George Sand


1. Juli 1804: Amantine-Aurore-Lucile Dupin (die später unter dem Namen George Sand berühmt wird) kommt in Paris zur Welt – einen Monat nach der Eheschließung ihrer Eltern.

Bei der 31-jährigen Mutter Sophie-Victoire handelt es sich um die Tochter des Vogelhändlers Anton Delaborde. Die Familie des fünf Jahre älteren Vaters Maurice Dupin gehört dagegen zur Aristokratie. Aurore hat zwei ältere Stiefgeschwister: einen Halbbruder (Hippolyte Chatiron), den ihr Vater mit einer Magd gezeugt hatte, und eine uneheliche Tochter ihrer Mutter (Caroline Delaborde).

Über ihren Vater stammt George Sand von August dem Starken ab: Moritz von Sachsen (1696 – 1750), ein unehelicher Sohn von August dem Starken und seiner Mätresse Aurora von Königsmarck, zeugte eine uneheliche Tochter, die am 20. September 1748 geboren wurde. Die Mutter Marie Rainteau erreichte schließlich, dass ihre Tochter als Kind des verstorbenen Generalmarschalls anerkannt wurde und sich Marie-Aurore de Saxe nennen durfte. Daraufhin nahm sich Marie-Aurores Tante Maria Josepha von Sachsen (1731 – 1767), die Mutter von drei französischen Königen (Louis XVI., Louis XVIII. und Karl X.), des Mädchens an, trennte es von seiner frivolen Mutter und verheiratete es schließlich mit dem Infanteriehauptmann Antoine de Horn. Marie Rainteau teilte sich inzwischen mit ihrer jüngeren Schwester Geneviève eine Wohnung in Paris. Die beiden Kurtisanen wurden als die „Demoiselles de Verrières“ bekannt. Einer der Liebhaber Geneviève Rainteaus war Louis-Claude Dupin de Francueil. Als sie starb, wurde Marie seine Geliebte, und als diese ihrer Schwester 1775 ins Grab folgte, wandte er sich der inzwischen 27 Jahre alten verwitweten Tochter Marie-Aurore von Sachsen zu. 1776 heiratete sie den 62-Jährigen. (Er starb nach zehnjähriger Ehe.) 1778 geborener Sohn Maurice Dupin wurde George Sands Vater.

Frühjahr 1808: Sophie ist erneut im achten Monat schwanger, als sie ihrem Mann Maurice Dupin, der als Oberst an Napoleons Feldzügen teilnimmt, nach Spanien nachreist und Aurore mitnimmt.

1808: In Madrid wird sie von einem Sohn entbunden, der blind ist.

Auf der Rückreise nach Frankreich erkranken Aurore und der Säugling. Maurice sucht daraufhin mit seiner Familie Zuflucht bei seiner Mutter auf deren Landgut in Nohant-Vic.

September 1808: Dort erholt sich zwar Aurore, aber der kleine Auguste stirbt.

16. September 1808: Maurice Dupin kommt bei einem Reitunfall ums Leben.

Einige Zeit lebt Sophie bei Marie-Aurore Dupin de Francueil, die ihre Schwiegertochter nicht ausstehen kann. Das Kind, dem beide Frauen wichtig waren, leidet unter der fortwährenden Spannung zwischen ihnen.

1810: Sophie verlässt Nohant, zieht wieder nach Paris und holt ihre ältere Tochter Caroline zu sich, die von Marie-Aurore Dupin de Francueil auf dem Landsitz nicht geduldet worden wäre.

1810 bis 1818: Aurore bleibt bei ihrer Großmutter. Sophie sieht nur noch selten nach ihrer jüngeren Tochter, die sehr darunter leidet, dass sie von der Mutter verlassen wurde.

Marie-Aurore betrachtet Aurore als Ersatz für den Sohn, über dessen Tod sie nicht hinwegkommt. Die Aristokratin legt großen Wert auf Etikette, lässt sich von dem Kind nur in der dritten Person ansprechen und will aus ihm eine vornehme und gebildete Dame machen.

12. Januar 1818: Nachdem Aurore von einem Privatlehrer unterrichtet wurde, kommt sie im Alter von 13 Jahren in ein Kloster der Englischen Augustinerinnen in Paris. Dort soll ihre Erziehung abgeschlossen werden.

Februar 1820: Als das schwärmerische Mädchen jedoch den Wunsch äußert, Nonne zu werden, holt die Großmutter Aurore erschrocken nach Nohant zurück.

1821: Marie-Aurore Dupin de Francueil erkrankt und muss von ihrer Enkelin gepflegt werden.

Die 17-Jährige darf tun und lassen, was sie für richtig hält. Ihr Halbbruder Hippolyte Chatiron, der Husaren-Stallmeister geworden ist, vermittelt ihr die Begeisterung für Pferde und ungestümes Reiten.

In der nahen Stadt La Châtre erteilt ihr der Medizinstudent Stéphane Ajasson de Grandsagne Unterricht in Anatomie und Chirurgie, bis er nach Paris zurückkehrt, um weiterzustudieren.

