Cyrano de Bergerac

Cyrano de Bergerac

Cyrano de Bergerac

Originaltitel: Cyrano de Bergerac - Regie: Jean-Paul Rappeneau - Drehbuch: Jean-Paul Rappeneau und Claude Carrière, nach dem Theaterstück "Cyrano von Bergerac" von Edmond Rostand - Kamera: Pierre Lhomme - Schnitt: Noëlle Boisson - Musik: Jean-Claude Petit - Darsteller: Gérard Depardieu, Anne Brochet, Vincent Perez, Jacques Weber, Roland Bertin u.a. - 1990; 135 Minuten

Inhaltsangabe

Cyrano de Bergerac liebt seine schöne Cousine Roxane, aber wegen seiner enormen Nase wagt er es ihr nicht zu gestehen. Da Roxanes Auserwählter, der Musketier Christian de Neuvillette, geistig zu ungelenk ist, um romantische Briefe zu schreiben, bietet ihm Cyrano seine Hilfe an und verleiht auf diese Weise seiner heimlichen Liebe sprachlichen Ausdruck ...
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Kritik

Die Alexandriner des Dramas aus dem Jahr 1897 prägen den Rhythmus der erlesenen Bildersprache der wunderbar inszenierten "Wortoper" über den Dichter Cyrano de Bergerac.
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Cyrano de Bergerac (Gérard Depardieu) liebt seine schöne Cousine Roxane (Anne Brochet), aber wegen seiner enormen Nase wagt er es ihr nicht zu gestehen. Ohne etwas von seinen Gefühlen zu ahnen, vertraut ihm Roxane an, dass sie sich in den Musketier Christian de Neuvillette (Vincent Perez) verliebt hat. Der ist soeben als Kadett dem Regiment zugeteilt worden, in dem auch Cyrano de Bergerac dient. Da Roxanes Auserwählter geistig zu ungelenk ist, um romantische Briefe zu schreiben, bietet ihm Cyrano de Bergerac seine Hilfe an und verleiht auf diese Weise seiner heimlichen Liebe sprachlichen Ausdruck –

bis Christian im Kampf fällt und Roxane sich in ein Kloster zurückzieht, wo Cyrano sie jeden Samstag besucht.

Vierzehn Jahre nach Christians Tod reicht sie ihm den Liebesbrief, den sie bei dem Sterbenden fand, und Cyrano beginnt ihn zu zitieren, Zeile für Zeile – obwohl es zum Lesen bereits zu dunkel ist. Da begreift Roxane, dass er die wunderbaren Liebesbriefe verfasste. Aber es ist zu spät: Auf dem Weg zu Roxane wurde er durch einen Anschlag verletzt und stirbt noch im Garten des Klosters.

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Edmond Rostands Drama über den freigeistigen Dichter Savinien de Cyrano de Bergerac (1619 – 1655) verwendeten Jean-Paul Rappeneau und Jean-Claude Carrière als Vorlage für diesen Film. Die Alexandriner des Dramas aus dem Jahr 1897 prägen den Rhythmus der erlesenen Bildersprache dieser wunderbar inszenierten „Wortoper“.

Und über seinen Hauptdarsteller Gérard Depardieu meint Jean-Paul Rappeneau zu Recht: „Was für ein Schauspieler! Er hat Charme und Feuer, ist kraftvoll und zerbrechlich zugleich. Wer außer ihm hätte den Cyrano spielen können? Nur er erreicht die poetische Dimension der Figur. Beide Füße auf dem Boden, den Kopf in den Wolken.“ Dafür wurde er 1990 in Cannes mit einer „Goldenen Palme“ ausgezeichnet.

Einen „Oscar“ gab es 1991 für die Kostüme.

Cyrano de Bergerac ist übrigens auch eine der beiden Hauptfiguren in dem Roman Also bin ich froh von A. L. Kennedy.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

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