Javier Marías


Javier Marías Franco wurde am 20. September 1951 in Madrid als viertes von fünf Kindern des Philosophieprofessors Julián Marías Aguilera und dessen Ehefrau, der Lehrerin Dolores Franco Manera, geboren. Wegen seiner politischen Einstellung erhielt Julián Marías Aguilera unter Franco ein Berufsverbot. Deshalb hielt er sich mit seiner Familie jahrelang in den USA auf, wo er Lehraufträge bekam. 1968 bis 1973 studierte Javier Marías in Madrid Philosophie und Literaturwissenschaften. Danach lebte und arbeitete er zuerst in Barcelona, dann in Oxford, London, Boston und Venedig, bevor er 1987 nach Madrid zurückkehrte.

Javier Marías: Bibliografie (Auswahl)

© Dieter Wunderlich 2006 / 2012

Alexander Pschera - Vergessene Gesten
Die Auswahl der "vergessenen Gesten" wirkt beliebig. Zu manchen der "125 Volten gegen den Zeitgeist" hat Alexander Pschera mehr als eine Seite geschrieben, andere hat er mitl zwei Zeilen kommentiert. "Vergessene Gesten" ist zuallererst ein Aufruf, sich altmodischer zu verhalten. Warum? Weil unser Leben aufgrund des Vergessens von Gesten "einförmiger, monotoner, gegenstandsloser geworden" sei, heißt es im Klappentext. Das Buch ist sehr schön gebunden und mit Illustrationen von Leandra Eibl bebildert.
Vergessene Gesten

 

 

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Mehr als zwei Jahrzehnte lang las ich rund zehn Romane pro Monat und stellte sie dann mit Inhaltsangaben und Kommentaren auf dieser Website vor. Aber seit November 2024 bin ich nicht mehr dazu gekommen, auch nur ein einziges belletristisches Buch zu lesen.