26. Dezember 1821: Marie-Aurore Dupin de Francueil stirbt im Alter von 73 Jahren.

Der Erzieher Jean-François-Louis Deschartres führt Aurore in das geöffnete Grabgewölbe, wo er bereits den Sarg ihres seit 13 Jahren toten Vaters geöffnet hat und lässt sie dessen Schädel küssen.

Aurore erbt das Landgut in Nohant und das Hôtel Narbonne, ein Patrizierhaus in Paris. Allerdings steht es mit dem Gut nicht zum Besten; Aurore muss erst versuchen, den heruntergewirtschafteten Betrieb neu in Schwung zu bekommen. Die Vormundschaft für sie übernimmt ihr Cousin René de Villeneuve.

18. Januar 1822: Aurore begleitet ihre Mutter, die zur Testamentseröffnung kam und der sie nun von ihren Einkünften aus den Immobilien eine Rente zahlt, nach Paris.

März 1822: Sophie-Victoire bringt ihre jüngere Tochter aufs Land, zu dem Ehepaar Roëttiers du Plessis, das selbst fünf Töchter hat. Ihre Mutter verspricht, sie in einer Woche wieder abzuholen, lässt sich dann aber vier oder fünf Monate lang nicht sehen.

19. April 1822: Aurore lernt den mittellosen Leutnant Casimir Dudevant kennen.

Casimir ist der Sohn des Barons François Dudevant, eines ehemaligen Kavallerie-Hauptmanns, und des Dienstmädchens Augustine Soulé. Er darf zwar den Titel seines Vaters tragen, ist jedoch nicht erbberechtigt.

17. September 1822: Gegen den Willen ihrer Mutter heiratet Aurore Casimir Baron Dudevant und zieht mit ihm nach Nohant.

Dort stellt sich rasch heraus, wie unterschiedlich ihre Interessen sind: Während Aurore wissbegierig liest, was sie in die Finger bekommt, findet ihr neun Jahre älterer Ehemann Bücher, Musik und Gespräche über philosophische Fragen langweilig.

Frühjahr 1823: Hippolyte Chatiron heiratet die reiche Erbin Emilie Devilleneuve und wohnt nun in deren Schloss in Montgivray zwischen Nohant und La Châtre.

Ende Mai 1823: Casimir Dudevant reist mit seiner schwangeren Ehefrau nach Paris, wo die Niederkunft stattfinden soll.

30. Juni 1823: Aurore bringt ihren Sohn Maurice zur Welt. Sie stillt ihn selbst.

15. August 1823: Jean-François-Louis Deschartres kündigt auf Drängen Casimirs seine Stelle und verlässt Nohant.

April 1824: Aurore und Casimir Dudevant wohnen in Paris.

Sie ziehen nach Ormesson-sur-Marne südöstlich von Paris. Casimir hält sich zwischendurch immer wieder in Nohant auf, um die Renovierungsarbeiten voranzutreiben. Schließlich zieht das Paar wieder ganz nach Nohant.

1825: Aurore freundet sich während eines Aufenthalts in den Pyrenäen mit dem 26 Jahre alten stellvertretenden Staatsanwalt Aurélien de Sèze an.

Aurore verbringt einige Zeit ohne ihren Mann, der in Nohant bleibt, bei ihren Schwiegereltern in Guillery bei Nérac.

15. November 1825: In einem in Guillery geschriebenen Brief gesteht sie ihrem Mann, dass sie sich in einen anderen verliebte.

Herbst 1826: Als Stéphane Ajasson wieder einige Zeit in La Châtre verbringt, um eine Krankheit auszukurieren, besucht Aurore ihn.

Herbst 1827: Sie nimmt erneut Kontakt mit Stéphane Ajasson in La Châtre auf und lädt ihn auch nach Nohant ein, wenn ihr Ehemann nicht zu Hause ist. Die Leute tuscheln über das skandalöse Verhältnis.

3. bis 5. Dezember 1827: Unter dem Vorwand, einen Arzt konsultieren zu wollen, fährt Aurore ohne ihren Ehemann nach Paris. Stéphane Ajassons Bruder Jules Ajasson begleitet sie. Die 300 Kilometer lange Reise in der Kutsche dauert 33 Stunden.

5. bis 19. Dezember 1827: Aurore hält sich in Paris auf. In Wahrheit geht es ihr darum, sich mit Stéphane Ajasson zu treffen. Aber sie schreibt ihrem Ehemann sieben Briefe.

13. September 1828: Aurore bringt in Nohant ihre Tochter Solange zur Welt, die von Casimir Dudevant trotz erheblicher Zweifel an der Vaterschaft wie eine eigene Tochter geliebt wird.

Juli 1830: Auf dem Schloss von Charles Duvernet in der Nähe von Nohant lernt Aurore den 19-jährigen Jurastudenten Léonard-Sylvain-Julien (»Jules«) Sandeau kennen, den Sohn eines nicht sehr begüterten Steuereinnehmers in La Châtre. Sie verlieben sich.

Sommer 1830: Aurore lässt Jules Sandeau durchs Fenster in ihr Schlafzimmer klettern.

