Die Zweite Heimat. Chronik einer Jugend

Die Zweite Heimat. Chronik einer Jugend

Die Zweite Heimat. Chronik einer Jugend

Originaltitel: Die Zweite Heimat. Chronik einer Jugend - Regie: Edgar Reitz - Buch: Edgar Reitz - Kamera: Angabe folgt - Schnitt: Susanne Hartmann - Musik: Nicos Mamangakis - Darsteller: Henry Arnold, Salome Kammer, Daniel Smith, Franziska Traub, Edith Behleit, Martin Maria Blau, Noemi Steuer, Armin Fuchs, Veronica Ferres, Hannelore Hoger, Irene Kugler, Hanna Köhler, Reinhold Lampe, Lena Lessing, Gisela Müller, Frank Röth, Michael Schönborn, Anke Sevenich, Michael Seyfried, Michael Stephan, Kurt Weinzierl, Peter Weiss, Eva Maria Bayerwaltes, Eva Maria Schneider, Anna Thalbach, Susanne Lothar, Manfred Andrae, Alexander May, Carolin Fink u.a. - 1992; 25½ Stunden

Inhaltsangabe

Nach dem glänzend absolvierten Abitur verlässt Hermann Simon 1960 seine Heimat im Hunsrück und fährt nach München, um sich am Konservatorium zum Komponisten ausbilden zu lassen. Dort gewinnt er eine Reihe von Freunden. Vergeblich bemüht er sich um die Kommilitonin Clarissa Lichtblau, und schließlich heiratet er "Schnüsschen", das Mädchen aus Schabbach, von dem er das Küssen gelernt hat.
Weiterlesen

Kritik

In der Trilogie "Heimat" hat Edgar Reitz die zeitgeschichtlichen, politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland von 1919 bis 2000 auf eine Familiengeschichte heruntergebrochen und sie dadurch nachvollziehbar gemacht.
Weiterlesen

Edgar Reitz: Heimat

Die Zeit der ersten Lieder (1960)

120 Minuten

Nach dem glänzend absolvierten Abitur bricht Hermann Simon (Henry Arnold) nach München auf, um sich am Konservatorium zum Komponisten ausbilden zu lassen. Nachdem Hermann die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule abgelegt hat, beginnt er bei Nikos Mamangakis zu studieren.

In der Straßenbahn trifft er seinen früheren Schulfreund Clemens (Michael Stephan) wieder, der als Schlagzeuger in Münchner Jazzkneipen auftritt und ihm beim „Kohlenjosef“ (Fred Stillkrauth) ein Zimmer verschafft. Bei verschiedenen Gelegenheiten schließt Hermann in München eine Reihe von Bekanntschaften, beispielsweise mit dem außergewöhnlich sprach- und musikbegabten Chilenen Juan Subercasseaux (Daniel Smith) und die Jungfilmer Stefan Aufhauser (Frank Röth), Reinhard Doerr (László I. Kish) und Rob Stuermer (Peter Weiss).


Zwei fremde Augen (1960 – 1961)

115 Minuten

Hermann fühlt sich einsam und wird von Selbstzweifeln gequält. Sein Studium verdient er mit Gelegenheitsjobs. Als Hermann mit der Sekretärin Renate Leineweber (Franziska Traub), die ihn gleich nach seiner Ankunft in München vorübergehend bei sich aufgenommen hatte, Juan, dessen Freundin Clarissa Himmelblau sowie anderen Studenten und Studentinnen in einer Schwabinger Kneipe sitzt, werden sie von der Verlagserbin Elisabeth Cerphal (Hannelore Hoger) eingeladen, mit ihr im „Fuchsbau“ weiterzufeiern. Hermann hat schon längere Zeit ein Auge auf die Musikstudentin Clarissa geworfen, aber es gelingt ihm auch in dieser Nacht nicht, an sie heranzukommen. Stattdessen lässt er sich von Renate mit ins Bett nehmen.

Erst im Winter 1961/62 findet Hermann eine Gelegenheit, Clarissa in einem Treppenhaus zu küssen – wird aber durch einen Hausbewohner dabei gestört.


