Kir Royal

Kir Royal

Kir Royal

Originaltitel: Kir Royal - Regie: Helmut Dietl - Drehbuch: Helmut Dietl und Patrick Süskind - Kamera: Ingo Hamer und Petrus Schloemp - Musik: Konstantin Wecker - Darsteller - Sechsteilige TV-Serie des Bayerischen Rundfunks, je 60 Minuten, Erstausstrahlung: September / Oktober 1986

Inhaltsangabe

Baby Schimmerlos, Klatschreporter der "Münchner Allgemeinen Tageszeitung" ("MATZ"), stammt aus kleinen Verhältnissen, und obwohl es ihm ständig an Geld fehlt, lebt er auf großem Fuß. Inmitten der Münchner Schicki-Micki-Gesellschaft, die sich um ihn drängt, weil alle darum wetteifern, in seiner täglichen Kolumne aufzutauchen, bleibt er im Grunde doch recht einsam.

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Kritik

In einer gelungenen Mischung aus Volksstück und Gesellschaftssatire wird die Münchner Schickeria maliziös aufs Korn genommen. Fetziger Klamauk, treffsichere Dialoge, Münchner Lokalkolorit, gekonnte Kameraführung und hervorragende Schauspieler sorgen in "Kir Royal" für gute Unterhaltung.
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Baby Schimmerlos (Franz-Xaver Kroetz), Klatschreporter der „Münchner Allgemeinen Tageszeitung“ („MATZ“), stammt aus kleinen Verhältnissen, und obwohl es ihm ständig an Geld fehlt, lebt er auf großem Fuß. Inmitten der Münchner Schicki-Micki-Gesellschaft, die sich um ihn drängt, weil alle darum wetteifern, in seiner täglichen Kolumne aufzutauchen, bleibt er im Grunde doch recht einsam. Mit der Österreicherin Mona (Senta Berger) hat er zwar eine feste Freundin, aber sie lehnt sich zunehmend dagegen auf, von ihm als Dekoration missbraucht zu werden. Auch seinem Kollegen und Freund, dem Pressefotograf Herbie Fried (Dieter Hildebrandt), missfällt das Verhalten des Egomanen gegenüber Mona. Babys Schreibkraft Edda Pfaff (Billie Zöckler), die hoffnungslos in ihren Chef verliebt ist, bemüht sich vergeblich, ein wenig Ordnung in das tägliche Bürochaos zu bringen. Die Verlegerin Friederike von Unruh (Ruth-Maria Kubitschek), die selbst zur Upper Class gehört, mag wegen der Auflage nicht auf ihren Klatschreporter verzichten, aber sie hätte eigentlich lieber niveauvollere Beiträge in ihrer Zeitung.


  1. Kir Royal: Wer reinkommt, ist drin
  2. Kir Royal: Muttertag
  3. Kir Royal: Das Volk sieht nichts
  4. Kir Royal: Adieu Claire
  5. Kir Royal: Königliche Hoheit
  6. Kir Royal: Karriere

Kritik


Kir Royal: Wer reinkommt, ist drin

Erstausstrahlung: 22. September 1986

Edda Pfaff tippt für Baby Schimmerlos eine Liste mit den Namen von Prominenten, über die er in seiner Kolumne schreiben will. Dabei schiebt sie ihm auch den ihres Zahnarztes Dr. Carl Friedmann (Martin Wimbusch) unter, aber ihr Chef merkt es und streicht ihn eigenhändig wieder aus. Herbie Fried legt seinem Freund und Kollegen Fotos seiner jungen Freundin Lisa (Corinna Drews) hin, die ebenfalls in die Zeitung kommen möchte. Und Mona ruft einen Handwerker, der die Wohnung renovieren soll, zur rechten Zeit in ein Restaurant, in dem sich die Münchner Schickeria vor Baby Schimmerlos und Herbi produziert. Alle wollen in die Klatschkolumne der „MATZ“ kommen.

