Ab durch die Hecke

Ab durch die Hecke

Ab durch die Hecke

Ab durch die Hecke – Originaltitel: Over the Hedge – Regie: Tim Johnson und Karey Kirkpatrick – Drehbuch: Len Blum, Lorne Cameron, David Hoselton, Karey Kirkpatrick, nach Figuren des Comics "Over the Hedge" von Michael Fry und T. Lewis – Schnitt: John K. Carr – Musik: Rupert Gregson-Williams – 2006; 80 Minuten

Inhaltsangabe

Der Grizzlybär Vincent, der seinen Winterschlaf hält, ertappt den Waschbären Richie beim Diebstahl seiner aus Snacks bestehenden Vorräte. In dem Getümmel geht alles verloren. Weil Richie Ersatz verspricht, lässt Vincent ihn ziehen. Um sein Versprechen einlösen zu können, überredet Richie eine aus verschiedenen Waldtieren bestehende Familie, mit ihm zusammen in einer Neubausiedlung Snacks zu rauben. Aber die Menschen rufen einen Kammerjäger ...
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Kritik

"Ab durch die Hecke" ist eine unterhaltsame, turbulente Action-Komödie für Kinder, ein Plädoyer für Treue, Freundschaft, Teamwork und Familiensinn. Die Kritik am Junk Food hätte etwas deutlicher ausfallen dürfen.
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Der Grizzlybär Vincent, der in einer Höhle seinen Winterschlaf hält, ertappt den Waschbären Richie, der ihm seine aus Kartoffelchips und anderen Snacks bestehenden Vorräte rauben will. Der Dieb hat sie bereits auf einen Karren gepackt, um sie abzutransportieren. Mit einem Tritt stößt Richie den Karren aus der Höhle, aber der Schwung ist zu stark: Der Karren stürzt den Abhang hinunter und wird von einem Lastwagen platt gefahren. Als der Grizzly dem Waschbären ans Fell geht, verspricht dieser, alles wiederzubeschaffen. Dafür gibt ihm Vincent eine Woche Zeit. Dann wird er nämlich seinen Winterschlaf beenden.

Kurz darauf erwachen die Mitglieder einer Familie aus dem Winterschlaf, die sich aus der Schildkröte Verne, dem Eichhörnchen Hamilton („Hammy“), dem Stinktier Stella, dem Opossum-Paar Ozzie und Heather, den zwei erwachsenen Stachelschweinen Lou und Penny und ihren drei Jungen zusammensetzt. Verwundert betrachten sie die Hecke, die zu Beginn des Winters noch nicht da war. Vorsichtig erkundet das Familienoberhaupt Verne, was sich hinter der Hecke befindet. Dort wurde eine Siedlung aus vielen gleichen Häusern gebaut.

Als Richie auf die Familie trifft, sieht er eine Chance, das Ultimatum des Grizzlybären einzuhalten. Er glaubt, er müsse den rückständigen Waldbewohnern nur die Snacks der Menschen schmackhaft machen und sie dazu überreden, gemeinsam einen Wagen voll zu stehlen. Bis auf Verne sind die Tiere begeistert von der neuen Nahrungsquelle, zumal es damit nicht ein dreiviertel Jahr dauern wird, bis die Vorräte aufgefüllt sind. Nur Verne misstraut Richie, und er hält auch nichts von Fast Food. Aber die anderen Familienmitglieder hören nicht auf ihn und folgen Richie.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Nach mehreren Raubzügen der Tiere ruft Gladys, die Vorsitzende des Verbandes der Hausbesitzer, den Kammerjäger Dwayne LaFondont, der ihren Garten mit Fallen und Alarmanlagen bestückt. Dennoch gelingt es Richie und seinen Komplizen, ins Haus zu gelangen und den Kühlschrank auszuräumen, während Stella den persischen Hauskater bezirzt. Im letzten Augenblick werden die Räuber von Gladys entdeckt, und der eilig herbeigerufene Kammerjäger sperrt sie in Käfige. Nur der gewitzte Richie entkommt mit der Beute.

Auf dem Weg zur Bärenhöhle sieht Richie, wie der Kammerjäger die Waldtiere abtransportiert. Da plagt ihn das Gewissen. Genau im richtigen Augenblick lässt er den Karren mit der Beute den Abhang hinunterrollen. Wegen des Hindernisses verliert LaFondont die Kontrolle über sein Fahrzeug. Richie springt auf den LKW. Der hungrige Grizzlybär, der das alles mit angesehen hat, folgt ihm. Die von Richie befreiten Waldtiere lenken den Wagen zurück in die Siedlung. Dort geraten Vincent, Gladys und LaFondont in eine der Fallen. Und weil es sich dabei um ein nicht zugelassenes Gerät handelt, werden Gladys und der Kammerjäger von einem Polizisten verhaftet.

Richie gehört nun auch zur Familie, und darüber ist er froh.

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„Ab durch die Hecke“ ist ein unterhaltsamer, turbulenter Animationsfilm, eine Action-Komödie für Kinder. Die Figuren basieren auf dem Comic „Over the Hedge“ von Michael Fry und T. Lewis (Thomas Leslie Lewis III). Es ist ein Plädoyer für Treue, Freundschaft, Teamwork und Familiensinn. Die Kritik am Junk Food hätte etwas deutlicher ausfallen dürfen.

Figuren (SprecherInnen): RJ bzw. Richie (Bruce Willis / Götz Otto), Verne (Garry Shandling / Bernhard Hoëcker), Hammy (Steve Carell / Ralf Schmitz), Ozzie (William Shatner / Kaspar Eichel), Heather (Avril Lavigne / Jeanette Biedermann), Stella (Wanda Sykes / Heike Schroetter), Lou (Eugene Levy / Michael Nowka), Penny (Catherine O’Hara / Heidrun Bartholomäus), Vincent (Nick Nolte / Ben Becker), Dwayne LaFondont (Thomas Haden Church / Jörg Hengstler), Kater (Omid Djalili / Tayfun Bademsoy), Gladys (Allison Janney / Andrea Aust).

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2011

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