen Ableger der Shrek-Tetralogie:

Der gestiefelte Kater – Originaltitel: Puss in Boots – Regie: Chris Miller – Drehbuch: Tom Wheeler, Brian Lynch, William Davies nach einer Figur von Charles Perrault – Schnitt: Eric Dapkewicz – Musik: Henry Jackman – 2011; 90 Minuten

Übrigens wurde die Musik des Rattenfängers von Hameln von dem Jazzflötisten Jeremy Steig (* 1942) eingespielt, einem Sohn des Shrek-Erfinders William Steig und dessen Ehefrau Liza Steig, einer Schwester von Margaret Mead.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2012

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