Generaldirektor Heinrich Haffenloher, der alleinige Besitzer eines führenden Klebstoffunternehmens in Kleinweilersdorf bei Tauberbischofsheim, reist eigens nach München, quartiert sich im Hotel „Bayerischer Hof“ ein und steckt dem Portier Sedlacek (Rudolf Wessely) Geld zu, damit er ihn verständigt, sobald Baby Schimmerlos auftaucht. Tatsächlich kommen Baby und Mona vorbei, um in der Bar einen „Kir Royal“ zu trinken. Haffenloher zieht einen Anzug an, den er bei Moshammer gekauft hat, geht hinunter und will den beiden noch eine Runde spendieren, aber Baby Schimmerlos lässt sich nicht kaufen und fährt zusammen mit Mona in seinem weißen Porsche davon.

Von Sedlacek erfährt Haffenloher, dass Baby Schimmerlos möglicherweise an diesem Abend im Restaurant „Villa Medici“ speist. Um noch einen Tisch zu bekommen, muss der Industrielle, der sich fünfunddreißig Jahre lang nur um Klebstoffe gekümmert hat, für zwölf Personen reservieren. Kellner in Toga-Immitationen servieren dementsprechend auch alle Gänge und Getränke zwölffach. Während der Industrielle darauf hofft, dass der Klatschreporter eintrifft, spricht sich unter den Gästen herum, dass Baby Schimmerlos im Restaurant des Schwulenpaares Puppi (Harald Leipnitz) und Paula (Peter Kern) isst. Weil dort nur Lisa und Dr. Carl Friedmann erwartungsvoll herumsaßen, als Baby mit Mona und Herbie eintraf, und die Wirte den Eindruck vermeiden wollten, in ihrem Restaurant sei nichts los, ließen sie die Gäste in der „Villa Medici“ telefonisch zu einem kostenlosen Abend einladen. Generaldirektor Haffenloher bleibt allein zurück.

Mit dem Taxi kommt er zufällig bei Puppi und Paula vorbei und sieht durch die Fenster, dass die Gäste auf den Tischen tanzen. „Da lassen also die Münchner die Sau raus“, meint er, klebt dem Taxifahrer, der nach zwölf Stunden Dienst eigentlich Schluss machen möchte, jovial einen Fünfhundertmarkschein auf die Stirn und fordert ihn auf, ihm ins Lokal zu folgen. Da entdeckt er auch schon Baby Schimmerlos. Hier ist er richtig! Puppi drängt ihn jedoch gleich wieder aus der Tür und sperrt sie ab.

Auf diese Weise hat man also keine Chance, von der Bussi-Bussi-Gesellschaft aufgenommen zu werden. Das merkt nun auch Generaldirektor Haffenloher. Obwohl es schon spät am Abend ist, lässt er sich im Hotel mit Friederike von Unruh (Ruth-Maria Kubitschek) verbinden, der Verlegerin der „MATZ“, die gerade in einer spirituellen Sitzung ist.

Am nächsten Morgen lässt Frau von Unruh ihren Klatschreporter ins Büro rufen und erzählt ihm, dass Generaldirektor Haffenloher als Gegenleistung für einen Beitrag in der Klatschkolumne eine Serie ganzseitiger Anzeigen in der „MATZ“ angeboten habe. Baby Schimmerlos meint entrüstet, auf so einen Deal könne man sich nicht einlassen, aber seine Chefin entgegnet, wenn sie auf die Anzeigen verzichten müsse, könne sie seine 7000 D-Mark Spesen aus der letzten Woche nicht übernehmen.

Da Baby Schimmerlos auf das Geld angewiesen ist, suchen er und Herbie den Industriellen zähneknirschend im „Bayerischen Hof“ auf. Generaldirektor Haffenloher steigt gerade aus dem Pool. Nach wenigen Minuten ist der Klatschreporter so angewidert von dem Unternehmer aus der Provinz, dass er ihn stehen lässt und gehen will. Da droht Haffenloher, ihn mit Geld „zuzuscheißen“, bis er weich werde und einmal ein Geldgeschenk annehme. „Und dann gehörst du mir!“ Baby Schimmerlos gibt sich geschlagen, und Generaldirektor Haffenloher bietet ihm das „Du“ an. Er heißt Heini.

