Urga

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Originaltitel: Urga - Regie: Nikita Michalkov - Drehbuch: Nikita Michalkov und Roustam Ibraguimbekow - Kamera: Vilenn Kaluta - Darsteller: Badema, Bayaertu, Wladimir Gostjukin u.a. - 1991; 115 Minuten

Inhaltsangabe

Der junge mongolische Schäfer Gombo lebt mit seiner Frau Pagma, den beiden Kindern und seiner Schwiegermutter in einer Jurte in der Steppe, weit entfernt von der nächsten Siedlung. In diese fremde Welt gerät der russische Kraftfahrer Sergeij, als er mit seinem Lkw liegen bleibt ...
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Kritik

Für den wunderbar fotografierten poetischen und humorvollen Film "Urga" erhielt Nikita Michalkow bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig einen "Goldenen Löwen".
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Der junge mongolische Schäfer Gombo lebt mit seiner Frau Pagma, den beiden Kindern und seiner Schwiegermutter in einer Jurte in der Steppe, weit entfernt von der nächsten Siedlung. In diese fremde Welt gerät der russische Kraftfahrer Sergeij, als er mit seinem Lkw liegen bleibt und von Gombos Familie herzlich aufgenommen wird.

Einmal reist Gombo in die Stadt, um Präservative zu kaufen, denn die chinesischen Machthaber schreiben die Geburtenkontrolle vor. Erleichtert kehrt er zurück, aber er konnte den verlockenden Angeboten an Konsumgütern nicht wiederstehen und bringt ein Fahrrad und ein Fernsehgerät mit, zwei in der Steppe völlig sinnlose Geräte …


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Es geht um die Freundschaft von zwei Männern aus verschiedenen Kulturen und über den Gegensatz zwischen der archaischen Nomadenkultur und der Industriegesellschaft. Dabei kündigen Symptome an, dass sich die Zerstörung der unberührten Natur wohl nicht aufhalten lässt.

Für den wunderbar fotografierten poetischen und humorvollen Film erhielt Nikita Michalkow bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig einen „Goldenen Löwen“.

Die Urga ist übrigens ein langer Stab mit einer Schlinge am Ende. Damit fangen die Mongolen in der Steppe die Tiere ein. Wer sie in den Boden steckt, will beim Liebesakt nicht gestört werden.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

Nikita Michalkov: Schwarze Augen

I. J. Kay - Nördlich der Mondberge
I. J. Kay entwickelt in "Nördlich der Mondberge" keine lineare Handlung, sondern präsentiert ein Stakkato von durch­einander­gewirbelten Fragmenten. Nach und nach ergibt sich daraus das Bild einer Ich-Erzählerin in drei verschiedenen Lebens­abschnitten: als Kind, mit 21 und mit Anfang 30.
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