Eifersucht und Stolz (1961)

115 Minuten

In Elisabeth Cerphals „Fuchsbau“ gehen junge Künstler aus Schwabing ein und aus. Nach der Premiere eines Films über die Ruinen der Residenz und des Nationaltheaters wird im „Fuchsbau“ gefeiert. Frau Cerphals Nichte Evelyne (Gisela Müller), die auch daran teilnimmt, verliebt sich in den Medizinstudenten Ansgar Herzsprung (Michael Seyfried) – und macht damit Olga Mueller (Lena Lessing) wütend. Clarissa wird eifersüchtig auf Hermann, als sie ihn mit Helga im Dunkeln ertappt. Nach dem Sommerfest gestehen Hermann und Clarissa sich schriftlich ihre Liebe, aber keiner der beiden Briefe erreicht den Empfänger, und ein zufälliges Treffen endet mit weiteren Missverständnissen.


Ansgars Tod (1961 – 1962)

100 Minuten

Clarissa, die von Dr. K. (Reinhold Lampe) ein wertvolles Cello geschenkt bekam, übt auf dem Instrument, bis sie die Schmerzen im Arm nicht mehr aushält. Mit einem von Hermann komponierten Musikstück gewinnt sie bei einem Wettbewerb den ersten Preis und wird daraufhin zu einem Gastspiel nach Neuburg eingeladen. Hermann, der nur durch Zufall aus der Zeitung davon erfährt, besinnt sich frustriert auf seine eigene Karriere.

Seit Ansgar sich mit Evelyn eingelassen hat, verfolgt Olga ihn mit ihrer Eifersucht. Er bricht sein Studium ab, schlägt sich als Straßenbahnschaffner durch und nimmt wie Olga Drogen. Im Fasching sind Ansgar und Evelyn zu einem Kostümball im „Fuchsbau“ eingeladen. Vorher muss er noch eine Tour als Schaffner machen. Als er auf die anfahrende Straßenbahn aufspringt, rutscht er aus, wird mitgeschleift und kommt ums Leben. Evelyn, die es mit ansehen musste, platzt mit der Todesnachricht in die Faschingsgesellschaft.


Das Spiel mit der Freiheit (1962)

120 Minuten

Im Juni 1962 gerät Hermann zufällig in die Schwabinger Krawalle. Als er sich darüber beschweren will, dass Polizisten ihn verprügelten und seine Gitarre zertrümmerten, wird er als Rädelsführer verdächtigt und entgeht gerade noch seiner Verhaftung. Daraufhin nimmt er die Einladung der reichen Familie an, deren unbegabten Sohn er als Musiklehrer unterrichtet und begleitet sie in die Ferien nach Sylt.

Während der Reise schaut er bei Ansgars früherer Freundin vorbei, der Lyrikerin Helga Aufschrey (Noemi Steuer), die gerade ihre Eltern in der Nähe von Dülmen besucht. Helga freut sich über seinen Besuch und feiert ihn mit ihm und ihren Freundinnen Dorli (Veronica Ferres) und Marianne (Irene Kugler). Am nächsten Tag wird sie zweiundzwanzig. Auf der Geburtstagsparty berühren Hermann, Dorle und Marianne sich unter dem Tisch mit ihren Füßen. Dann schließt Helga sich mit Hermann in ihrem Zimmer ein, aber der hat sich bereits mit Marianne verabredet und geht noch in der Nacht zu ihr. Helga fühlt sich dadurch schwer verletzt, und Hermann zieht es vor, weiter nach Sylt zu reisen.


Kennedys Kinder (1963)

110 Minuten

Am 23. November 1963, einem Regentag, als Hermann im „Fuchsbau“ ein neues Konzert der Gruppe „Spuren“ vorbereitet, kracht ein gefällter Baum durchs Fenster auf die zum Trocknen ausgebreiteten Plakate.

