Ute Büchter-Römer : Fanny Mendelssohn-Hensel

Fanny Mendelssohn-Hensel

Ute Büchter-Römer

Fanny Mendelssohn-Hensel

Fanny Mendelssohn-Hensel Rowohlt Monographie, Reinbek 2001
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Hinsichtlich ihres musikalischen Talents und Könnens stand Fanny (1805 - 1847) ihrem berühmten Bruder Felix Mendelssohn Bartholdy nicht nach, aber sie fügte sich den Erwartungen ihrer Eltern und Geschwister, die überzeugt waren, dass für eine Frau die Musik allenfalls "Zierde" und niemals Profession sein konnte.
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Kritik

Ute Büchter-Römer schildert Fanny Mendelssohn-Hensels Lebensweg und die enge Beziehung zu ihrem Bruder Felix Mendelssohn-Bartholdy auf sachliche, pointierte und sehr gut lesbare Weise.
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Hinsichtlich ihres musikalischen Talents und Könnens stand Fanny (1805 – 1847) ihrem berühmten Bruder Felix Mendelssohn-Bartholdy nicht nach, aber sie fügte sich den Erwartungen ihrer Eltern und Geschwister, die überzeugt waren, dass für eine Frau die Musik allenfalls „Zierde“ und niemals Profession sein konnte. Obwohl ihr Ehemann, der Kunstmaler Wilhelm Hensel, Verständnis für sie zeigte, überließ er ihr den Haushalt und die Erziehung des Sohnes — wie es der damals üblichen Rollenverteilung entsprach. Trotzdem komponierte Fanny Mendelssohn-Hensel dreihundert Lieder, außerdem Kantaten, Quartette, Klavierwerke und eine Ouvertüre. 1831 übernahm sie die Ausrichtung der von ihrem Vater eingeführten Sonntagskonzerte in ihrem Elternhaus, die einen Mittelpunkt des Musiklebens in Berlin bildeten. In diesem Rahmen trat sie hin und wieder auch als Pianistin, Dirigentin und mit eigenen Kompositionen auf.

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Ute Büchter-Römer schildert den Lebensweg von Fanny Mendelssohn-Hensel und die enge Beziehung zu ihrem Bruder Felix Mendelssohn-Bartholdy auf sachliche, pointierte und sehr gut lesbare Weise. Im letzten Viertel des Buches beschäftigt sich die habilitierte Musikerin mit Fanny Mendelssohn-Hensels viel zu wenig bekannten Kompositionen.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2003

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