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Krzysztof Kieslowski: Drei Farben. Rot mit Irène Jacob, Jean-Louis Trintignant u.a. |
Krzysztof Kieslowski: Drei Farben. Rot |
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Inhaltsangabe: Die Pariser Studentin Valentine (Irène Jacob), die als Model Geld verdient, fährt einen Schäferhund an, kümmert sich um das verletzte Tier und bringt es dem Besitzer, einem pensionierten Richter (Jean-Louis Trintignant), der einsam und verbittert in seinem Haus lebt. Irritiert bemerkt sie, dass er die Telefone seiner Nachbarn abhört, nicht weil ihn die Menschen besonders interessieren, sondern um sich über ihr sinnloses Gerede zu amüsieren.
(Vergeblich versuchen sie, durch technische Kommunikationsmittel wie Telefon und Anrufbeantworter die Mitmenschlichkeit zu bewahren und "brüderlich" zu sein.) Nur das Schlechte sieht der Zyniker – bis Valentine in sein Leben tritt. Sie glaubt an die Liebe und das Gute im Menschen. Im Dialog mit ihr löst er sich allmählich aus seiner Erstarrung und beginnt, sich mit seinem Leben auseinanderzusetzen. Valentine erfährt, dass seine Frau ihn betrog und er sich an ihrem Geliebten rächte, als er zufällig in einem Prozess gegen ihn als Richter zu entscheiden hatte. Der Richter ist einsam und seiner Beziehungen beraubt wie Julie und Karol, aber wie diese beiden findet er zum Leben zurück. Indem er sich selbst anzeigt, steht er zu seiner Vergangenheit.Valentine reist nach London. Der Richter überredet sie, nicht das Flugzeug zu nehmen. Sie setzt mit der Fähre "Jan Heweliusz" über, die während der Überfahrt sinkt. Fast alle Passagiere und Besatzungsmitglieder ertrinken, gerettet werden nur Julie und Oliver ("Drei Farben: Blau"), Karol und Dominique ("Drei Farben: Weiß"), Valentine und der Jurastudent Auguste, von dem wir ahnen, dass er ihr neuer Freund wird. |
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Filmkritik: |
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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002 Seitenanfang |
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