Ende 1830: Aurore beabsichtigt, zukünftig einen Teil des Jahres ohne ihre Familie in Paris zu verbringen.

4. Januar 1831: Aurore lässt Maurice und Solange in der Obhut des Erziehers Jules Boucoiran bzw. eines Kindermädchens in Nohant zurück und reist – vorerst für drei Monate – nach Paris. Dort wohnt sie mit Jules Sandeau zusammen in einer Dachkammer ihres Halbbruders. In einer Zeit, in der eine Frau für einen Ehebruch noch mit Zuchthaus bestraft werden kann, ist das skandalös.

Um Geld zu verdienen, beabsichtigt Aurore, zu schreiben.

12. Januar 1831: Aurore wird von Henri de Latouche (»Delatouche«) empfangen, einem 46 Jahre alten begüterten Journalisten und Schriftsteller, der jedoch weniger durch eine eigenen Werke als durch die Entdeckung von Genies wie Honoré de Balzac berühmt wird.

Aurore und Jules Sandeau schreiben gemeinsam Artikel für die »Revue de Paris«, die unter Jules‘ Namen veröffentlicht werden.

Frühjahr 1831: Aurore und Jules Sandeau werden ab jetzt auch von der Redaktion der Henri de Latouche gehörenden satirischen Zeitschrift »Figaro« beschäftigt.

5. März 1831: Wegen einer Glosse Aurores lässt König Louis-Philippe I. eine Ausgabe des »Figaro« beschlagnahmen. (Das eingeleitete Verfahren wird später eingestellt.)

Auguste-Hilarion Comte de Kératy, ein Abgeordneter, der auch als Schriftsteller tätig ist, rät Aurore vom Schreiben ab. Das sei nichts für sie, meint er, dazu seien Frauen nicht in der Lage.

1831: Anfangs treffen sich bei Aurore und Jules in der Dachwohnung einige Intellektuelle zu Diskussionen über Politik, Theater und Literatur, darunter Alphonse Fleury, Gabriel Planet, Felix Pyat und Émile Regnault.

1831: Aurore geht gern und häufig ins Theater. Dabei trägt sie Männerkleidung, nicht in der Absicht, andere zu provozieren, im Gegenteil, um nicht aufzufallen und im billigen Parkett sitzen zu können, denn Logenplätze und die dort obligatorischen Abendkleider sind für sie zu teuer. Die derbe Männerkleidung ermöglicht es ihr auch, selbst im Regen auf die Straße zu gehen.

8. bis 12. April 1831: Wie vereinbart, kehrt Aurore zu ihrer Familie nach Nohant zurück.

1. Juli 1831: Sie verlässt Nohant wieder, reist jedoch nicht sofort nach Paris, sondern verbringt sechs Tage mit Jules Sandeau in Orléans.

9. Juli 1831: Gemeinsam fahren sie von dort nach Paris.

15. Juli 1831: Sie mieten eine Dachwohnung.

Herbst 1831: Aurore hält sich wieder in Nohant auf, während Jules Sandeau im nahegelegenen Schloss d’Ars wohnt. Aurore besucht ihren Geliebten und zeigt sich mit ihm zusammen ungeniert in La Châtre. Die beiden arbeiten zusammen an einem Roman. Aurore schreibt zumeist bis 5 Uhr früh.

16. Oktober 1831: Aurore kehrt nach Paris zurück.

17. Dezember 1831: Aurore und Jules Sandeau veröffentlichen unter dem Pseudonym »J. Sand« ihren gemeinsam geschriebenen Roman »Rose et Blanche ou la Comédienne et la Religieuse« (»Nonne und Schauspielerin oder Verirrungen in der Liebe«).


Dieter Wunderlich: Unerschrockene Frauen. © Piper Verlag 2013

Ein litarisches Porträt von George Sand finden Sie in dem Buch
„Unerschrockene Frauen. Elf Porträts“ von Dieter Wunderlich.
Piper Verlag, München 2013 – Leseprobe


Februar / März 1832: Aurore verfasst in Nohant einen weiteren Roman: »Indiana«. (Später behauptet sie, den Roman im Herbst 1831 geschrieben zu haben, aber das stimmt nicht.)

Anfang April 1832: Mit dem fertigen Manuskript und ihrer Tochter fährt sie nach Paris.

Für »Indiana« wählt sie nach Beratung mit Henri de Latouche »George Sand« als Autorennamen. Das Buch handelt von einer 19-jährigen, mit einem sehr viel älteren Offizier verheirateten Kreolin, die gegen die Ehe revoltiert und sich ebenso leidenschaftlich wie unglücklich in einen Nachbarn verliebt.

Honoré de Balzac, Victor Hugo und andere Schriftsteller äußern sich anerkennend über George Sand.

1832: Cholera-Epidemie in Paris

5./6. Juni 1832: Republikaner erheben sich gegen die Regierung König Louis Philippes I. Der Aufstand wird niedergeschlagen.

Ende Juni 1832: Georg Sand fährt nach Nohant.

Ende Oktober 1832: Sie kehrt nach Paris zurück. Henri de Latouche, der den »Figaro« verkauft hat und nun 20 Kilometer außerhalb der Stadt wohnt, überlässt ihr seine preisgünstigen Mansardenräume.

