Frank Zöllner : Leonardo da Vinci

Leonardo da Vinci

Frank Zöllner

Leonardo da Vinci

Leonardo da Vinci Taschen-Verlag, Köln 2003
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Bei dem vom Taschen-Verlag herausgegebenen Folianten mit sämtlichen Gemälden und Zeichnungen sowie zahlreichen Skizzen Leonardo da Vincis handelt es sich um einen Prachtband, der so groß und schwer ist, dass man dafür ein massives Pult bräuchte.

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Kritik

Leonardo da Vinci gilt als Verkörperung des Uomo universale, als "Faust der italienischen Renaissance": Er wirkte als Ingenieur, Erfinder und Naturforscher, Kunsthistoriker, Architekt, Bildhauer und Maler.

Leonardo da Vinci wurde am 15. April 1452 in Vinci in der Toskana als unehelicher Sohn des reichen Anwaltes Piero d’Antonio und eines Bauernmädchens namens Caterina geboren. Er wuchs bei seinem Vater auf, der sich viermal verheiratete. Der Florentiner Meister Andrea del Verrocchio lehrte Leonardo malen. 1472 wurde er in die Gilde „Compagnia di S. Luca“ von Florenz aufgenommen. Zehn Jahre später bewarb er sich erfolgreich bei Ludovico Sforza in Mailand als Militär- und Zivilingenieur, Bildhauer, Maler und Architekt.

1499 ging er über Mantua, Venedig und Bologna zurück nach Florenz. Dort malte er 1503 bis 1506 Madonna Elisabetta, die Ehefrau des Bankiers Francesco del Gioconda; „Mona Lisa“ heißt das berühmte Bild. 1507 bis 1513 lebte er erneut in Mailand, dann einige Zeit in Rom,

und von 1516 bis zu seinem Tod am 2. Mai 1519 in dem Landschloss Cloux (heute: Clos-Lucé) bei Amboise in Frankreich.

Leonardo da Vinci gilt als Verkörperung des Uomo universale, als „Faust der italienischen Renaissance„: Er wirkte als Ingenieur, Erfinder und Naturforscher, Kunsthistoriker, Architekt, Bildhauer und Maler. Der amerikanische Kunsthistoriker Bernard Berenson schrieb über Persönlichkeiten wie Leonardo da Vinci: „Vergisst man, dass sie Maler waren, so bleiben sie große Bildhauer; vergisst man, dass sie Bildhauer waren, bleiben sie Architekten, Dichter und sogar Männer der Wissenschaft.“

Bei dem vom Taschen-Verlag herausgegebenen Folianten mit sämtlichen Gemälden und Zeichnungen sowie zahlreichen Skizzen Leonardo da Vincis handelt es sich um einen 45 cm hohen, durchgehend farbig gedruckten Prachtband, für den man eigentlich ein schweres Pult bräuchte, weil er mit 9 kg kaum zu halten ist.

Die faktenreichen Erläuterungen von Frank Zöllner wurden so umgebrochen, dass sie zumeist bei den entsprechenden Abbildungen zu finden sind und man nicht viel hin- und herzublättern braucht.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2003

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