Träum weiter, Julia!

Träum weiter, Julia!

Träum weiter, Julia!

Originaltitel: Träum weiter, Julia! – Regie: Klaus Lemke - Drehbuch: Klaus Lemke - Kamera: Henna Peschel - Schnitt: Rainer Schmidt - Musik: Dominik Ghanbar - Darsteller: Timo Jacobs, Julia Spitzner, Nina Schwabe, Meike Thomsen, Scorpion Appel, Hellmut Kettner, Adrian Dittus u.a. - 2005; 85 Minuten

Inhaltsangabe

Timo ist jeden Tag mit einer anderen Frau zusammen. Eine von ihnen, Julia, träumt jedoch davon, ihn allein für sich zu haben, lässt sich ein verwegenes Brautkleid schneidern und erfindet einen Bräutigam, um Timo eifersüchtig zu machen ...
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Kritik

"Träum weiter, Julia!" ist eine von Klaus Lemke mit leichter Hand inszenierte Sommerkomödie.
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Hamburg im Sommer 2004. Beinahe jeden Tag gelingt es Timo (Timo Jacobs), eine Frau zu überreden, mit ihm an den Strand zu gehen und in einem Gebüsch Liebe mit ihm zu machen. Eine von ihnen – sie heißt Julia (Julia Spitzner) – träumt jedoch davon, Timo allein für sich zu haben. Um ihn eifersüchtig zu machen, lässt sie sich von Nina (Nina Schwabe) ein verwegenes weißes Brautkleid schneidern und erfindet einen Bräutigam. Timo bleibt jedoch wie er ist. Außerdem verliebt sich auch noch Nina in Timo. Um seine Promiskuität zu zügeln, stellen Julia und Nina ihn in einer Art Schaufenster aus und bieten seine Dienste anderen Frauen gegen Bezahlung an.

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„Träum weiter, Julia!“ ist eine von Klaus Lemke mit leichter Hand inszenierte Sommerkomödie.

Klaus Lemke (*1940) lebte nach dem Abitur von Gelegenheitsarbeiten. Sein Studium der Kunstgeschichte und der Philosophie brach er nach sechs Semestern ab. 1963/64 assistierte er Theaterregisseuren, dann schrieb er für eine Filmzeitschrift, und 1965 drehte er erste Kurzfilme. Sein erster abendfüllender Spielfilm trug den Titel „48 Stunden bis Acapulco“ (1967). Klaus Lemke entdeckte den Schauspieler Wolfgang Fierek und so unterschiedliche Darstellerinnen wie Cleo Kretschmer (eigentlich: Ingeborg Maria Kretschmer), Iris Berben und Dolly Dollar. In München galt er einige Zeit als „König von Schwabing“.

Von anderen Filmregisseuren unterscheidet Klaus Lemke sich durch seinen bewussten Verzicht auf Perfektion und seine eher beiläufige, ungekünstelte Art der Inszenierung. Mit voller Absicht drehte Klaus Lemke unintellektuelle Liebeskomödien wie zum Beispiel „Träum weiter, Julia!“. Grundsätzlich arbeitet er mit Laiendarstellern, die er großenteils ohne ausgearbeitetes Drehbuch improvisieren lässt und deren ungeschliffene Alltagssprache er nicht zu korrigieren versucht. „Ich interessiere mich nicht für Schauspieler“, sagt Klaus Lemke in einem Interview. „Ich brauche richtige Menschen. Menschen mit Geschichten […] Dieses Film- und Schauspielergetue ist peinlich prätentiös.“ (Süddeutsche Zeitung, 28. Mai 2005)

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2005

Klaus Lemke (Biografie / Filmografie)

Klaus Lemke: 48 Stunden bis Acapulco
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Klaus Lemke: Finale
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