Giganten

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Giganten - Originaltitel: Giant - Regie: George Stevens - Drehbuch: Fred L. Guiol und Ivan Moffat nach dem Roman "Giganten" von Edna Ferber - Kamera: William C. Mellor - Schnitt: William Hornbeck - Musik: Dimitri Tiomkin - Darsteller: Elizabeth Taylor, Rock Hudson, James Dean, Jane Withers, Chill Wills, Mercedes McCambridge, Carroll Baker, Dennis Hopper, Rod Taylor, Elza Aguirre, Sal Mineo u.a. - 1956; 195 Minuten

Inhaltsangabe

Von einer Reise nach Maryland bringt der Texasrancher Jordan "Bick" Benedict die Farmerstochter Leslie als Ehefrau mit. Die hat es schwer unter den Südstaatlern. Als Bicks ältere Schwester Luz bei einem Reitunfall ums Leben kommt, erbt der Rancharbeiter Jett Rinck ein unbedeutendes, zur Ranch gehörendes Stück Land, auf dem zu seiner eigenen Überraschung Öl gefunden wird ...
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Kritik

Mit "Giganten" inszenierte George Stevens eine grandiose, in Texas spielende und drei Jahrzehnte umfassende Familiensaga.
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Der reiche Texasrancher Jordan „Bick“ Benedict (Rock Hudson) reist nach Maryland, um dort ein edles Pferd zu kaufen. Bei einer Viehauktion begegnet er dort der attraktiven Farmerstochter Leslie Lynnton (Elizabeth Taylor) und verliebt sich auf den ersten Blick in sie. Als seine Ehefrau folgt sie ihm auf seine Rinderranch „Reata“, wo sie jedoch von Bicks unverheirateter älterer Schwester Luz (Mercedes McCambridge) als Rivalin in der Führung des Haushalts angefeindet wird. Nur schwer findet sich Leslie mit der Einstellung der Südstaatler zurecht, beispielsweise mit deren Verachtung für die Hilfsarbeiter.

Luz kommt bei einem Reitunfall auf dem von Bick in Maryland erworbenen Pferd ums Leben. In ihrem Testament vererbt sie dem jungen, verschlossenen, innerlich zerrissenen Cowboy Jett Rinck (James Dean) ein unbedeutendes, zur Ranch gehörendes Stück Land. Obwohl es wertlos zu sein scheint, will es Bick zurückhaben. Aber Jett, der seinen Besitz „Klein-Reata“ nennt, ist so stolz darauf, dass er es selbst zu dem überhöhten Preis, den Bick zu zahlen bereit ist, nicht hergeben will.

Zu seiner eigenen Überraschung stößt Jett im Boden von „Klein-Reata“ auf Öl. Zum Ärger von Bick, der mit Leib und Seele Rancher ist, lässt Jett sich auf das Ölgeschäft ein und bringt es zu unerwartetem Reichtum. Angesichts dieses Erfolgs beginnt auch Bick umzudenken …

Trotz seiner Millionen kann Jett eines nicht bekommen: Leslies Liebe. Am Ende richtet er alles zugrunde, was er in seinem Leben erreicht hat.

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Mit „Giganten“ schuf George Stevens eine grandiose, in Texas spielende und drei Jahrzehnte umfassende Familiensaga. Der Film basiert auf dem Roman „Giganten“ (1952) von Edna Ferber.

Wenige Tage nach dem Abschluss der Dreharbeiten, am 30. September 1955, verunglückte James Dean bei Salinas, Kalifornien, mit seinem Porsche und starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Ein Bild aus „Giganten“, auf dem James Dean ein Gewehr quer zum Rücken hält, wurde zur Ikone.

George Stevens wurde für die Regie mit einem „Oscar“ ausgezeichnet. Nominierungen hatte es auch für die Schauspieler Rock Hudson, James Dean und Mercedes McCambridge sowie in den folgenden Kategorien gegeben: Bester Film, Schnitt (William Hornbeck), Musik (Dimitri Tiomkin), Ausstattung (Boris Leven und Ralph S. Hurst), Kostüme (Moss Marbry und Marjorie Best).

Folgende Songs sind in „Giganten“ zu hören:

  • J. Lance Sinclair: „The Eyes of Texas“
  • Dimitri Tiomkin: „Giant“, „There’s Never Been Anyone Else But You“
  • Consuelo Velázquez: „Besame Mucho“
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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2005

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