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Bennett Miller: Capote mit Philip Seymour Hoffman u. a. |
Bennett Miller: Capote |
Inhaltsangabe und Filmkritik:
Nachdem Truman Capote in der "New York Times" vom 16. November 1959 einen Bericht über die Ermordung der vierköpfigen Farmerfamilie Clutter in Holcomb, Kansas, gelesen hatte und die beiden Mörder am 30. Dezember in Las Vegas verhaftet worden waren, machte er sich von New York aus auf den Weg, um Bewohnern von Holcomb und mit den Tätern Richard ("Dick") Eugene Hickock und Perry Edward Smith im Staatsgefängnis von Lansing zu sprechen. Parallel dazu studierte er Vernehmungsprotokolle und Gerichtsakten. Der "Capote" in Bennett Millers Film ist Philip Seymour Hoffman auf den Leib geschrieben worden, obwohl er ihm gar nicht ähnlich sieht. Er imitiert ihn nicht, er interpretiert ihn – und wenn nichts anderes an diesem Film funktionieren würde, dann wäre dieser Auftritt allein schon faszinierend genug für zwei Stunden: ihm einfach zuschauen, wie er diesen Mann aus kleinen Handbewegungen, Blicken, einer zittrigen Fistelstimme entstehen lässt [...] (Susan Vahabzadeh in "Süddeutsche Zeitung", 1. März 2006) "Capote" ist der Debütfilm des Regisseurs Bennett Miller. Philip Seymour Hoffman wurde für die Rolle in "Capote" mit einem "Oscar" ausgezeichnet.
Weitere Darsteller und ihre Rollen: Chris Cooper (Alvin Dewey), Bruce Greenwood (Jack Dunphy), Bob Balaban (William Shawn), Amy Ryan (Marie Dewey), Mark Pellegrino (Richard Hickock), Allie Mickelson (Laura Kinney), Marshall Bell (Warden Marshall Krutch), Araby Lockhart (Dorothy Sanderson), Robert Huculak (Reporter), R. D. Reid (Roy Church), Rob McLaughlin (Harold Nye), Harry Nelken (Sheriff Walter Sanderson), Kerr Hewitt (Danny Burke), John Maclaren (Richter Roland Tate), Jeremy Dangerfield (Jury Foreman), Jim Shepard (Chaplain), John B. Destry (Pete Holt), C. Ernst Harth (Lowell Lee Andrews), Adam Kimmel (Richard Avedon), Kwesi Ameyaw (Pförtner)
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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2006
Truman Capote (Kurzbiografie) |