Michel Deville


Michel Deville wurde am 13. April 1931 in Boulogne-Billancourt südwestlich von Paris geboren.

Als Gymnasiast drehte er bereits einen ersten Kurzfilm: „Gasconnades“. Während des Soziologie-Studiums in Paris machte Michel Deville bei einer Theatergruppe mit, und von 1951 bis 1957 beschäftigte ihn der Filmregisseur Henri Decoin (1890 – 1969) als Assistenten.

1958 drehte Michel Deville mit dem fünf Jahre älteren Charles Gérard gemeinsam seinen ersten abendfüllenden Spielfilm: „Une balle dans le canon“ / „Eine Kugel im Lauf“. Zwei Jahre später schrieb er mit Nina Companeez (* 1936) das erste Drehbuch: „Ce soir ou jamais“. Für die Regie in seinem Film „Péril en la demeure“ / „Gefahr im Verzug“ bekam er am 22. Februar 1986 einen „César“.

Michel Deville: Filmografie (Auswahl)

  • Une balle dans le canon / Eine Kugel im Lauf (1958)
  • Ce soir ou jamais (1961)
  • Adorable menteuse / Das Spiel der Lüge (1961)
  • A cause, à cause d’une femme / Alles wegen dieser Frauen (1963)
  • L’appartement des filles / Gangster, Gold und flotte Mädchen (1963)
  • Lucky Jo (1964)
  • Il ladro della Gioconda / Der Dieb der Mona Lisa (1966)
  • Martin Soldat / General Fiaskone (1966)
  • Tendres requins / Zärtliche Haie (1967)
  • Benjamin ou Les mémoires d’un puceau / Benjamin. Aus dem Tagebuch einer männlichen Jungfrau (1968)
  • L’ours et la poupée / Der Bär und die Puppe (1969)
  • Raphaël ou le débauché / Raphael, der Wüstling (1971)
  • La femme en bleu / Die unbekannte Schöne (1972)
  • Le mouton enragé / Das wilde Schaf (1974)
  • L’apprenti salaud / Auch Betrügen will gelernt sein (1977)
  • Le dossier 51 / Ohne Datenschutz (1978)
  • Le voyage en douce / Reise in die Zärtlichkeit (1980)
  • Eaux profondes / Stille Wasser (1981)
  • La petite bande / Die kleine Bande (1983)
  • Péril en la demeure / Gefahr im Verzug (1985)
  • Le paltoquet / Der Tölpel (1986)
  • La lectrice / Die Vorleserin (1988)
  • Nuit d’été en ville / Eine Sommernacht in der Stadt (1990)
  • Toutes peines confondues / Sweetheart (1992)
  • Aux petits bonheurs / Die kleinen Freuden des Lebens (1994)
  • La divine poursuite / Die Jagd nach dem tanzenden Gott (1997)
  • La maladie de Sachs / Tagebuch eines Landarztes (1999)
  • Un monde presque paisible (2002)
  • Un Fil à la Patte (2005)

© Dieter Wunderlich 2014 / 2015

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Max Frisch konterkariert in diesem nur scheinbar sachlich geschriebenen "Bericht" Techniker, die nicht an den Zufall glauben und überzeugt sind, dass es für alles eine Ursache gibt. An diesem Beispiel zeigt er, dass dieses Denken nicht nur falsch ist, sondern auch verantwortungslos sein kann.
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