Kommentar


Kir Royal: Muttertag

Erstausstrahlung: 29. September 1986

Auf ihren „Bubi“ lässt Frau Schimmerlos (Erni Singerl) nichts kommen. Obwohl ihr verstorbener Mann nur Trambahner war, hat der Sohn es zu einem von den Prominenten umschwärmten Klatschreporter gebracht. Von ihrem Häuschen in der Einflugschneise des Riemer Flughafens fährt sie mit der S-Bahn in die Stadt zum Apartment ihres Sohnes und schleppt dabei einen Koffer mit seiner frisch gewaschenen und gebügelten Wäsche. Am Morgen hat er sie noch angerufen und gedrängt, sich mit dem Aufräumen und Saubermachen in seiner Wohnung zu beeilen, weil Mona mittags von ihrer Ferienreise zurückkommt. Frau Schimmerlos hoffte schon, ihren Sohn nach zwei Jahren wieder einmal zu sehen, aber er musste nach dem Telefongespräch gleich fort. Immer im Stress, der arme Junge!

Während sie die auf dem Boden verstreuten Kleidungsstücke einsammelt, kommt plötzlich eine bis aufs Höschen nackte Blondine ins Zimmer und wünscht ihr einen guten Morgen. Offensichtlich hält sie die alte Frau für Babys Putzfrau und kümmert sich nicht weiter um sie, aber Frau Schimmerlos kriegt vor Entsetzen einen Herzanfall. Bea – so heißt das Mädchen – ruft Baby Schimmerlos an, der in seinem weißen Porsche gerade mit Herbie zum Bavaria-Filmgelände in Geiselgasteig fährt, weil er aufgrund eines Fotos den Verdacht hat, dass die Schauspielerin Fanny Kessler (Christine Schubert) schwanger ist. Wenn der Produzent Georg Kanter (Hanno Pöschl) das wüsste, hätte er sie bestimmt nicht für die Hauptrolle in der neuen Serie „Düsseldorf“ engagiert! Das gibt eine Sensationsstory! Baby fordert Bea auf, seiner Mutter zwanzig von den Tropfen zu geben, die sie in ihrer Handtasche immer bei sich hat und beruhigt sie: „Die stirbt schon nicht!“ Dann beklagt er sich bei Herbie: „Das macht sie mir jetzt schon zum dritten Mal!“ Trotzdem kehrt er kurz vor dem Ziel um.

Als Frau Schimmerlos ihren Sohn endlich wieder einmal sieht, geht es ihr gleich besser, und zum Glück hat sie auch ein vorgekochtes Kalbsgulasch mitgebracht: Das können Baby, Herbie und sie jetzt essen. Plötzlich springt Baby auf: Beinahe hätte er vergessen, Mona abzuholen! In einer Viertelstunde landet ihr Flugzeug! Er rast mit Herbei nach Riem, und weil die Maschine Verspätung hat, kommen sie gerade noch rechtzeitig. Aber Mona ist wütend, denn sie hat die ganze Nacht vergeblich versucht, ihren Freund anzurufen und ahnt, dass er mit einer anderen Frau im Bett war.

Endlich ist Baby in Geiselgasteig und schleicht sich während der Dreharbeiten zu der Serie auf den Set. Dabei beobachtet er, dass Fanny Kessler sich weigert, nackt in eine Badewanne zu steigen, sondern dabei ihren Morgenmantel anbehält. Der Regisseur (Rolf Ohlsen) rauft sich die Haare. Für seine Kolumne plant Baby Schimmerlos daraufhin die Schlagzeile „Fanny zieht sich nicht mehr aus. Hat sie ein süßes Geheimnis?“ Doch als er einen anonymen Drohanruf bekommt und gewarnt wird, etwas von Fannys Schwangerschaft zu veröffentlichen, bestärkt ihn das in seinem Verdacht, und er formuliert: „Fanny schwanger. Kanter sauer. Millionenserie geplatzt“.