George Sand besucht Henri de Latouche. Honoré de Balzac verbreitet das Gerücht von einer Liebesaffäre der beiden.

Anfang November 1832: George Sand reist erneut nach Nohant.

1. Dezember 1832: Sie verlässt Nohant und kehrt nach Paris zurück.

11. Dezember 1832: George Sand und François Buloz, der 29-jährige Herausgeber der renommierten Zeitschrift »Revue des Deux Mondes«, schließen einen Exklusivvertrag über mindestens einen Artikel pro Monat.

Zweite Januarhälfte 1833: George Sand lernt die sechs Jahre ältere Schauspielerin Marie Dorval kennen.

Marie Delauney wurde 1798 als uneheliches Kind zweier Wanderkomödianten geboren. Im Alter von 15 Jahren wurde sie mit Alain Dorval verheiratet, einem sehr viel älteren Mitglied der Schauspieltruppe, und sechs Jahre später war sie bereits eine Witwe mit zwei Töchtern. Ein drittes Kind zeugte der Komponist Niccolô Piccini mit ihr. Mit 31 heiratete sie den 13 Jahre älteren Theaterleiter und Dramatiker Jean-Toussaint Merle, und der Dichter Alfred Graf de Vigny wurde ihr Liebhaber.

Obwohl George Sand unter Migräneanfällen, Magenschmerzen und rheumatischen Beschwerden leidet, schreibt sie acht Stunden täglich, meistens nachts. Sie veröffentlicht in ihrem Leben 180 Bücher, schreibt unzählige Zeitungsartikel und etwa 40 000 Briefe.

Anfang 1833: Aufgrund des Arbeitseifers zerbricht George Sands Beziehung mit dem Müßiggänger Jules Sandeau.

März 1833: Er reist allein für einige Wochen nach Italien. (Später hat er eine Affäre mit Marie Dorval.)

April 1833: Kurze Affäre von George Sand mit Prosper Merimée. Nachdem er offenbar im Bett mit ihr versagte, verfolgt er sie mit übler Nachrede.

1. Juni 1833: Honoré de Balzac behauptet in einem Brief an seine Geliebte Eveline Hanska, der Literaturkritiker Gustave Planche habe eine Affäre mit George Sand. (George Sand leugnet dies.)

Juni 1833: Bei einem Dinner, das der Verleger François Buloz für seine bedeutendsten Autoren gibt, sitzen George Sand und Alfred de Musset nebeneinander. Der Dichter verliebt sich auf den ersten Blick in die sechs Jahre ältere Schriftstellerin, während sie sich zunächst abwartend verhält.

Juli 1833: Mit ihrem dritten Roman – »Lélia« – löst George Sand einen Skandal aus, weil die Protagonistin an den überkommenen Werten der Religion, Familie und Gesellschaft zweifelt, die Gleichberechtigung der Geschlechter fordert und ihre sexuelle Begierde nicht schamhaft verleugnet.

Ende Juli / Anfang August 1833: George Sand wird Alfred de Mussets Geliebte, und er zieht zu ihr in die Dachwohnung.

Sie verbringen ein paar Tage in der Nähe des Schlosses von Fontainebleau. Das Geld dafür leiht George Sand sich von ihrem Verehrer Charles Didier, einem angehenden Schweizer Schriftsteller, der es sich selbst erst leihen muss.

25. November 1833: George Sand und François Buloz schließen einen Vertrag über die Veröffentlichung von zwei bereits fertigen Romanen (»Le secrétaire intime«, »Mételle«).

9. Dezember 1833: George Sand verpflichtet sich gegenüber François Buloz, einen weiteren Roman zu schreiben.

Die Vorauszahlungen von François Buloz benötigt sie für die geplante Italienreise.

12. Dezember 1833: George Sand und Alfred de Musset brechen nach Italien auf, um dort den Winter zu verbringen.

Maurice ist im Internat. Um ihn kümmert sich Sophie-Victoire. Solange fährt zu ihrem Vater nach Nohant.

Alfreds älterer Bruder Paul begleitet das Paar in der Postkutsche bis Lyon. Auf dem Rhône-Dampfer, der George Sand und Alfred de Musset nach Avignon bringt, treffen sie Stendhal, der als Konsul in Civitavecchia amtiert. Während der Schiffsreise auf dem Mittelmeer nach Genua wird Alfred de Musset seekrank. In Genua entscheidet ein Münzwurf, ob sie nach Rom oder Venedig weiterreisen.

31. Dezember 1833: Sie treffen in Venedig ein.

Die Italienreise ist für George Sand kein Anlass, die Arbeit liegen zu lassen.

George Sand erkrankt in Venedig an Ruhr. Alfred de Musset nimmt darauf kaum Rücksicht. Er geht aus, vertreibt sich die Zeit mit Kurtisanen. Als er George Sand erklärt, er liebe sie nicht, denkt sie niedergeschlagen an Selbstmord.

