Der Club der toten Dichter

Der Club der toten Dichter

Der Club der toten Dichter

Der Club der toten Dichter - Originaltitel: Dead Poets Society - Regie: Peter Weir - Drehbuch: Tom Schulman - Kamera: John Seale - Schnitt: William Anderson - Musik: Maurice Jarré - Darsteller: Robin Williams, Robert Sean Leonard, Ethan Hawke, Josh Charles, Gale Hansen, Dylan Kussman, Norman Lloyd, Alexandra Powers, Leon Pownall, Kurtwood Smith, Colin Irving, Allelon Ruggiero, James Waterston, Norman Lloyd, Carla Belver u.a. - 1989; 120 Minuten

Inhaltsangabe

In einem elitären Internat vermitteln verknöcherte Lehrkräfte den Schülern, was diese für ihre spätere Karriere als angepasste Mitglieder des traditionsbewussten Großbürgertums benötigen. Da wirkt der neue Englischlehrer John Keating, der 1959 seinen Dienst antritt, wie ein Schock ...
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Kritik

"Der Club der toten Dichter" ist ein eindrucksvolles Plädoyer für die Freiheit des Denkens, für Kreativität und Eigenständigkeit. Zugleich ist "Der Club der toten Dichter" eine feinfühlige Darstellung des Selbstfindungsprozesses von Heranwachsenden.
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In dem elitären Internat Welton Academy vermitteln verknöcherte Lehrkräfte den Schülern, was diese für ihre spätere Karriere als angepasste Mitglieder des traditionsbewussten Großbürgertums benötigen. „Tradition, Ehre, Disziplin, Vortrefflichkeit“, lautet das Motto. Da wirkt der neue Englischlehrer John Keating (Robin Williams), der 1959 seinen Dienst antritt, wie ein Schock, denn er fordert seine Schüler mit unkonventionellen Lehrmethoden wie ein Schock, denn er fordert seine Schüler mit unkonventionellen Lehrmethoden zu selbstständigem Denken heraus und vermittelt ihnen den Wert der geistigen Freiheit.

Keating ermutigt auch den Schüler Neil Perry (Robert Sean Leonard), der vom Theater begeistert ist und Schauspieler werden möchte. Aber damit ist Neils Vater (Kurtwood Smith) nicht einverstanden, der sich seine eigene Karriere hart erarbeitet hat und von seinem Sohn das Gleiche erwartet. Er glaubt seinen Sohn durch heftigen Druck von dem falschen Weg abhalten zu müssen. An dem Konflikt zerbricht Neil. Er nimmt sich das Leben.

Dafür wird John Keating verantwortlich gemacht. Er muss die Schule verlassen. Zu seinem Abschied demonstrieren die Schüler ihre eigene Meinung, indem sie auf die Tische im Klassenzimmer steigen und ihm stehend applaudieren.

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Mit „Der Club der toten Dichter“ plädoyiert Peter Weir eindrucksvoll für die Freiheit des Denkens, für Kreativität und Eigenständigkeit – ohne die Risiken der Nonkonformität zu verschweigen. Zugleich ist „Der Club der toten Dichter“ eine feinfühlige Darstellung des Selbstfindungsprozesses von Heranwachsenden.

Robin Williams wurde zu Recht für einen „Oscar“ nominiert.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

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