Doris Gercke

Doris Gercke: Biografie

Doris Gercke wurde am 7. Februar 1937 in Greifswald als Tochter einer Arbeiterfamilie geboren. Eigentlich wollte sie Juristin werden, aber für ein Studium reichte das Geld nicht. Deshalb begann Doris Gercke mit sechzehn notgedrungen als Verwaltungsbeamtin zu arbeiten. 1957 heiratete sie. Nach der Geburt ihres zweiten Kindes gab sie 1959 ihre Stelle auf. Um sich ihren Jugendtraum erfüllen und Jura studieren zu können, holte sie 1980 das Abitur nach.

Den Beruf einer Juristin übte Doris Gercke allerdings nie aus. Stattdessen schrieb sie ab August 1987 den Roman „Weinschröter, du musst hängen“, mit dem sie die Figur Bella Block schuf. Das Buch wurde 1988 veröffentlicht und 1994 von Max Färberböck verfilmt: „Bella Block. Die Kommissarin“. Aufgrund des Erfolgs entstand eine ganze Reihe von Fernsehfilmen mit Hannelore Hoger als Bella Block.

Doris Gercke: Bibliografie (Auswahl)

  • Weinschröter, du musst hängen (1988; Verfilmung)
  • Nachsaison (1989)
  • Moskau, meine Liebe (1989)
  • Der Krieg, die Pest, der Tod (1990)
  • Die Insel (1990)
  • Kinderkorn (1991)
  • Kein fremder Land (1993)
  • Versteckt (1993)
  • Ein Fall mit Liebe (1994)
  • Auf Leben und Tod (1995)
  • Dschingis Khans Tochter (1996)
  • Eisnester (Lyrik, 1996)
  • Der Tod ist in der Stadt (1998)
  • Für eine Handvoll Dollar (Jugendbuch, 1998)
  • Die Frau vom Meer (2000)
  • Die schöne Mörderin (2001)
  • Duell auf der Veddel (2001)
  • Bella Ciao (2002)
  • Milenas Verlangen (2002; unter dem Pseudonym Marie-Jo Morell)
  • Beringers Auftrag (2003; unter dem Pseudonym Marie-Jo Morell)
  • Schlaf, Kindchen, schlaf (2004)
  • Georgia (2006)
  • Schweigen oder Sterben (2007)

© Dieter Wunderlich 2008

Doris Gercke: Weinschröter, du musst hängen (Verfilmung)
Doris Gercke: Schlaf, Kindchen, schlaf
Bella Block (Roman- und Filmfigur)
Bella Block (Fernsehfilm-Reihe)

Stephan Thome - Grenzgang
Stephan Thome konzentriert die Handlung auf Ereignisse während des traditionellen Grenzgangs in Bergenstadt und wechselt dabei zwischen den Jahren 1985, 1992, 1999 und 2006 hin und her. Die unaufgeregte Erzählweise passt zu der Behäbigkeit des Lebens in der Provinz.
Grenzgang