Einmal kommt er blutüberströmt von einem nächtlichen Ausflug zurück und deliriert drei Wochen lang. George Sand lässt den Arzt kommen, der auch sie behandelte: Pietro Pagello. George Sand verliebt sich in den drei Jahre jüngeren Venezianer, der ihre Gefühle erwidert.

Februar 1834: George Sand wird die Geliebte von Pietro Pagello. Der Patient reagiert eifersüchtig.

29. März 1834: Der inzwischen wieder genesene Alfred de Musset verlässt Venedig.

Deprimiert kehrt er nach Paris zurück und verarbeitet die frustrierende Erfahrung in dem autobiografischen Roman »Confessions d’un enfant du siècle«(»Bekenntnisse eines jungen Zeitgenossen«).

George Sand zieht aus dem teuren Hotel in ein einfacheres Quartier um. Dort wohnen außer ihr die Eigentümerin, Pietro Pagello, dessen Bruder und eine Frau namens Giulia Puppati, von der es heißt, sie sei die Geliebte der Brüder. Pietro Pagellos vornehme Familie ist entsetzt über den Skandal.

24. Juli 1834: George Sand und Pietro Pagello verlassen Venedig und fahren nach Verona.

Über Mailand, Domodossola, Brig und Genf geht es weiter.

14. August 1834: Sie treffen in Paris ein.

24. August 1834: George Sand fährt ohne ihren Liebhaber nach Nohant. Pietro Pagello bleibt düpiert in Paris zurück.

Mitte Oktober: George Sand kehrt nach Paris zurück. Fast gleichzeitig kommt auch Alfred de Musset, der sich seit Ende August in Baden-Baden aufhielt, und die beiden setzen ihre stürmische Liebesbeziehung fort.

25. Oktober 1834: Enttäuscht verlässt Pietro Pagello Paris und kehrt nach Venedig zurück.

10. November 1834: George Sand und Alfred de Musset überwerfen sich erneut.

Aus Liebeskummer schneidet George Sand sich das Haar ab und schickt Alfred de Musset die Locken.

Dezember 1834: George Sand verbringt fast den ganzen Monat in Nohant.

Winter 1834/35: George Sand und Alfred de Musset versuchen es in Paris nochmals miteinander.

Frühjahr 1835: George Sand hält sich in Nohant auf.

George Sand und Casimir Dudevant verständigen sich über eine Trennung. Diese soll im November 1835 geschehen. Dann überlegt er es sich anders, will nun doch nicht auf das Anwesen in Nohant verzichten.

9. April 1835: George Sand engagiert den 36 Jahre alten renommierten Rechtsanwalt Michel de Bourges (eigentlich: Louis-Chrysostome Michel) aus Bourges.

Die beiden verlieben sich und fangen eine Affäre an, obwohl auch der Anwalt verheiratet ist und einen Ruf zu verlieren hat.

18. Dezember 1835: Marie Gräfin d’Agoult bringt in Genf eine von Franz Liszt gezeugte Tochter zur Welt.

Marie wurde 1805, sechs Jahre vor Franz Liszt, als Tochter des emigrierten Franzosen Alexander Victor François de Flavigny (1770 – 1819) und seiner deutschen Ehefrau Maria Elisabeth Bethmann (1772 – 1847) in Frankfurt am Main geboren. Im Alter von 22 Jahren heiratete sie den Kavallerieoffizier Charles Louis Constant Comte d’Agoult (1790 – 1875). Sechs Jahre später verließ sie ihn und ihre beiden Töchter wegen Franz Liszt.

Franz Liszt wurde noch von Alfred de Musset mit George Sand bekannt gemacht.

George Sand reist zu ihrer Freundin in die Schweiz.

Frühjahr 1836: George Sand hat in Paris eine zehntägige Affäre mit Charles Didier.

26. Juli 1836: Ein Gericht in Bourges entscheidet schließlich, dass George Sand nach Nohant zurückkehren darf und Casimir Dudevant sich von ihr fernhalten muss. George Sand behält nicht nur das Schloss, sondern auch das Erziehungsrecht für Solange, Casimir wird die Nutznießung des Pariser Stadthauses und das Sorgerecht für Maurice zugesprochen. Er lebt von da an bis zu seinem Tod in einem geerbten Haus in Guillery in der Region Rhône-Alpes, und seine Ex-Frau bezahlt ihm eine Rente.

Herbst 1836: Michel de Bourges trennt sich von George Sand.

Nach der Trennung von ihm lebt George Sand einige Zeit mit Félicien Mallefille zusammen, dem neun Jahre jüngeren Privatlehrer ihres Sohnes Maurice.

Herbst 1836: George Sand reist mit Maurice und Solange, Franz Liszt und Marie Gräfin d’Agoult nach Chamonix.

November 1836: Bei Marie d’Agoult begegnet George Sand dem sechs Jahre jüngeren Pianisten Frédéric Chopin, der nach dem Ende November 1830 begonnenen Aufstand in Warschau gegen die russischen Besatzer nicht mehr von einem Gastspiel in Wien nach Polen zurückkehrte und seit 1831 in Paris lebt.

George Sand lädt Chopin nach Nohant ein, aber er schlägt die Einladung unter einem Vorwand aus.

