Alejandro Amenábar


Alejandro Fernando Amenábar Cantos wurde am 31. März 1972 in Santiago de Chile geboren. Seine Mutter Josefina Cantos war Spanierin. Sein chilenischer Vater Hugo Ricardo Amenábar arbeitete als Techniker bei General Electric. Bei Alejandro handelte es sich um das zweite Kind des Ehepaars. Ricardo war gut zwei Jahre älter als sein Bruder Alejandro.

Im August 1973, wenige Wochen vor dem Militärputsch von Augusto Pinochet, zog die Familie nach Madrid.

Dort studierte Alejandro Amenábar nach dem Abschluss der Schulausbildung zunächst Informationswissenschaften, brach aber nach einigen Semestern ab und begann Filme zu drehen, Drehbücher zu schreiben und Musik zu komponieren. 1991 bis 1994 entstanden drei Kurzfilme („La Cabeza“, „Himenóptero“, „Luna“). Sein erster abendfüllender Kinofilm – „Tesis“ – wurde 1997 mit acht „Goyas“ ausgezeichnet, u. a. für das Drehbuch und die Regie von Alejandro Amenábar. „Das Meer in mir“ gewann 2005 einen „Oscar“ in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“.

2004 outete sich Alejandro Amenábar als schwul.

Alejandro Amenábar: Filmografie (Auswahl)

© Dieter Wunderlich 2014 / 2015

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Patricia Highsmith konfrontiert zwei grundverschiedene Figuren miteinander und untersucht die Frage, wie ein rechtschaffener Mensch zum Mörder werden kann. In "Zwei Fremde im Zug" geht es um Kunst, Homosexualität, Alkoholismus, Psychologie und Schuld.
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