Clarissa kommt vorbei und fragt Hermann, ob er ihr 800 Mark leihen könne, aber so viel Geld besitzt er nicht. Also wendet sie sich mit der gleichen Bitte an die Komponisten Volker Schimmelpfennig (Armin Fuchs) und Jean-Marie Weber (Martin Maria Blau). Weil einer von ihnen sie geschwängert hat, benötigt sie das Geld für eine Abtreibung. Sie bekommt es von Jean-Marie.

Der mittellose Philosophiestudent Alex (Michael Schönborn) erhält von den Jungfilmern Stefan Aufhauser (Frank Röth), Reinhard Doerr (László I. Kish) und Rob Stuermer (Peter Weiss) eine Statistenrolle. Aber die drei Filmemacher zerstreiten sich, und Alex zieht weiter – bis er in einer Telefonzelle 190 Mark findet und eine Gaststätte aufsucht, wo er Stefan wiedertrifft. Als Alex und Stefan bei Helga vorbeischauen, hat die Lyrikerin gerade Tabletten geschluckt, und sie kommen gerade noch rechtzeitig, um ihr das Leben zu retten.

Hermann trifft am Bahnhof zufällig Waldtraud „Schnüsschen“ (Anke Sevenich), die ihm vor sieben oder acht Jahren in Schabbach gezeigt hatte, was man beim Küssen mit der Zunge machen kann und inzwischen Reiseleiterin geworden ist.

Schockiert hören sie die Nachricht, dass US-Präsident John F. Kennedy in Dallas, Texas, von einem Attentäter erschossen wurde.


Weihnachtswölfe (1963)

110 Minuten

Schnüsschen hilft Hermann bei den Vorbereitungen des Konzerts der Gruppe „Spuren“, das Evelyn dem Andenken Ansgars widmet. Nach dem großen Erfolg bleibt Hermann mit Schnüsschen allein zurück – und macht ihr einen Heiratsantrag.

Stefan verbringt Weihnachten mit Helga auf einer Berghütte in der Schweiz, aber die beiden geraten wütend aneinander. Juan und Renate streiten sich ebenfalls.

Clarissa hat sich bei der Abtreibung in Rosenheim eine lebensgefährliche Sepsis zugezogen, wird von Volker und ihrer Zimmerwirtin gerade noch rechtzeitig entdeckt und ins Krankenhaus gebracht. Am Heiligen Abend wird sie mit dem Glück der jungen Mutter im Nachbarbett konfrontiert. Das hält sie nicht aus, will davonlaufen, trifft jedoch im Korridor auf ihre Mutter (Edith Behleit), die sie gerade besuchen kommt und kehrt mit ihr ins Krankenzimmer zurück. Dort muss Clarissa sich von ihrer Mutter vorhalten lassen, dass sie mit der Abtreibung ein Verbrechen begangen habe.

Als Clarissa dann endgültig aus dem Krankenhaus entwichen ist, sucht sie zunächst bei Jean-Marie, dann bei Hermann im vereinsamten „Fuchsbau“ Zuflucht. Im warmen Bett aneinander gekuschelt, reden sie über Hermanns geplante Hochzeit.


Die Hochzeit (1964)

120 Minuten

Nachdem Schnüsschen von einem Neujahrsbesuch in Schabbach zurückgekehrt ist, suchen Hermann und sie in München nach einer Wohnung und lassen sich von den auf ihren Ruf bedachten Vermietern die Zusage abnehmen, bald zu heiraten.

Die Hochzeitsfeier findet im „Fuchsbau“ statt. Alle Freunde nehmen daran teil. Aus dem Hunsrück sind Tante Pauline (Eva Maria Bayerwaltes) und Marie-Goot (Eva Maria Schneider) angereist. Die ausgelassene Stimmung kippt bald um: Helga treibt es mit einem der Gäste im Keller, ohne sich um Stefan zu kümmern. Rob vermag Olga nicht davon abzuhalten, Drogen zu nehmen. Juan wird gerade noch daran gehindert, sich mit einem Gewehr zu erschießen. Nachdem das Brautpaar die Feier vorzeitig verlassen und sich in die noch leere Wohnung zurückgezogen hat, wirft Elisabeth Cerphal die Gesellschaft mit Ausnahme Juans aus dem „Fuchsbau“.


