Die Nacht ist jung

Die Nacht ist jung

Die Nacht ist jung

Die Nacht ist jung - Originaltitel: Mauvais sang - Regie: Léos Carax - Drehbuch: Léos Carax - Kamera: Jean Yves Escoffier - Schnitt: Nelly Quettier - Musik von Benjamin Britten, Serge Prokofjew, Charlie Chaplin u.a. - Darsteller: Denis Lavant, Juliette Binoche, Julie Delpy, Michel Piccoli, Hans Meyer, Carroll Brooks, Hugo Pratt, Mireille Perrier, Serge Reggiani - 1986; 115 Minuten

Inhaltsangabe

In Paris befällt ein Virus Menschen, die sexuell miteinander verkehren ohne sich zu lieben. Alex ist infiziert, will einen Neuanfang versuchen, verlässt seine Freundin und schließt sich zwei älteren Kriminellen an, die seine Hilfe benötigen, um eine Viruskultur aus dem Labor zu entwenden ...


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Kritik

Die Faszination dieser surrealistischen Mischung aus Liebesfilm, Gangsterballade und Science Fiction geht weniger von der Handlung aus als von der Atmosphäre und der schauspielerischen Leistung von Juliette Binoche und Denis Lavant.
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In Paris befällt ein Virus Menschen, die sexuell miteinander verkehren ohne sich zu lieben. Alex (Denis Lavant) ist infiziert, will einen Neuanfang versuchen, verlässt seine Freundin Lise (Julie Delpy) und schließt sich zwei älteren Kriminellen an, die seine Hilfe benötigen, um eine Viruskultur aus dem Labor zu entwenden. Dabei verliebt sich Alex in Anna (Juliette Binoche), die mit einem der beiden Ganoven zusammenlebt, der ihr Vater sein könnte: Marc (Michel Piccoli). Obwohl sie Alex‘ Gefühle erwidert, vermag sie sich nicht von ihrem bisherigen Geliebten loszureißen. Infolge eines Verrats misslingt der Raub. Anna und die drei Männer versuchen mit einem Flugzeug zu entkommen, doch Alex wird angeschossen und stirbt.


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Zentrales Thema des Films „Die Nacht ist jung“ ist das Loslassen des Gewohnten und der Neuanfang. Die Faszination dieser surrealistischen Mischung aus Liebesfilm, Gangsterballade und Science Fiction geht weniger von der Handlung aus als von der Atmosphäre und der schauspielerischen Leistung von Juliette Binoche und Denis Lavant.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

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Sten Nadolny - Das Glück des Zauberers
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