Hubert Selby


Hubert Selby wurde am 23. Juli 1928 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren. Im Alter von sechzehn Jahren verließ er die Schule und heuerte bei der Handelsmarine an, muss aber 1946 wegen einer Tuberkulose-Erkrankung für vier Jahre ins Sanatorium. Danach schlug er sich als Aushilfslehrer,

Stenotypist und Versicherungsangestellter durch – bis er 1964 mit „Letzte Ausfahrt Brooklyn“(„Last Exit to Brooklyn“) einen sensationellen Erfolg als Schriftsteller hatte. Zehn Jahre lang hatte er an den fünf Episoden und der Coda gearbeitet. Den größten Teil des Honorars für „Last Exit to Brooklyn“ scheint Hubert Selby in Alkohol und Drogen umgesetzt zu haben. Als es aufgebraucht war, zog er nach Los Angeles, überwand seine Sucht und lebte von der Fürsorge, während er weiter schrieb. Ein weiterer Erfolg war ihm jedoch nicht vergönnt. Hubert Selby starb am 26. April 2004 in Los Angeles.

Hubert Selby: Bibliografie (Auswahl)

  • Letzte Ausfahrt Brooklyn (Last Exit to Brooklyn, 1964 / Verfilmung)
  • Mauern (The Room, 1971)
  • Der Dämon (The Demon, 1976)
  • Requiem für einen Traum (Requiem for a Dream, 1978 / Verfilmung)

© Dieter Wunderlich 2005

Hubert Selby: Letzte Ausfahrt Brooklyn (Verfilmung durch Uli Edel)
Hubert Selby: Requiem for a Dream (Verfilmung durch Darren Aronofsky)

John Banville - Im Lichte der Vergangenheit
Der Roman "Im Lichte der Vergangenheit" von John Banville dreht sich um die Frage, wie zuverlässig Erinnerungen sind und enthält eine Fülle von Spiegelungen, Wiederholungen und Variationen. Im eleganten Plauderton wechselt der Ich-Erzähler zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
Im Lichte der Vergangenheit

 

 

 

Deutscher Buchpreis 2018
(Vorstellung des Romans der Preisträgerin und zehn weiterer Bücher der Finalisten)


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