Lee Harvey Oswald


Während seiner Militärzeit lernte der Amerikaner Lee Harvey Oswald (1939 – 1963) Russisch, las die Prawda und bekannte sich zum Marxismus-Leninismus. Im September 1959 quittierte er seinen Militärdienst, und im folgenden Monat beantragte er in Moskau die sowjetische Staatsbürgerschaft. Die erhielt Lee Harvey Oswald zwar nicht, aber 1961 heiratete er die 20-jährige Russin Marina Nikolajewna Prussakowa. Mit ihr und dem vier Monate alten Kind kehrte er im Juni 1962 in die USA zurück. Am 22. November 1963 soll Lee Harvey Oswald aus dem Schulbuchdepot des Staates Texas drei Schüsse auf den offenen Wagen des US-Präsidenten John F. Kennedy abgegeben und ihn getötet haben. Noch am selben Tag wurde Lee Harvey Oswald verhaftet. Am 24. November 1963 erschoss ihn der Nachtklubbesitzer Jack Ruby in der Tiefgarage des Polizeipräsidiums in Dallas.


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© Dieter Wunderlich 2016

Lee Harvey Oswald und das Kennedy-Attentat

Elisabeth Florin - Commissario Pavarotti kam nie nach Rom
Zu den Stärken des Kriminalromans "Commissario Pavarotti kam nie nach Rom" zählt die Widersprüchlichkeit der Figuren, v. a. des an sich selbst zweifelnden Ermittlers, der alles andere als ein strahlender Held ist.

Wie immer entwickelt Elisabeth Florin die Handlung vor dem Hintergrund der Südtiroler Zeitgeschichte. Diesmal geht es um das in der Nachkriegszeit mit Flüchtlingen überfüllte Meran und die sog. Klosterrouten oder Rattenlinien.
Commissario Pavarotti kam nie nach Rom