Jane Campion


Jane Campion wurde am 30. April 1954 in Wellington, der Hauptstadt von Neuseeland, als zweite Tochter der Schauspielerin Edith Campion (Geburtsname: Beverley Georgette Hannah, 1923 – 2007) und des Theaterregisseurs Richard M. Campion geboren. Sie wuchs zusammen mit ihrer eineinhalb Jahre älteren Schwester Anna auf. Ihr Bruder Michael ist sieben Jahre jünger.

1973 begann Jane Campion ein Anthropologie-Studium an der Victoria University of Wellington. Nach dem Bachelor-Abschluss (1975) studierte sie zunächst an der Chelsea Art School in London, 1976 bis 1979 dann an der University of Sydney (Sydney College of the Arts) Kunst und nach einem weiteren Bachelor-Abschluss (1979) von 1981 bis 1984 Regie an der Australian Film Television and Radio School (AFTRS) in Sydney.

1980, also noch vor ihrer Regie-Ausbildung, drehte Jane Campion ihren ersten Kurzfilm („Tissues“). Für ihren 1982 entstandenen zweiten Kurzfilm – „An Exercise in Discipline. Peel“ / „Orangenschalen. Eine Übung in Disziplin“ – wurde sie 1986 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes mit einer „Goldenen Palme“ ausgezeichnet.

Den größten Erfolg hatte Jane Campion mit „The Piano“ / „Das Piano“. Für das Drehbuch bekam sie einen „Oscar“. Zwei weitere „Oscar“-Trophäen gab es für die Hauptdarstellerin Holly Hunter und die Nebendarstellerin Anna Paquin. Nominiert hatte man „Das Piano“ außerdem in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Beste Kamera, Bester Schnitt, Bestes Kostümdesign.

Von 1992 bis 2001 war Jane Campion mit dem Regisseur Colin Englert verheiratet. Ihr erstes Kind, der Sohn Jasper, lebte 1993 nur zwölf Tage lang. Am 15. August 1994, brachte sie eine Tochter zur Welt, die spätere Schauspielerin Alice Englert.

Jane Campion: Filmografie (Auswahl)

© Dieter Wunderlich 2014 / 2015

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Friedrich Dürrenmatt ist überzeugt, dass das logische bzw. kriminalistische Denken in der komplexen Wirklichkeit häufig versagt, weil Zufälle und Störfaktoren nicht damit erfasst werden können. Jedes nicht aufgeklärte Verbrechen bedeutet aber, dass ein Täter seiner gerechten Strafe entronnen ist.
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