Dörthe Emig-Herchen (Hg.) : LesenLesenLesen. Exlibris-Kalender

LesenLesenLesen. Exlibris-Kalender

Dörthe Emig-Herchen (Hg.)

LesenLesenLesen. Exlibris-Kalender

LesenLesenLesen.Der Exlibris-Kalender für Bücherfreunde 2012 Originalausgabe: Haag + Herchen Verlag, Hanau 2011 ISBN 978-3-936964-40-0, 18 € (D)
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Unter einem Exlibris (lateinisch, aus den Büchern) versteht man kleine, oft kunstvoll gestaltete Zettel, mit denen Bibliotheken oder Privatpersonen ein Buch als ihr Eigentum kennzeichnen. In der Regel werden sie auf die Innenseite des vorderen Buchdeckels geklebt.

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Kritik

Mehr als 50 Exlibris hat Dörthe Emig-Herchen für einen Kalender unter dem Titel "LesenLesenLesen. Der Exlibris-Kalender für Bücherfreunde 2012" zusammengestellt.

und Besprechung:

Unter einem Exlibris (lateinisch, aus den Büchern) versteht man kleine, oft kunstvoll gestaltete Zettel, mit denen Bibliotheken oder Privatpersonen ein Buch als ihr Eigentum kennzeichnen. In der Regel werden sie auf die Innenseite des vorderen Buchdeckels geklebt.

1455 druckte Johannes Gutenberg erstmals mit einem Satz aus einzelnen Blei-Lettern ein Buch, eine Bibel, und erfand damit den Buchdruck. Kurz darauf tauchten die ersten Exlibris auf. Als ältestes Exemplar wird ein in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts angefertigter Holzschnitt angesehen, mit dem der Kartäuser-Mönch Hildebrand Brandenburg aus dem Kloster Buxheim bei

Memmingen seine Bücher versah. Bei der Abbildung handelt es sich um einen Engel, der ein Stier-Wappen hält.

Künstler wie Hans Holbein der Ältere (um 1465 – um 1524), Albrecht Dürer (1471 – 1528) und Lucas Cranach der Ältere (um 1475 – 1553) führten die Exlibris-Gestaltung auf einen ersten Höhepunkt. Exlibris wurden als Holz- und Linolschnitte, Stahl- und Kupferstiche, Radierungen und Lithografien hergestellt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts lebte die Exlibris-Kunst erneut auf. Dafür sorgten Max Klinger (1857 – 1920) und vor allem die Jugendstil-Bewegung. Exlibris-Sammler gründeten 1891 den Exlibris-Verein zu Berlin, aus dem die heutige Deutsche Exlibris-Gesellschaft hervorging.

Mehr als fünfzig Exlibris hat die Verlegerin Dörthe Emig-Herchen für einen Wochenkalender unter dem Titel „LesenLesenLesen. Der Exlibris-Kalender für Bücherfreunde 2012“ zusammengestellt. Jedes Motiv ist mit Angaben über den Besitzer, den Künstler, die Technik und die Datierung versehen. Die meisten Exlibris sind schwarzweiß, aber es gibt auch einige farbige. Der Kalender „LesenLesenLesen“ kann aufgestellt oder an die Wand gehängt werden.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2011

Thomas Bernhard - Der Briefwechsel Thomas Bernhard Siegfried Unseld
Mehr als 500 Briefe, Karten und Telegramme haben die Herausgeber in diesem Band zusammengetragen und in Fußnoten kommentiert. Ergänzt wird der Briefwechsel durch Notizen, die Siegfried Unseld nach seinen zahlreichen persönlichen Gesprächen mit Thomas Bernhard anfertigte.
Der Briefwechsel Thomas Bernhard Siegfried Unseld

Thomas Bernhard

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