Jessica Au - Kalt genug für Schnee
Jessica Au sorgt dafür, dass die Figuren in "Kalt genug für Schnee" schemenhaft bleiben. Sie inszeniert nicht und verzichtet auf sprachliche Eleganz. Trotzdem spürt man beim Lesen etwas poetisch Schwebendes. Dass es keine wörtlich wiedergegebene Dialoge gibt, würde Sinn machen, wenn es die Mutter nur in der Vorstellung der Ich-Erzählerin gäbe. Ist der gesamte Text ein Monolog?