Die ewige Tochter (1965)

120 Minuten

Schnüsschen wird von einer Tochter entbunden, die den Namen Lulu erhält.

Als Clarissa von einer Amerika-Tournee nach München zurückkommt, stellt sie fest, dass ihr Cello beim Transport beschädigt wurde. Eigentlich will sie ihre Karriere als Cellistin gar nicht fortsetzen, aber dann tritt sie zusammen mit Volker Schimmelpfennig auf, der inzwischen als Konzertpianist gefeiert wird, und die beiden werden ein Paar.

Elisabeth Cerphals Vater liegt im Sterben. Von einem Besuch im Altersheim bringt sie die Schlüssel zum Cerphal-Verlag mit, den Cerphal zwar längst verkauft hat, wo jedoch nach wie vor ein Büro für ihn bereitsteht. Mitten in der Nacht will Elisabeth Cerphal in dieses Büro – und löst im Verlagsgebäude Alarm aus. Erst bei der Polizei stellt sich heraus, wer sie ist. Aus den Unterlagen ihres Vaters geht hervor, dass der „Fuchsbau“ eigentlich dem Juden Goldbaum gehört, der in den Dreißigerjahren emigrierte und das Gebäude bis zur erwarteten Rückkehr seinem Geschäftspartner Cerphal überließ.

Unvermittelt wird der „Fuchsbau“ von Studenten besetzt, die dort Pläne gegen die Notstands-Gesetzgebung schmieden. Sie ziehen schließlich wieder ab, und Elisabeth Cerphal verkauft nach dem Tod ihres Vaters das Haus, das abgerissen wird, um Platz für einen pyramidenförmigen Bau mit Eigentumswohnungen zu schaffen.


Das Ende der Zukunft (1966)

130 Minuten

Bestürzt blickt Reinhard Doerr, der gerade einen Dokumentarfilm in Mexiko gedreht hat, in die Baugrube an der Stelle, wo einmal der „Fuchsbau“ stand. Beim Schneiden des aus Mexiko mitgebrachten Filmmaterials wird Reinhard von Lolita Trixi (Anna Thalbach) bestürmt, einer Schwester der Cutterin, die einmal in einem Film mitspielen möchte. Um von Elisabeth Cerphals Nichte Esther (Susanne Lothar) Geld für ein Filmprojekt zu bekommen, reist er nach Venedig.

Esther findet heraus, dass sie mütterlicherseits aus der Familie Goldbaum stammt und ihr Vater ein ehemaliger Nationalsozialist namens Gerold Gattinger (Manfred Andrae) ist. Elisabeth Cerphal schaut bei ihrer Nichte in Venedig vorbei. Das Geld, das sie für den „Fuchsbau“ bekam und das eigentlich Esther Goldbaum gehörte, hat sie bei einer von Gerold Gattinger empfohlenen Spekulation verloren.

Nach seiner Rückkehr aus Venedig trifft Reinhard sich mit seinen Freunden am Ammersee, rudert auf den See hinaus und bleibt verschwunden.


Zeit des Schweigens (1967 – 1968)

120 Minuten

Clarissa hat inzwischen ein Kind bekommen und ihre Karriere als Cellistin endgültig aufgegeben.

Hermann wird dagegen für eine Komposition bei den Filmfestspielen in Cannes mit einem Preis ausgezeichnet, und der Filmproduzent Konsul Handschuh (Alexander May) richtet ihm ein Musikstudio ein. Mit Rob zusammen arbeitet Hermann an einem experimentellen Filmprojekt mit dem Titel „Varia-Vision“. Nach der missglückten Pressevorführung wird Rob durch einen grellen Lichtblitz geblendet und verliert vorübergehend sein Sehvermögen.


Die Zeit der vielen Worte (1968 – 1969)

120 Minuten

Schnüsschen studiert inzwischen Soziologie, liest Marx und Mao, Adorno und Marcuse, engagiert sich in der Drogenberatung und nimmt Hippies und Rocker auf. Ihren Mann sieht sie nur noch selten.