1837: George Sands Mutter Sophie-Victoire stirbt.

1837: George Sand verbringt fast das ganze Jahr in Nohant.

Sommer 1837: Franz Liszt und Marie Gräfin d’Agoult verbringen einige Monate bei George Sand in Nohant. Auch Charles Didier ist da.

19. Februar 1838: Honoré de Balzac, der seine Meinung über George Sand geändert hat, bittet sie in einem Brief, ihr seine Aufwartung machen zu dürfen.

24. Februar bis 2. März 1838: Honoré de Balzac besucht George Sand in Nohant.

April 1838: Auguste Charpentier (1813 – 1880) hält sich in Nohant auf, um Porträts von George Sand und ihren beiden Kindern zu malen.

Im selben Jahr kommt auch Eugène Delacroix nach Nohant, um Maurice im Zeichnen und Malen zu unterrichten.

Ende Mai 1838: George Sand schreibt einen 32 Seiten langen Brief an den mit Frédéric Chopin befreundeten Grafen Albert Grzymala.

Juni 1838: George Sand reist nach Paris und beginnt eine Liebesbeziehung mit Frédéric Chopin, der seine Verlobung mit Maria Wodzinska inzwischen gelöst hat.

Félicien Mallefille, der auf Mauritius geborene Erzieher von Maurice, der eine Affäre mit George Sand hatte, reagiert eifersüchtig und beabsichtigt, sich mit dem Rivalen zu duellieren. Bevor er Chopin herausfordern kann, wird er jedoch krank.

Herbst 1838: George Sand beschließt, den Winter mit ihren Kindern auf Mallorca zu verbringen. Der spanische Konsul Emmanuel Marliani und dessen Ehefrau Charlotte haben ihr die Insel empfohlen. Das warme Klima, so hofft George Sand, werde die rheumatischen Beschwerden ihres 15-jährigen Sohnes lindern. Außerdem kann sie sich auf diese Weise den Nachstellungen des eifersüchtigen Félicien Mallefille entziehen. Auf ärztlichen Rat hin plant auch der lungenkranke Frédéric Chopin, seine Geliebte und deren Kinder nach Mallorca zu begleiten.

Mitte Oktober 1838: George Sand, Maurice, Solange und eine Bedienstete reisen ab. In einer anderen Postkutsche macht Frédéric Chopin sich auf den Weg.

Anfang November 1838: Erst von Perpignan aus setzen sie die Reise gemeinsam fort.

7. November 1838: In Barcelona schifft sich die Reisegruppe auf dem Dampfer »El Mallorquin« ein.

Weil keine Unterkunft auf Mallorca reserviert wurde, müssen George Sand und ihre Begleiter zunächst mit einer kleinen Pension vorliebnehmen. Nach einer Woche überredet George Sand einen Mallorquiner, ihr sein kleines Landhaus »Son Vent« in einem Dorf nördlich von Palma zu vermieten.

Das gemietete Haus erweist sich jedoch als feucht und zugig. Die Mallorquiner zeigen unverhohlen, dass sie das unverheiratete Paar missbilligen, das nicht zur Kirche geht und das zehnjährige Mädchen Solange in Hosen herumlaufen lässt. Außerdem befürchten viele, der hustende und Blut spuckende Musiker könnte sie anstecken. Der Hausbesitzer wirft die Mieter hinaus und verlangt einen Zuschlag für die Desinfektion der Räume.

Nach einem vorübergehenden Aufenthalt beim französischen Konsul ziehen die Bewohner in drei Räume der verlassenen Kartause von Valldemossa. Dorthin wird schließlich auch Chopins Flügel gebracht.

Frédéric Chopin wird zunehmend kränker.

Notgedrungen reisen sie ab. Auf dem Weg von Valldemossa nach Palma sitzt Chopin in einem Karren, der von einem Esel gezogen wird. Auf dem Schiff, das sie nach Barcelona bringt, werden auch Schweine transportiert.

Februar 1839: In Barcelona gehen sie an Bord eines anderes Schiffes, das sie nach Marseille bringt. Dort hält es der ins Hotel gerufene Arzt für unumgänglich, dass Frédéric Chopin sich vor der Weiterreise ein wenig erholt.

Ende Mai 1839: Erst als es Chopin besser geht, kehrt George Sand mit ihm nach Nohant zurück.

10. Oktober 1839: George Sand und Frédéric Chopin reisen nach Paris, um dort den Winter zu verbringen.

George Sand und Frédéric Chopin verbringen von da an jeden Sommer auf dem Landgut; im Winter wohnen sie dagegen in getrennten Apartments in Paris.

September 1845: George Sand holt Augustine Brault, die in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsene Tochter einer entfernten Cousine, nach Nohant.

Solange reagiert darauf eifersüchtig. Sie versucht, Frédéric Chopin gegen ihre Mutter aufzuhetzen und ihm einzureden, dass Augustine und Maurice eine Affäre hätten.

11. November 1846: Frédéric Chopin fährt allein nach Paris.

Januar 1847: Solange beabsichtigt, sich mit dem 25 Jahre alten Fernand de Preaulx zu verloben.

