Jean Giraudoux : Kein Krieg in Troja

Kein Krieg in Troja
La guerre de Troie n'aura pas lieu Uraufführung: Paris 1935 Kein Krieg in Troja Kein Krieg um Troja Deutsche Erstaufführung: München 1946
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Wegen der Entführung der schönen Helena belagern die Griechen Troja. Der Trojaner Hektor will es nicht zum Krieg kommen lassen, und auch sein griechischer Gegner Odysseus möchte den Krieg vermeiden. Aber die übrigen Griechen und Trojaner halten borniert daran fest, dass ein Krieg unausweichlich sei ...
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Kritik

In dem 1935 in Paris uraufgeführten Drama "Kein Krieg um Troja" bezieht Jean Giraudoux auf geistreiche, ironische und fantasievolle Art Stellung gegen den Krieg. Nicht die furchtlosen Kämpfer, sondern die besonnenen Kriegsgegner betrachtet er als Helden.

Wegen der Entführung der schönen Helena belagern die Griechen Troja. Der Trojaner Hektor will es nicht zum Krieg kommen lassen, und auch sein griechischer Gegner Odysseus möchte den Krieg vermeiden. Aber die übrigen Griechen und Trojaner halten borniert daran fest, dass ein Krieg unausweichlich sei und rechtfertigen ihn mit hohlen Phrasen. Die Götter beobachten das Treiben der Menschen und überlassen sie ihrem Schicksal, ohne lenkend einzugreifen. Als der trojanische Hofdichter den Krieg verherrlicht, der aufgebrachte Hektor ihn umbringt und der Sterbende den Griechen die Schuld zuweist, lässt sich der Krieg nicht mehr aufhalten.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

Hanns-Josef Ortheil - Der Stift und das Papier
"Der Stift und das Papier" ist ein leiser, weitgehend autobiografischer Roman von Hanns-Josef Ortheil, der sich durch ebenso akribische wie fein­sinnige Beobachtungen aus­zeich­net. Angereichert wird die Darstel­lung durch eingestreute Orginaltexte, die der Autor als Kind schrieb.
Der Stift und das Papier

Bis zum nächsten Buchtipp wird es etwas länger dauern, denn aus medizinischen Gründen darf ich vorübergehend nicht lesen.