Zwischendurch muss Baby Schimmerlos sich um einen amerikanischen Serienhelden kümmern, der einen geplanten Aufenthalt in München nützen will, um sich heimlich von einem Professor in Innsbruck die Krampfadern wegoperieren zu lassen.

Da ruft auch noch Mona aus dem Apartment an: Sie hat lange blonde Haare und Tampax entdeckt und will wissen, was das bedeutet. Als Baby zugibt, sie betrogen zu haben, hält sie das für das Ende ihrer Beziehung: Er macht sich nicht einmal mehr die Mühe, sie anzulügen! Mit einem großen Küchenmesser in der Handtasche fährt sie zur Bavaria, wo ein Empfang des bayrischen Ministerpräsidenten (Georg Marischka) stattfindet (der vergeblich fragt, was eigentlich der Anlass dafür sei). Die gesamte Schickeria hat sich versammelt: Fanny Kessler, Georg Kanter, der Medienmogul Gregori Wiener (Fritz Muliar), Friederike von Unruh und so weiter. Baby Schimmerlos schaut sich natürlich auch dort um.

Als seine Mutter ihn bei der Fernsehübertragung von der Bavaria entdeckt, packt sie aufgeregt den Videorecorder aus, den er ihr mal als Geschenk geschickt hatte. Wie stöpselt man so ein Gerät ein? Wohin gehört die Kassette? Das Fernsehbild fällt aus. Was hat sie falsch gemacht? Verzweifelt ruft sie bei einer Bekannten an, und deren Sohn versucht ihr zu erklären, was sie tun muss. Mittendrin bricht sie zusammen.

An der Absperrung um die Bavaria wird Mona aufgehalten. Der Polizist will ihre Handtasche kontrollieren, doch als sie sagt, darin habe sie ein Messer, hält er das für einen guten Witz – „damit möchten Sie wohl jemand umbringen“ – und lässt sie durch. Sie sucht ihren Freund, und als sie ihn entdeckt, nimmt sie das Messer heraus. Baby Schimmerlos kommt ihr schluchzend entgegen: Er hat gerade am Telefon erfahren, dass seine Mutter gestorben ist. Da bringt Mona es nicht fertig, ihn zu erstechen.

Kommentar


Kir Royal: Das Volk sieht nichts

Erstausstrahlung: 6. Oktober 1986

Hubert Dürkheimer (Boy Gobert), der Konsul der Inselgruppe von Kondadora, will am Starnberger See ein Dorado für die Schickeria errichten lassen, doch um seinen Plan verwirklichen zu können, fehlt ihm noch das zu der verfallenen, schlossähnlichen Villa Schildkraut aus der Gründerzeit gehörende Anwesen, das sich im Besitz der Gemeinde befindet. Bürgermeister Wimmer (Willy Harlander) und der Pfarrer von St. Peter am See (Karl Obermayr) wollen auf keinen Fall, dass der gewissenlose Spekulant das Grundstück bekommt. Dürkheimer benötigt also einen Strohmann, und er wendet sich an seinen Freund Baby Schimmerlos, nimmt ihn im Motorboot und im Privatflugzeug mit und zeigt ihm das begehrte Gelände. Baby macht ihm klar, dass er kein Geld, sondern dreißigtausend Mark Schulden hat, aber der Konsul sieht da kein Problem: Er steht selbst mit dreißig Millionen in der Kreide! Dürkheimer erklärt sich bereit, Baby eine halbe Million vorzustrecken. Das soll er gegenüber der Bank als Eigenkapital ausgeben und einen Kredit über drei Millionen Mark aufnehmen. So viel kostet die Villa. Ein Schnäppchen, meint Dürkheimer, denn sie sei mindestens das Dreifache wert.