Februar 1847: George Sand fährt mit Solange nach Paris.

Dort begegnet Solange dem Bildhauer Jean-Baptiste (»Auguste«) Clésinger (1814 – 1883).

Frühjahr 1847: Solange löst ihre Verlobung mit Fernand de Preaulx.

19. Mai 1847: Solange heiratet Auguste Clésinger in Nohant.

Juli 1847: Als Solange von ihrer Hochzeitsreise zurückkehrt, erfährt sie von der geplanten Eheschließung Augustines mit Theodor Rousseau, einem mit Maurice befreundeten Landschaftsmaler. Da schreibt sie dem Bräutigam einen anonymen Brief, in dem sie ihre alte Behauptung wiederholt, Augustine sei die Geliebte ihres Bruders gewesen. Theodor Rousseau sagt daraufhin die Hochzeit ab.

Juli 1847: Solange erwartet von ihrer Mutter, dass sie eine Hypothek auf das Landgut aufnimmt und Auguste Clésingers Schulden begleicht. Nachdem George Sand sich mit einem Anwalt beraten hat, lehnt sie das Ansinnen ab. Es kommt zum Streit, und George Sand wirft das Ehepaar hinaus. Bei der Abreise ist Auguste Clésinger betrunken und bedroht einen Gast, der angeblich Solange zu grüßen versäumte, mit einem Hammer. George Sand ohrfeigt ihren Schwiegersohn, der ihr daraufhin einen Faustschlag gegen die Brust versetzt. Maurice holt seine Pistole. Einem Bediensteten gelingt es schließlich, Schlimmeres zu verhindern.

Juli 1847: Solange erzählt Chopin in Paris von dem Vorfall und lügt, der Streit sei entstanden, als sie ihre Mutter wegen deren Untreue gegenüber dem Lebensgefährten kritisiert habe. Statt beide Seiten anzuhören, beendet Frédéric Chopin die Liebesbeziehung mit George Sand.

23./24. Februar 1848: Studenten, Arbeiter und Nationalgardisten stürzen den »Bürgerkönig« Louis-Philippe und proklamieren die Zweite Republik.

George Sand eilt begeistert nach Paris und mietet sich eine Wohnung in der Nähe des Palais du Luxembourg. Louis Blanc, mit dem sie vor längerer Zeit eine kurze Affäre hatte, wird Kabinettsmitglied.

Anfang März 1848: Zufällig begegnen sich George Sand und Frédéric Chopin in Paris. Er klärt sie darüber auf, dass sie Großmutter geworden sei: Solange hat eine Tochter. Das Kind stirbt allerdings nach wenigen Tagen.

George Sand übernimmt die Verantwortung für das »Bulletin de la Republique«, das offizielle Organ der neuen Regierung.

April 1848: Sie gründet eine eigene Zeitung – »La Cause du Peuple« – von der allerdings nur drei Ausgaben im April 1848 erscheinen.

April 1848: Eine Frauenzeitung tritt dafür ein, dass George Sand als Abgeordnete ins Parlament gewählt wird. George Sand verwahrt sich in einem offenen Brief gegen die unabgesprochene Vereinnahmung.

Zwischendurch hält George Sand sich zwei Wochen in Nohant auf.

Dezember 1848: Louis Napoléon wird zum Staatspräsidenten gewählt. George Sand, die ihn 1838 persönlich kennengelernt hat, jubelt ihm zu.

20. Mai 1849: Marie Dorval stirbt im Alter von 51 Jahren. George Sand ist erschüttert.

1849: Solange bringt die Tochter Jeanne-Gabrielle (»Nini«) zur Welt.

17. Oktober 1849: Frédéric Chopin stirbt.

1850 bis 1865: Der aus einfachen Verhältnissen stammende Kupferstecher und Bildhauer Alexandre-Damien Manceau (1817 – 1865), den Maurice im Atelier von Eugène Delacroix kennenlernte und für ein paar Wochen nach Nohant einlud, bleibt 15 Jahre lang, macht sich unentbehrlich, wird George Sands Privatsekretär und Lebensgefährte.

2. Dezember 1851: Louis Napoléon reißt die Macht durch einen Staatsstreich an sich.

20. Januar 1852: George Sand setzt sich in einem Brief an Louis Napoléon für ihre sozialistischen Freunde ein.

29. Januar 1852: Louis Napoléon empfängt George Sand und lässt sie ihr Anliegen vortragen.

Es gelingt ihr immerhin, vier zum Tod verurteilten Soldaten das Leben zu retten.

2. Dezember 1852: Louis Napoléon lässt sich zum Kaiser krönen.

George Sand wendet sich empört von ihm ab, verbrennt vorsichtshalber ihre politischen Schriften und kehrt enttäuscht nach Nohant zurück.

Um trotz der verschärften Zensurbestimmungen mit Schreiben Geld verdienen zu können, hört George Sand auf, Sozialromane zu verfassen und verlegt sich stattdessen auf unverfänglichere Themen.

Ende 1854: Solange und Auguste Clésinger werden geschieden.

1854/55: George Sands Autobiografie »Histoire de ma vie« erscheint.