Stefan bereitet in einer Villa in Berlin-Dahlem einen Film über „Die deutsche Angst“ vor, in dem Olga die Hauptrolle spielen soll, aber die Beteiligten unterziehen sich erst einmal tage- und nächtelang gruppendynamischen Prozessen, bis alles in einem großen Zerwürfnis endet.

Hermann besucht während eines längeren Aufenthalts in Berlin Helgas Freundin Kathrin Schoeps (Carolin Fink), die in einer Kommune wohnt und verbringt die Nacht mit ihr auf dem Matratzenlager neben den anderen, mit Drogen zugedröhnten Kommunarden. Am anderen Morgen kehrt er nach München zurück.


Kunst oder Leben (1970)

135 Minuten

Konsul Handschuh besucht mit Hermann und anderen Mitarbeitern das Oktoberfest in München. Weil Handschuh und seine Frau keine Kinder bekommen können, möchte der Filmproduzent seinen Protegé Hermann adoptieren und als Alleinerben des Unternehmens einsetzen. Hermann bittet sich Bedenkzeit aus und weiß nicht, wie er sich entscheiden soll.

In dieser Situation sucht er nach Clarissa, die mit einem neuen Frauenorchester auf Konzertreise ist. Mehrmals verpasst er sie. Während einer Bahnfahrt gerät er in eine Polizeiaktion gegen Terroristen, zu denen inzwischen auch Helga zählt. In Amsterdam findet er schließlich Clarissa und verbringt eine Nacht mit ihr im Hotelzimmer – doch am nächsten Morgen ist sie fort.

Hermann kehrt allein nach Schabbach zurück.

nach oben

Während Edgar Reitz in „Heimat. Eine deutsche Chronik“ die Geschichte der in dem fiktiven Hunsrück-Ort Schabbach beheimateten Familie Simon über dreiundsechzig Jahre hinweg verfolgt (1919 – 1982), konzentriert er sich in den dreizehn Fernsehfilmen der Staffel „Die Zweite Heimat. Chronik einer Jugend“ auf das Jahrzehnt von 1960 bis 1970. Im Mittelpunkt der vorwiegend in München spielenden Episoden steht der aus dem fiktiven Hunsrück-Ort Schabbach stammende Komponist Hermann Simon.

Zwei Millionen Fernsehzuschauer verfolgten im Frühjahr 1993 die Erstausstrahlung der von Januar 1988 bis November 1991 gedrehten Staffel „Die Zweite Heimat“ durch Arte.

Mit der aus insgesamt dreißig Fernsehfilmen bestehenden Trilogie „Heimat. Eine deutsche Chronik“ (1984), „Die Zweite Heimat. Chronik einer Jugend“ (1992) und „Heimat 3. Chronik einer Zeitenwende“ (2004) hat Edgar Reitz (*1932) Fernsehgeschichte geschrieben. Es ist ihm gelungen, die wichtigsten zeitgeschichtlichen, politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland von 1919 bis 2000 am Beispiel einer in dem fiktiven Hunsrück-Ort Schabbach beheimateten Familie zu veranschaulichen, sie auf die Schicksale einzelner Menschen herunterzubrechen und dadurch nachvollziehbar zu machen. Mit seiner realistischen Darstellung, seiner Sorgfalt im Detail und seiner bedächtigen Erzählweise setzte Edgar Reitz mit der „Heimat“-Trilogie auch stilistisch Maßstäbe.

nach oben

Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2004

Edgar Reitz: Heimat. Eine deutsche Chronik
Edgar Reitz: Heimat 3. Chronik einer Zeitenwende

John Cheever - Die Lichter von Bullet Park
In seiner skurrilen, sarkastischen Gesellschaftssatire "Die Lichter von Bullet Park" leuchtet John Cheever hinter die Kulissen einer Vorstadt-Idylle. Dem Roman fehlt es an formaler Gestaltung.

Die Lichter von Bullet Park

John Cheever

Die Lichter von Bullet Park

Meine vor 18 Jahren selbstgestrickte Website wurde im Juli durch einen professionellen Neubau ersetzt. Aber das Informationsangebot bleibt kostenlos und werbefrei.