In seiner Kolumne zieht Baby Schimmerlos über den Konsul her: „Immobilienspekulant im Höhenrausch“. Und im Gespräch mit dem CSU-Landtagsabgeordneten Josef Geisshofer (Hanns Zischler), der sich von ihm Geld zustecken lässt, klagt Dürkheimer, er sei menschlich zutiefst enttäuscht von seinem früheren Freund Baby Schimmerlos. Tatsächlich gehört alles zum Spiel: Der Klatschreporter hat sich auf diese Weise als Gegner des Spekulantentums profiliert – und seine Chancen erhöht, den Zuschlag für die Villa Schildkraut zu bekommen. Im Beichtstuhl von St. Peter einigt er sich mit dem Pfarrer und dem Bürgermeister über das Geschäft.

Mona hält ihren Freund für verrückt und fragt ihn, wer die Zinsen für den Drei-Millionen-Kredit zahlen soll. Daran hat Baby noch gar nicht gedacht, aber er ist sicher, dass sich da irgendwie eine Lösung finden lässt. Und er malt Mona aus, wie schön es sein wird, in der renovierten Traumvilla am Ufer des Starnberger Sees zu wohnen. Er hat nämlich nicht vor, den Strohmann für Dürkheimer zu spielen, sondern will stattdessen die Villa behalten.

Inzwischen warnt der Abgeordnete Geisshofer den bayrischen Ministerpräsidenten (Georg Marischka) vor Dürkheimer, der dafür sorgen wollte, dass ausländische Investoren 300 Millionen Mark in Bayern anlegen. Geisshofer weiß von den dreißig Millionen Schulden des Konsuls und hält ihn für einen Hochstapler. Auf seinen Rat hin wird Baby Schimmerlos zu einem Empfang anlässlich von Geisshofers vierzigstem Geburtstag im Prinz-Carl-Palais, dem Sitz des Ministerpräsidenten, eingeladen. Der Landtagsabgeordnete nimmt Baby zur Seite, macht ihm klar, dass die Bank ihm ohne Geisshofers Hilfe keinen Millionen-Kredit gewähren, sondern die fünfhunderttausend Mark angebliches Eigenkapital einfordern werde, denn die habe sich der Konsul auch nur geliehen. Als Gegenleistung für seine Unterstützung verlangt Geisshofer, in der Klatschspalte der „MATZ“ positiv herausgestellt zu werden. Danach geht er persönlich mit Baby Schimmerlos zur Bank und sorgt dafür, dass der Klatschreporter einen Kreditvertrag über dreieinhalb Millionen Mark unterschreibt.

Während eines Restaurantessens fordert der Abgeordnete den Konsul auf, sich sofort in die Schweiz abzusetzen und für den Rest seines Lebens irgendwo unterzutauchen, denn bereits am nächsten Tag werde die Bank die Kreditverträge kündigen und der Staatsanwalt ein Verfahren gegen ihn eröffnen. Als Hubert Dürkheimer eine schön verzierte Damenpistole aus der Tasche zieht, lacht Josef Geisshofer: Von so etwas lasse er sich doch nicht beeindrucken! Während er zur Toilette geht, hört er hinter sich einen Schuss.

Am Grab des Konsuls hält der Landtagsabgeordnete eine Rede, gibt sich als guter Freund des Toten aus und stellt den Suizid als „Unfall beim Spiel mit einer Damenpistole“ dar. Nach der Beerdigung wendet er sich an Michel (Kurt Raab), den Fahrer und Butler des Konsuls, und bietet ihm jovial einen Job an: „Wir brauchen Leute, die sich gut benehmen können.“ Wortlos spuckt Michel ihm ins Gesicht.

Da Baby die Zinsen nicht bezahlen kann, bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Villa dem neu gegründeten gemeinnützigen Verein „Volkswohl und öffentliches Interesse“ zu überschreiben. Den Vorsitz des Vereins führt der Landtagsabgeordnete Josef Geisshofer.

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Kir Royal: Königliche Hoheit
Kir Royal: Karriere

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2004

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