Mau-Mau-Aufstand


Im Oktober 1952 rief der Gouverneur von Kenia, Sir Evelyn Baring, wegen eines Kikuyu-Aufstandes („Mau-Mau-Verschwörung“) den Ausnahmezustand aus. Bis zur Niederschlagung der Erhebung und der Aufhebung des Ausnahmezustandes im Dezember 1959 sollen etwa 14 000 Afrikaner, aber nur 95 Weiße getötet worden sein.

Als angeblicher Rädelsführer des „Mau-Mau-Aufstands“ wurde Jomo Kenyatta von 1953 bis 1960 eingesperrt. Nach seiner Freilassung gründete er die Kenya African National Union (KANU), die bei den Wahlen drei Jahre später eine überwältigende Mehrheit gewann. Jomo Kenyatta übernahm daraufhin das Amt des Premierministers.

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© Dieter Wunderlich 2007

Kenia: Geschichtlicher Überblick

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