7 Zwerge. Männer allein im Wald

7 Zwerge. Männer allein im Wald

7 Zwerge. Männer allein im Wald

Originaltitel: 7 Zwerge. Männer allein im Wald – Regie: Sven Unterwaldt – Drehbuch: Bernd Eilert, Sven Unterwaldt, Otto Waalkes – Kamera: Jo Heim – Schnitt: Julia von Frihling – Musik: Joja Wendt – Darsteller: Boris Aljinovic, Tom Gerhardt, Cosma Shiva Hagen, Nina Hagen, Norbert Heisterkamp, Heinz Hoenig, Mavie Hörbiger, Rüdiger Hoffmann, Markus Majowski, Mirco Nontschew, Hans Werner Olm, Harald Schmidt, Ralf Schmitz, Helge Schneider, Martin Schneider, Atze Schröder, Hilmi Sözer, Christian Tramitz, Otto Waalkes u.a. – 2004; 90 Minuten

Inhaltsangabe

Im Wald hinter den 7 Bergen leben die 7 Zwerge. Sie alle haben mit Frauen schlechte Erfahrungen gemacht und sich deshalb für eine Männer-WG entschieden. Ihr Leben gerät durcheinander, als Schneewittchen bei ihnen vor der bösen Königin Zuflucht sucht. Nachdem die Zwerge nicht verhindern konnten, dass Schneewittchen an ihrem 18. Geburtstag von der Königin entführt und aufs Schloss gebracht wurde, überlegen sie, wie sie das hübsche Mädchen befreien könnten ...
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Kritik

"7 Zwerge. Männer allein im Wald" ist eigentlich keine Komödie, sondern mehr eine mit Albernheiten gespickte Nummernrevue. Ebenso simpel wie die Handlung sind die Figuren. Trotzdem gilt "7 Zwerge. Männer allein im Wald" als einer der erfolgreichsten Filme Deutschlands.
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Im Wald hinter den 7 Bergen leben die 7 Zwerge Brummboss (Heinz Hoenig), Cloudy (Boris Aljinovic), Sunny (Ralf Schmitz), Tschakko (Mirco Nontschew), Cooky (Markus Majowski), Speedy (Martin Schneider) und Bubi (Otto Waalkes). Sie alle haben mit Frauen schlechte Erfahrungen gemacht und sich deshalb für eine Männer-WG entschieden. Ralfie (Norbert Heisterkamp) geht es ebenso, und er möchte gern in die Gemeinschaft der Zwerge aufgenommen werden, aber das lassen diese nicht zu, weil es eben nur 7 Zwerge gibt.

Nachdem Rotkäppchen sich auf dem Weg zu ihrer Großmutter in den Wald vorwagte und Tschakko sie – als Bär verkleidet – gerade noch verscheuchen konnte, bevor sie sich vor den Augen des hinter einem Busch versteckten Bubi auszog und in einem Tümpel badete, stellen die 7 Zwerge an der einzigen Brücke, die zu ihrem Häuschen führt, ein Verbotsschild für Frauen auf.

Das wird von Schneewittchen (Cosma Shiva Hagen) kurzerhand übermalt. Das hübsche Mädchen ist auf der Flucht vor der bösen Königin (Nina Hagen) und ihrem skrupellosen Berater Spliss (Hans Werner Olm), denn nachdem die Königin von ihrem Zauberspiegel (Rüdiger Hoffmann) erfahren hatte, dass nicht sie, sondern Schneewittchen die Schönste im ganzen Land ist, befahl sie dem Jäger (Christian Tramitz), die Rivalin zu töten. Mit seinem „Bluthund“ Brutus hat der Jäger bereits die Fährte aufgenommen. Schneewittchen versteckt sich jedoch im Haus der Zwerge, die gerade im Wald unterwegs sind. Der erfolglose Jäger kehrt ins Schloss zurück und lügt, Brutus habe Schneewittchen in kleine Stückchen zerrissen und gefressen.

Als die 7 Zwerge nach Hause kommen, finden sie in Speedys Bett Schneewittchen vor. Gegen den Rat des Brummbosses nehmen sie das liebenswerte Mädchen bei sich auf und teilen ihr die eine Hälfte des Häuschens zu.

