Asghar Farhadi


Asghar Farhadi wurde am 7. Mai 1972 in Khomeini Shahr in der iranischen Provinz Isfahan geboren. Er studierte Dramaturgie und Theaterregie an der Universität Teheran und der Tarbiat Modares Universität (ebenfalls in Teheran). Bereits als Jugendlicher begeisterte er sich fürs Kino und filmte auch selbst mit 8- und 16-Millimeter-Kameras. Für das Studententheater schrieb Asghar Farhadi Stücke, und er führte auch Regie. Später arbeitete er als Autor und Regisseur für Hörfunk und Fernsehen.

Sein Debüt-Kinofilm „Raghs dar ghobar“ / „Dancing in the Dust“ (Übersetzung: Tanz im Staub) wurde beim Asia-Pacific Film Festival 2003 mehrfach ausgezeichnet (Regie, Drehbuch, Nebendarsteller). Weitere Preise folgten, so zum Beispiel ein „Silberner Bär“ für „Alles über Elly“ bei der Berlinale 2009. Für „Nader und Simin. Eine Trennung“ erhielt Asghar Farhadi nicht nur einen „Goldenen Bären“ bei der Berlinale 2011, sondern im Jahr darauf auch einen „Oscar“ in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“. Für „The Salesman“ wurde Asghar Farhadi ebenfalls für einen „Auslands-Oscar“ nominiert.

Asghar Farhadi: Filmografie (Auswahl)

© Dieter Wunderlich 2014

Maria Barbal - Wie ein Stein im Geröll
"Wie ein Stein im Geröll" ist in einer wortkargen und schnörkellosen, einfachen und undramatischen Sprache geschrieben. Man kann den erschütternden Roman von Maria Barbal als Biografie lesen, als Panorama des archaischen Lebens in katalanischen Bergdörfern und als politischen Roman.
Wie ein Stein im Geröll

 

 

 

Deutscher Buchpreis 2018
(Vorstellung des Romans der Preisträgerin und zehn weiterer Bücher der Finalisten)


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