Januar 1855: George Sands Enkelin Jeanne-Gabrielle (»Nini«) stirbt.

März bis Mai 1855: George Sand reist mit Maurice und Alexandra Manceau u. a. nach Rom, Florenz und Genua.

2. Mai 1857: Alfred de Musset stirbt im Alter von 47 Jahren.

1858: Alexandre Manceau kauft für sich und George Sand ein Landhaus in Gargilesse, 35 Kilometer südwestlich von Nohant.

1859: In diesem Jahr schreibt George Sand fünf Romane, ein Theaterstück und zwei Erzählungen.

Mai 1862: Ihr Sohn Maurice Dudevant heiratet Marcellina (»Lina«) Calamatta, die 20-jährige Tochter des italienischen Kupferstechers Luigi Calamatta, mit der George Sand sich sehr gut versteht.

14. Juli 1863: Lina bringt einen Sohn zur Welt: Marc-Antoine Sand-Dudevant.

1863: George Sand beginnt einen Briefwechsel mit Gustave Flaubert, den sie bis zu ihrem Tod nicht mehr abreißen lässt.

23. November 1863: Maurice droht seiner Mutter an, er werde Nohant verlassen, falls sie nicht Alexandre Manceau fortschicke.

George Sand überlässt ihrem eifersüchtigen Sohn daraufhin das Landgut Nohant.

Frühjahr 1864: George Sand und Alexandre Manceau richten sich in einem kleinen Haus in Palaiseau bei Paris ein. (Später erbt Maurice das Haus.)

21. Juli 1864: Der Sohn von Lina und Maurice stirbt auf dem Gut Guillery seines Großvaters Casimir Dudevant im Südwesten Frankreichs.

Januar 1865: Alexandre Manceaus Gesundheitszustand verschlechtert sich. George Sand pflegt ihn.

21. August 1865: Alexandre-Damien Manceau stirbt im Alter von 48 Jahren an Tuberkulose.

Zu diesem Zeitpunkt ist George Sand bereits mit dem jungen Maler Charles Marchal befreundet.

10. Januar 1866: Lina Dudevant bringt eine Tochter zur Welt, die den Namen ihrer Großmutter erhält: Aurore.

Frühjahr 1868: Die kleine Aurore bekommt eine Schwester: Jeanne-Lucille-Gabrielle.

1872: Im Alter von 68 Jahren hört George Sand – die sich nun wieder in Nohant aufhält – nicht auf den Arzt, der ihr wegen einer Erkältung Bettruhe verordnet, sondern badet im kalten Wasser der Indre.

Frühjahr 1876: George Sand leidet in Nohant unter starken Bauchschmerzen. Der aus Paris angereiste Arzt erkennt nicht, dass es sich um einen Darmverschluss handelt.

8. Juni 1876: George Sand stirbt qualvoll in Nohant.

Literatur über George Sand

  • Jean Chalon: Ein Leben in Leidenschaft (Berlin 1995)
  • Henes Maier und Gloria Keetman: Mit George Sand und Frédéric Chopin auf Mallorca (Düsseldorf 1986)
  • Maria Matray: Die Liebenden George Sand und Frédéric Chopin (Berlin 1998)
  • André Maurois: Das Leben der George Sand (München 1995)
  • Bernard Nollen: Ein Winter auf Mallorca. Mit George Sand und Frédéric Chopin
    (Köln 2000)
  • Corinne Pulver: George Sand. Genie der Weiblichkeit (Düsseldorf 1987)
  • George Sand: Geschichte meines Lebens (hg.: Renate Wiggershaus, Frankfurt/M 1977)
  • George Sand: Ein Winter auf Mallorca (Frankfurt/M 1979)
  • George Sand: Sie und Er (München 1982)
  • Renate Wiggershaus: George Sand (Reinbek 1982)
  • Virginie Wortmann-Lacouronne: Germaine de Staël und George Sand (St. Ingbert 1997)
  • Dieter Wunderlich: Unerschrockene Frauen. Elf Porträts (München 2013)

Über die Affären von George Sand mit Alfred de Musset und Pietro Pagello drehte Diane Kurys den Kinofilm „Das Liebesdrama von Venedig“, der im Fernsehen unter dem Titel „Eine leidenschaftliche Affäre“ ausgestrahlt wurde.

© Dieter Wunderlich 2008 / 2013

Diane Kurys: Eine leidenschaftliche Affäre.
Das Liebesdrama von Venedig. George Sand und Alfred de Musset

Corinne Pulver: George Sand. Genie der Weiblichkeit

Ein litarisches Porträt von George Sand finden Sie in dem Buch
„Unerschrockene Frauen. Elf Porträts“ von Dieter Wunderlich (Piper-Taschenbuch, München 2013)

Gudrun Lerchbaum - Lügenland
Mit überbordendem Einfallsreichtum lässt Gudrun Lerchbaum in dem dystopen Polit-Thriller "Lügenland" die Protagonistin Mattea Inninger stringent und temporeich erzählen. Unerwartete Wendungen, Sarkasmus, trockener Humor und Wortwitz sorgen für ein intelligentes Lesevergnügen.
Lügenland

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