Es dauert nicht lang, bis die Königin von ihrem Zauberspiegel erfährt, dass der Jäger gelogen hat und Schneewittchen bei den 7 Zwergen hinter den 7 Bergen lebt. Zornig verkleidet sie sich und macht sich persönlich auf den Weg. Spliss muss sie begleiten. Zufällig treffen sie an Schneewittchens 18. Geburtstag bei den Zwergen ein, die gerade auf einer Waldlichtung dabei sind, eine Party für ihren Gast vorzubereiten. Auf den Tag genau vor 18 Jahren hatte auch das Ereignis stattgefunden, das Brummboss bewog, sich in den Wald zurückzuziehen und 6 Gleichgesinnte um sich zu scharen. Noch nie hat er verraten, was damals geschehen war.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Nachdem Schneewittchen von Spliss und der Königin entführt wurde, ziehen die 7 Zwerge zum Schloss, um das Mädchen zu befreien. Schneewittchen soll gerade auf Geheiß der Königin einer lebenslangen Ondulation unterzogen werden, als Brummboss aufs Schafott tritt und sich als rechtmäßiger König zu erkennen gibt. Bei der bösen Frau, die in den letzten achtzehn Jahren vorgab, die Königin zu sein, handelt es sich in Wirklichkeit um die Hebamme, die damals bei der Niederkunft seiner Gemahlin dabei war. Die Königin starb bei der Geburt, und die Hebamme tat so, als sei auch das Kind tot. Daraufhin legte der König die Krone ab und ging in den Wald. Inzwischen weiß er, dass ihn die Hebamme damals täuschte und seine Tochter aussetzen ließ. Das Mädchen überlebte jedoch, und es heißt Schneewittchen.

Der König möchte seine Tochter einem der Zwerge zur Frau geben, doch Schneewittchen hat während der Gefangenschaft im Schloss bereits ihren Prinzen kennen gelernt: den von der falschen Königin verstoßenen Hofnarren (Atze Schröder).

Weil der König im Schloss bleibt und die Zwerge deshalb nur noch zu sechst sind, können sie Ralfie endlich in ihre Gemeinschaft aufnehmen.

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„7 Zwerge. Männer allein im Wald“ ist eigentlich keine Komödie, sondern eine mit Albernheiten gespickte Nummernrevue, in der sich vor allem einige Kabarettisten zum Affen machen. Der Plot, sofern man überhaupt von einem solchen sprechen kann, basiert auf dem Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ von den Gebrüdern Grimm, folgt der literarischen Vorlage jedoch nur in einigen Grundzügen. Die Figuren sind ebenso simpel wie die Handlung: die Königin ist böse, Schneewittchen hübsch, und für jeden der 7 Zwerge hatten die Drehbuchschreiber auch nur eine Eigenschaft übrig. Trotzdem machten fast 7 Millionen Kinogänger „7 Zwerge. Männer allein im Wald“ von Sven Unterwaldt zu einem der erfolgreichsten Filme Deutschlands.

Außer den in der Inhaltsangabe genannten Darstellern wirkten u. a. mit: Mavie Hörbiger (Rotkäppchen), Helge Schneider (der weise Helge), Hilmi Sözer (Türsteher), Harald Schmidt (Kandidat für das Amt des Hofnarren), Tom Gerhardt (Wache).

Aufgrund des enormen Erfolgs drehte Sven Unterwaldt ein Sequel: „7 Zwerge. Der Wald ist nicht genug“ (in Anlehnung an „Die Welt ist nicht genug“).

Originaltitel: 7 Zwerge. Der Wald ist nicht genug – Regie: Sven Unterwaldt – Drehbuch: Otto Waalkes, Bernd Eilert, Sven Unterwaldt – Kamera: Peter von Haller – Schnitt: Norbert Herzner – Musik: Joja Wendt – Darsteller: Otto Waalkes, Mirco Nontschew, Ralf Schmitz, Boris Aljinovic, Martin Schneider, Gustav Peter Wöhler, Norbert Heisterkamp, Hans Werner Olm, Nina Hagen, Cosma Shiva Hagen, Helge Schneider, Atze Schröder, Christian Tramitz , Axel Neumann, Olli Dietrich, Udo Lindenberg, Dirk Bielefeldt, Mario Barth, Karoline Schuch, Nikolai Sergejewitsch Walujew u.a. – 2006; 95 Minuten

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2007

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Die melancholischen Erzählungen von Edith Templeton handeln von Erotik und Sexualität. Die Ich-Erzählerinnen von "Die Stunde des Cupido" weisen vermutlich autobiografische Züge auf.
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