Angelika Klüssendorf - Das Mädchen
Obwohl es in dem Adoleszenzroman "Das Mädchen" kaum Lichtblicke gibt, wirkt die Lektüre nicht deprimierend, weil sich letztlich auch eine Selbstbefreiungs-Geschichte andeutet. Angelika Klüssendorf schreibt lakonisch-sachlich, ohne Gefühlsaufwallungen oder gar Larmoyanz, im Präsens und linear-chronologisch. Die Namenlosigkeit der Protagonistin sorgt ebenso für Distanz wie die dritte Person Singular, die allerdings die Innenperspektive nicht ganz ausschließt.
Das Mädchen

 

 

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Mehr als zwei Jahrzehnte lang las ich rund zehn Romane pro Monat und stellte sie dann mit Inhaltsangaben und Kommentaren auf dieser Website vor. Aber seit November 2024 bin ich nicht mehr dazu gekommen, auch nur ein einziges Buch zu lesen.