Hamlet

Hamlet

Hamlet

Originaltitel: Hamlet - Regie: Franco Zeffirelli - Drehbuch: Christopher DeVore und Franco Zeffirelli - Kamera: David Watkin - Schnitt: Richard Marden - Musik: Ennio Morricone - Darsteller: Mel Gibson, Glenn Close, Alan Bates, Helena Bonham Carter, Ian Holm, Paul Scofield - 1990; 130 Minuten

Inhaltsangabe

Als der junge dänische Prinz Hamlet zur Beerdigung seines Vaters an den Königshof in Helsingör zurückkehrt, muss er mit ansehen, wie sein Onkel Claudius das Erbe an sich reißt und seine Mutter, Königin Gertrude, heiratet. Der Geist seines Vaters berichtet Hamlet, dass er von seinem Bruder Claudius heimtückisch ermordet wurde, und Hamlet schwört Rache ...
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Kritik

Franco Zeffirelli verfilmte Shakespeares Tragödie "Hamlet" aus dem Jahr 1600 in gewaltigen Bildern und mit grandiosen Darstellern.
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Als der junge dänische Prinz Hamlet (Mel Gibson) zur Beerdigung seines Vaters an den Königshof in Helsingör zurückkehrt, muss er mit ansehen, wie sein Onkel Claudius (Alan Bates) das Erbe an sich reißt und seine Mutter, Königin Gertrude (Glenn Close), heiratet. Der Geist seines Vaters berichtet Hamlet, dass er von seinem Bruder Claudius heimtückisch ermordet wurde, und Hamlet schwört Rache.

Wanderschauspieler, die vorbeikommen, werden von Hamlet überredet, ein von ihm erdachtes Stück aufzuführen, in dem er zeigt, wie sein Vater ermordet wurde. Damit will er König Claudius provozieren. Der erkennt die Gefahr und schickt Hamlet auf eine gefährliche Mission nach England.

Doch Hamlet kehrt unversehrt zurück – gerade als seine große Liebe Ophelia (Helena Bonham-Carter) beerdigt wird. Ihren Vater, den Kämmerer Polonius (Ian Holm), erstach Hamlet, als dieser hinter einem Wandteppich verborgen ein Gespräch des Prinzen mit seiner Mutter belauschte. Ophelia wurde darüber wahnsinnig und ging ins Wasser.

Ihr Bruder Laertes, den Claudius in seiner Rachsucht gegen Hamlet bestärkt, fordert den Prinzen zum Duell heraus. Man präpariert die Degenspitze von Laertes mit Gift und stellt für Hamlet einen Krug mit vergiftetem Wein bereit. Um das Vorhaben nicht zu gefährden, schreitet König Claudius nicht ein, als Königin Gertrude von dem Wein trinkt. Sie stirbt qualvoll. Hamlet wird mit der vergifteten Degenspitze verletzt, durchschaut, was geschieht, ersticht Laertes und erwürgt mit letzter Kraft den König.

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Franco Zeffirelli verfilmte William Shakespeares Tragödie „Hamlet“ in gewaltigen Bildern. Seine Absicht, das Stück aus dem Jahr 1600 vierhundert Jahre später einem breiten Kinopublikum näher zu bringen, ist ihm gelungen.

Die Rolle der Ophelia könnte nicht eindrucksvoller dargestellt werden als von Helena Bonham-Carter. Aber auch Glenn Close, Mel Gibson und Alan Bates spielen hervorragend.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

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