Demoskopie


Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte Elisabeth Noelle (*1916) zuerst in Tübingen, dann ließ sie sich in Allensbach am Bodensee nieder. 1946 heiratete sie den Journalisten und späteren CDU-Bundestagsabgeordneten Erich Peter Neumann (1912 – 1973),

mit dem sie im Jahr darauf nach dem Vorbild des 1934 von George H. Gallup gegründeten »American Institute for Public Opinion«, des ersten Meinungsforschungsinstituts der Welt, das »Institut für Demoskopie Allensbach, Gesellschaft zum Studium der öffentlichen Meinung mbH« ins Leben rief, die erste Einrichtung dieser Art in Europa. Der von Elisabeth Noelle-Neumann bevorzugte Begriff »Demoskopie« (griechisch: démos = Volk, skopeín = ausspähen) wurde 1946 von dem amerikanischen Soziologen Stuart C. Dodd aufgegriffen. Dabei geht es darum, die Meinung der Bevölkerung zu politischen, wirtschaftlichen, sozialen, ethischen und anderen Themen zu erforschen und zukünftiges Verhalten – beispielsweise beim Einkaufen (Marktforschung) oder Wählen (»Sonntagsfrage«) – zu prognostizieren.

[mehr dazu]

© Dieter Wunderlich 2007

Elisabeth Noelle-Neumann (Kurzbiografie)

Wilhelm Genazino - Ein Regenschirm für diesen Tag
Wilhelm Genazino erzählt die Geschichte in der Ich-Form als flow of consciousness. Die Stimmung ist zugleich komisch und melancholisch, die Sprache ein feines Parlando, und die Komposition wirkt leicht und unverkrampft.
Ein Regenschirm für diesen Tag

 

 

 

Deutscher Buchpreis 2018
(Vorstellung des Romans der Preisträgerin und zehn weiterer Bücher der Finalisten)


Literaturagenturen