Robert Walser


Der Schweizer Robert Walser war das siebte von acht Kindern eines erfolglosen Kaufmanns. Nach seiner Banklehre arbeitete er bis zu seinem siebenundzwanzigsten Lebensjahr als Bürogehilfe. Seine Absicht, Schauspieler zu werden, musste er aufgeben. 1905 absolvierte er einen Dienerkurs und diente dann auch einige Zeit auf Schloss Dambrau in Oberschlesien. Von 1906 an lebte der Sonderling mehr schlecht als recht von Honoraren für seine Bücher und die in Zeitschriften veröffentlichten „Prosastückli“. Die letzten siebenundzwanzig Jahre seines Lebens verbrachte er auf eigenen Wunsch in Nervenheilanstalten. Am 25. Dezember 1956 starb er bei einem seiner Spaziergänge.

Die literarische Qualität seiner Romane wurde erst ein, zwei Jahrzehnte nach seinem Tod entdeckt. Anlässlich des 100. Geburtstages von Robert Walser gab der Suhrkamp Verlag 1978 eine Gesamtausgabe seiner Werke heraus.

Literatur über Robert Walser

  • Bernhard Echte (Hg.): Robert Walser. Sein Leben und Werk in Bildern und Texten. Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M 2006
  • Bernhard Echte (Hg.): Robert Walser. Briefe 1897 – 1954. Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M 2006
  • Jürg Amann: Robert Walser. Eine literarische Biographie in Texten und Bildern. Arche-Verlag, Zürich 1995
  • Catherine Sauvat: Vergessene Welten. Biographie zu Robert Walser. Verlag Bruckner & Thünker, Köln / Saignelégier 1993

© Dieter Wunderlich 2006

Robert Walser: Jakob von Gunten. Ein Tagebuch

Martin Suter - Montecristo
In seinem Wirtschaftskrimi "Montecristo" erzählt Martin Suter eine zugespitzte Geschichte zum Thema "Too big to fail". Die Handlung dreht sich um eine groß­angelegte Ver­schwö­rung von Alphatieren aus Politik und Wirtschaft.
Montecristo

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