Green Card

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Originaltitel: Green Card - Regie: Peter Weir - Drehbuch: Peter Weir - Kamera: Geoffrey Simpson - Schnitt: William Anderson - Musik: Hans Zimmer - Darsteller: Gérard Depardieu, Andie MacDowell, Bebe Neuwirth, Gregg Edelman, Robert Prosky, Lois Smith u.a. - 1990; 105 Minuten

Inhaltsangabe

Wenn der französische Komponist George Fauré weiterhin in den USA arbeiten möchte, muss er eine US-Staatsbürgerin heiraten. Da trifft es sich gut, dass die Amerikanerin Bronté Parrish eine Traumwohnung in New York entdeckt hat, die man einer ledigen Frau allerdings kaum vermieten würde ...
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Kritik

Thema des heiteren Großstadtmärchens "Green Card. Scheinehe mit Hindernissen" ist der Gegensatz zwischen dem Leben und der Bürokratie.
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Inhalt:

Wenn der französische Komponist George Fauré (Gérard Depardieu) weiterhin in den USA arbeiten möchte, muss er eine US-Staatsbürgerin heiraten. Da trifft es sich gut, dass die Amerikanerin Bronté Parrish (Andie MacDowell) eine Traumwohnung in New York entdeckt hat, die man einer ledigen Frau allerdings kaum vermieten würde.

Die beiden heiraten zum Schein und verabschieden sich nach der kurzen Zeremonie, auf immer wie sie glauben.

Doch wenig später stehen Beamte der Einwanderungsbehörde vor Brontés Wohnungstüre, um ihre Eheschließung mit einem Franzosen zu überprüfen. Bronté gelingt es, George zu finden, und sie bereiten sich gemeinsam auf die erwarteten Fragen der Einwanderungsbehörde vor. Das erzwungene Zusammenleben ist eine Qual, denn George benimmt sich hemdärmelig, während Bronté großen Wert auf gute Manieren legt; er raucht Gitanes, sie ist Nichtraucherin; er trinkt Rotwein, sie Früchtetees; er isst halbrohe Steaks, sie ist Vegetarierin. Trotzdem entwickelt sich allmählich eine echte Romanze zwischen ihnen.

Ein böses Erwachen gibt es, als die Einwanderungsbehörde feststellt, dass die Ehe nur zum Schein geschlossen wurde. George muss das Land verlassen. Beim Abschied sagt er zu Bronté: „Ich werde dir jeden Tag schreiben und nicht aufhören, bis du mir nachkommst.“

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Thema dieses heiteren Großstadtmärchens ist der Gegensatz zwischen dem Leben und der Bürokratie. Gérard Depardieu erweist sich in „Green Card. Scheinehe mit Hindernissen“ wieder einmal als hervorragender Schauspieler. Dass Peter Weir die Schwierigkeiten seines Hauptdarstellers mit der amerikanischen Aussprache bewusst einsetzt, um die Glaubwürdigkeit seiner Figur zu erhöhen, geht leider in der deutschen Synchronfassung verloren.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

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