Sol Stein : Aufzucht und Pflege eines Romans

Aufzucht und Pflege eines Romans
Originalausgabe: How to Grow a Novel. The Most Common Mistakes Writers Make and how to Overcome Them.New York 1999 Aufzucht und Pflege eines Romans Übersetzung: Sebastian Gavajda & Waltraud Götting Zweitausendeins, Frankfurt/M 2001
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Sol Stein erläutert vor allem, worauf eine Autorin bzw. ein Autor achten sollten, wenn sie ein erfolgreiches Buch veröffentlichen wollen. Im letzten Teil geht er auch auf das Verlagsgeschäft ein.
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Kritik

Die Lektüre von "Aufzucht und Pflege eines Romans" macht Spaß, und man kann dabei das in Sol Steins Buch "Über das Schreiben" Gelernte vertiefen.
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In „Über das Schreiben“ habe ich mich mit den fundamentalen Techniken des Schreibens befasst, jedoch nicht so eingehend, wie es in persönlichen Gesprächen möglich ist. Man drängte mich, ein Buch zu schreiben und darin anhand von Beispielen aus meiner langjährigen Praxis die immer wiederkehrenden Probleme so intensiv zu behandeln, wie ich es als Lektor in einer ausgedehnten Arbeitssitzung mit einem meiner Autoren tun würde.

[…]

Der erste Teil des Buchs trägt den Titel „Wofür der Autor verantwortlich ist“. Der zweite heißt „Wofür der Verleger verantwortlich ist“. Als einer der wenigen, die mit beiden Seiten aus eigener Praxis vertraut sind, hoffe ich deutlich machen zu können, was Autoren und Verleger auf dem steinigen Weg zur Veröffentlichung beachten müssen.

(Sol Stein im Vorwort zu „Aufzucht und Pflege eines Romans“)

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Während ich Sol Steins Buch „Über das Schreiben“ mit Abstand für das Beste halte, was ich zu diesem Thema kenne, glaube ich, dass man „Aufzucht und Pflege eines Romans“ nicht unbedingt gelesen haben muss. Aber die Lektüre macht einfach Spaß, und es schadet ja auch nicht, das in „Über das Schreiben“ Gelernte zu vertiefen.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002
Textauszüge: © Zweitausendeins

Sol Stein: Über das Schreiben

Benjamin Lebert - Crazy
Eine Entwicklung ist im Verlauf der wohl autobiografischen, aber auch klischeehaften Episoden allenfalls in Ansätzen auszumachen. Was dem Roman "Crazy" jedoch an Tiefe fehlt, gleicht Benjamin Lebert durch die Lebendigkeit seiner selbstironischen Darstellung aus.
Crazy